NEUMARKT. Von einem angeblich kostenlosen "Streaming-Dienst" im Internet erhielt eine Neumarkterin eine Rechnung für das "Jahresabonnement".
Inzwischen meldeten sich sogar angebliche Inkasso-Unternehmen, die ihr ganz dreist die "zwangsweise Begehung der Wohnung" ankündigten - völlig ohne Gerichtsvollzieher oder richterlichen Beschluß.
Im November hatte die 41jährige Frau bei Google nach einem kostenlosen Streaming-Dienst gesucht und sich schließlich bei "Duckplay.de" angemeldet. Dabei schloss sie offenbar ohne ihr Wissen ein Jahresabonnement in Höhe von 359,88 Euro ab. Sie bezahlte nicht und legte dagegen Einspruch ein.
Zwischenzeitlich erhielt sie E-Mails mehrerer angeblicher Inkasso-Unternehmen.
Nach Angaben der Polizei führen die angegebenen Konten nach Lettland. Die Telefonnummern seien bayernweit wegen "mehrerer Vorgänge mit derselben Vorgehensweise" bekannt.
11.12.18
neumarktonline: Teurer "Gratis"-Dienst
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