Kirchen

Pfarrer Clementi gestorben

NEUMARKT. Der Ruhestandspfarrer Filippo Clementi ist im Alter von 85 Jahren in Santa Cruz/Bolivien gestorben. Er war in den 60er Jahren Geistlicher in Velburg.

Clementi stammte aus dem norditalienischen Cembra und kam zum theologischen Studium nach Deutschland. 1965 wurde er von Bischof Joseph Schröffer in Eichstätt zum Priester geweiht.

Zunächst war Clementi Kooperator in Velburg, dann ab 1966 „Italienerseelsorger“ in Ingolstadt. Ab 1968 war er für die Italienerseelsorge in Hamburg, Braunschweig, Hannover und Koblenz freigestellt. 1978 wechselte er als sogenannter Fidei-Donum-Priester in die Seelsorge nach Lateinamerika: ab 1978 in La Paz/Bolivien, ab 1984 in Quito/Ecuador und von 1987 bis 2011 wieder in La Paz.


Seinen Ruhestand verbrachte er zunächst in Assisi/Italien. Seit 2013 lebte er in La Paz/Bolivien.

Zu den Fidei-Donum-Priester gehören Diözesanpriester mit einem Zeitvertrag für die Missionstätigkeit. Die Bezeichnung geht zurück auf die Enzyklika „Fidei Donum“ („Geschenk des Glaubens“) von Papst Pius XII. Darin rief er dazu auf, Priester nach Afrika, Asien und Südamerika zu entsenden, um den dortigen Priestermangel zu beheben.
pde

08.06.21

Firmlinge sammeln Alt-Handys

NEUMARKT. Die Firmlinge des Pfarrverbandes Neumarkt-West beteiligen sich bei einer Handy-Sammelaktion der Hilfsorganisation Missio.

Sie riefen jetzt dazu auf, nicht mehr genutzte Altgeräte in den nächsten Wochen bei Sammelstellen abzugeben.

Mit der Spende des alten Handys werde ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet und gleichzeitig Familien in Not geholfen. Die in den Althandys enthaltenen wertvollen Rohstoffe werden recycelt und nutzbare Geräte werden zur Wiederverwendung aufbereitet.


Eventuell vorhandene Restdaten werden dabei mittels herstellereigener Verfahren zuverlässig gelöscht. Für jedes Handy fließt ein Teil des Erlöses in die Arbeit des Missio-Hilfsprojektes „Aktion Schutzengel“.

Alte Handys inklusive Akku können in die bereitstehenden Sammelboxen der Pfarrkirchen Pölling und Woffenbach sowie in der Filialkirche Holzheim abgegeben werden.
06.06.21

Johannes tauft


Krippenfiguren mit einem echten Menschen: Meike Ahlers (l.) half beim Aufbau der Krippe mit
Foto: Wittmann
NEUMARKT. Das Neumarkter Münster St. Johannes feiert am 24. Juni Patrozinium - und die Münsterkrippe zeigt im Juni die Taufe Jesu durch Johannes.

Die Taufe Jesu wird im Kirchenjahr eigentlich schon am Sonntag nach Dreikönig gefeiert. Der Zeitpunkt des Johannistags leitet sich davon ab, dass Johannes nach dem Lukasevangelium sechs Monate älter als Jesus gewesen sein soll.


Beim Aufstellen hat diesmal auch Meike Ahlers mit Hand angelegt, die im Juli im Münster das Sakrament der Firmung empfangen wird. Die Firmbewerber sollen im Rahmen ihrer Firmvorbereitung die Pfarrei an verschiedenen Stationen kennenlernen. Meike Ahlers hat sich dabei für die Mitgestaltung der Münsterkrippe in diesem Monat entschieden.
31.05.21

Lichtinstallation an Pfingsten


In der Pfarrkirche St. Willibald in Woffenbach fand der "Saturday Evening" statt
Foto: Gudrun Eichholz
NEUMARKT. Online und in Neumarkt sogar vor Ort veranstaltet das Bistum Eichstätt ein Pfingstfestival für Jugendliche und junge Erwachsene.

Im Rahmen des diözesanen Jugendfestivals "Pfingsten 21" fand in der Pfarrkirche St. Willibald in Woffenbach der "Saturday Evening" statt.

Dabei versammelten sich am Vorabend des Pfingstfestes die Gläubigen zum „Gebet um den Heiligen Geist“.

Eine Lichtinstallation, Kerzenschein und Lobpreislieder sollten für eine außergewöhnliche Atmosphäre in der Kirche sorgen. Die Anbetung schloss mit der gemeinsamen Komplet, dem Nachtgebet der Kirche, und dem eucharistischen Segen.


Ein knapp 40köpfiges Team aus jungen Menschen im Alter von etwa 15 bis 25 Jahren war bistumsweit schon seit einigen Wochen dabei, das Festival vorzubereiten. In verschiedenen Programmpunkten wie Gottesdiensten und Gebetszeiten, Talks über Glaubensthemen, Gesprächsrunden und Workshops ging es darum, Gott zu begegnen und die Kraft des Heiligen Geistes zu erfahren. Leitend sollte für die Veranstalter die Frage sein, wie junge Menschen ihren christlichen Glauben im Alltag leben und vertiefen können, auch und gerade während der besonderen Umstände durch die Corona-Pandemie.

Die meisten Angebote, vor allem die Gottesdienste und Talkrunden, wurden für alle öffentlich im Internet live übertragen. „Workshops“ fanden als „Videomeeting“ statt, um den Austausch zwischen denTeilnehmern zu ermöglichen.
23.05.21


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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