Bund Naturschutz Neumarkt
„Die wahren Kosten“
NEUMARKT. Der Bund Naturschutz kooperiert mit der Hochschule in Neumarkt: am Mittwoch geht es um 19 Uhr um die wahren Kosten von Lebensmitteln.
Prof. Tobias Gaugler ist Professor im Studiengang Management in der Ökobranche an der Technischen Hochschule Nürnberg und soll dabei seine Forschungsergebnisse an die Bürger von Neumarkt vermitteln. Mitveranstalter sind das evangelische Bildungswerk, die katholische Erwachsenenbildung und das Amt für Nachhaltigkeit.
Mit einem globalen Emissionsanteil von 24 Prozent soll die Landwirtschaft eine der Hauptquellen der vom Menschen verursachten Klimagase sein. Aber auch andere negativen Auswirkungen auf die Umwelt und Gesundheit entstündeen bei der Produktion von Lebensmitteln.
In seinem Vortrag will Gaugler ein differenziertes Bild dieser sogenannten „externen Effekte“ zeichnen und aufzeigen, um wie viel Lebensmittel eigentlich teurer werden müssten, wenn die Umwelt- und sozialen Folgekosten verursachergerecht auf den aktuellen Lebensmittelpreis aufgeschlagen würden.
Der Eintritt ist frei. Der Vortrag findet im Hörsaal in der Hochschule am Residenzplatz statt.
31.03.25
Schlafhäuser für Igel

Der Bund Naturschutz will Schlafhäuser für Igel bauen
Foto: Rainer Mayer
NEUMARKT. Der Bund Naturschutz bietet am Samstag im Landkreis einen Workshop an, in dem Igel-Schlafhäuser für den Winter zusammengebaut werden.
Eine Schreinerei in Mühlhausen stellt dafür am Samstag von 9 bis 12 Uhr ihre Werkstatt zur Verfügung.
Kurzfristig sind noch Plätze frei geworden. Anmeldungen sind per
Email möglich. Die Kosten für das Material belaufen sich auf 30 Euro.
Die ersten Igel haben sich übrigens schon zur Winterruhe zurückgezogen, es bleibe also nicht mehr viel Zeit, hieß es vom Bund Naturschutz.

So sollen die Igel-Schläfstätten aussehen
Foto: Barbara Goettler
06.10.21
Kritik an Parteien
NEUMARKT. Die neue Filmreihe „Klimawandel und Wasser“ mit anschließendem Filmgespräch startete mit dem Film „Die Flut kommt“.
Veranstaltet wird die Filmreihe vom Evangelischen Bildungswerk, der katholischen Erwachsenenbildung und der Neumarkter Ortsgruppe des Bundes Naturschutz.
Der Film mit dem Schauspieler Leonardo di Caprio sollte die Ereignisse des Klimawandels teils sehr drastisch vor Augen führen.
Beim anschließenden Filmgespräch wurde sofort sehr deutlich auf die soeben gelaufene Bundestagswahl eingegangen und von den Zuschauern das ihrer Meinung nach viel zu schwache Engagement der Parteien kritisiert.
Alfons Greiner vom Bund Naturschutz hatte das Filmgespräch geleitet und bedankte sich bei den Teilnehmern an dem regen Gedankenaustausch. Er lud zum nächsten Filmabend am 21. Oktober um 19 Uhr ins Johanneszentrum ein. Dann geht es in drei Kurzfilmen um das Thema Trinkwasser, das inzwischen zunehmend als reines Geschäft gesehen werde. Über eine Milliarde Menschen werde der Zugang zu sauberem Trinkwasser verwehrt.
05.10.21
Letzte „Dialog“-Runde ?
NEUMARKT. Die Deutsche Bahn scheint ihre letzte „Dialog“-Runde vor Eröffnung des Raumordnungsverfahrens für das ICE-Werk bei Harrlach und Pyrbaum einzuleiten.
Darauf deuten nach Meinung der Projekt-Gegner Veranstaltungen in Harrlach und Wendelstein für Feucht in den nächsten zwei Wochen hin.
Der Bürgermeisters der Stadt Roth, Ralph Edelhäußer (CSU), hat für Mittwoch, 6. Oktober, um 19 Uhr alle Bürger Harrlachs und Pyrbaums zu einer Info-Veranstaltung auf den Harrlacher Sportplatz eingeladen. Dort wird das Projekt in seiner aktuellen Planung vorgestellt. Zudem können Fragen an die anwesenden Vertreter der Bahn, unter anderem Projektleiter Carsten Burmeister, gestellt werden.
Jetzt heiße es, alle Bürger zu mobilisieren, um den Druck auf die Bahn und Politik zu erhöhen, sagte Maik Stüben vom Vorstand der Ortsgruppe Pyrbaum/Postbauer-Heng des Bundes Naturschutz am Infostand am Wochenende in Pyrbaum.
Der Zulauf auf die Unterschriftenliste so so hoch wie noch nie gewesen, hieß es. Die Menschen seien besorgt, welche massiven Eingriffe in ihr Wohn- und Naherholungsgebiet geplant sind, sagte Ina Teltschik, Pyrbaumerin und Mitglied der Bürgerinitiative gegen das ICE-Werk bei Harrlach und Pyrbaum.
Verwundert zeigte man sich auch, dass der parteiübergreifende Widerstand rund um Pyrbaum öffentlich auf Veranstaltungen und in offenen Briefen von Bürgermeistern, Kreisen und Markträten artikuliert werde, man von Verantwortlichen in Pyrbaum aber nichts höre, meinte Stüben.
Die Deutsche Bahn hatte die Anzahl der möglichen Standorte für ein neues ICE-Werk von ursprünglich rund 70 auf nun drei im Raum Nürnberg reduziert. Eine öffentliche Veranstaltung und Beratung des Themas in Pyrbaum hält der BN weiterhin für erforderlich.
04.10.21
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