Kirchen

Minstranten kickten

NEUMARKT. Bei schönster Herbstsonne traten Ministrantengruppen aus verschiedenen Ecken des katholischen Dekanates Neumarkt zum Fußballturnier an.

Seit einigen Jahren laden der regionale Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) und die Neumarkter Katholische Jugendstelle gemeinsam alle Pfarreien des Dekanates dazu ein. Heuer trafen sich die angereisten "Mini-Teams" auf dem Gelände der DJK Rohr.


Alle teilnehmenden Ministranten erhielten eine BDKJ-Fußballmedaille, die drei besten Teams bekamen Pokale. Den großen Dekanatswanderpokal der Erstplatzierten errang die Mannschaft aus dem Pfarrverband Berching vor den Hausheimern und dem Team des Pfarrverbandes Neumarkt Hofkirche-Heilig Kreuz-Pelchenhofen.

Das erst- und zweitplatzierte Team qualifiziert sich für den bistumsweiten "Willibalds-Cup" der Ministranten im Frühjahr 2022.
21.09.21

„Einzigartige Schleifladenorgel“


Die Barockorgel der Wallfahrtskirche auf dem Habsberg
Foto: Norbert Staudt/pde
NEUMARKT. In der Reihe „Orgel – Instrument des Jahres 2021“ wurde jetzt die Orgel der Wallfahrtskirche „Maria, Heil der Kranken“ auf dem Habsberg vorgestellt.

Der Domorganist Martin Bernreuther widmet sich in der Reihe besonderer Orgeln in der Diözese.

Bereits im 11. Jahrhundert stand auf dem 621 Meter hohen Berg zwischen Velburg und Lauterhofen eine Burg der Grafen von Sulzbach-Kastl-Habsberg, von der jedoch so gut wie keine Spuren erhalten sind. Um 1680 wurde nach einem angeblichen „Heilwunder“ die erste Gnadenkapelle auf dem Habsberg erbaut, die 1731 durch eine größere Kapelle ersetzt wurde. Die spätbarocke Wallfahrtskirche wurde 1760 bis 1769 nach den Plänen des Münchener Hofmaurermeisters Matthäus Gießl hauptsächlich von einheimischen Künstlern gebaut und ausgestattet. In diesem Gotteshaus baute im Jahr 1767 der Orgelmacher Johann Conrad Funtsch aus Amberg eines seiner größten Instrumente.


„In Konzeption und Klangsprache ist die einzigartige Schleifladenorgel mit sechzehn klingenden Registern auf zwei Manualen plus Pedal eine der bedeutendsten Vertreterinnen des süddeutschen barocken Orgelbaus“, sagt Domorganist Martin Bernreuther. Sowohl die mechanische Spieltraktur wie auch der Großteil der Pfeifen inklusive der wertvollen Prospektpfeifen sind im Original erhalten geblieben. Nach einer mustergültiger Restaurierung erklinge das historische Meisterwerk bis heute als besonderes Schmuckstück in Gottesdienst und Konzert.

Ein Deckenfresko über der Orgelempore zeigt eine dramatische Darstellung der „Totalentwaldung des Habsbergs“ in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, ein Kontrast zum heute wieder vollkommen bewaldeten Kirchberg.

Seit 1680 kommen vor allem aus der Oberpfalz und Franken regelmäßig Pilgerzüge zur Wallfahrt „Maria, Heil der Kranken“. Neben der Wallfahrtskirche befindet sich seit 2002 auch ein Jugendtagungshaus der Diözese. Auf der höchsten Erhebung des Jurasteigs gelegen, ist der Habsberg zudem ein beliebtes Wanderziel.
pde

20.09.21

„3-G“ bei Gottesdiensten

NEUMARKT. Wer einen evangelischen Gottesdienst in Innenräumen besuchen will, muss in Neumarkt künftig geimpft, genesen oder getestet sein.

Das beschloß der Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde nach intensiver Abwägung in seiner Sitzung. Diese 3-G-Regelung gilt für die Gottesdienste in Innenräumen, also im Klostersaal und den beiden kleineren evangelischen Kirchen in Woffenbach und in Deining. Gottesdienste im Freien sind von dieser Regelung ausgenommen.


Wenn nachweislich ausschließlich geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen, entfällt die Personenobergrenze und die Gottesdienst-Besucher müssen an den Sitzplätzen keinen Mindestabstand zu anderen Haushalten einhalten.

Kinder bis sechs Jahren, alle noch nicht eingeschulten älteren Kinder und alle Schulkinder werden getesteten Personen gleichgestellt.

Grundsätzlich muss eine medizinische Maske getragen werden. Wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten wird, kann die Maske am festen Sitzplatz abgenommen werden.
16.09.21

„Abstand oder Maske ?“

NEUMARKT. Die Evangelische Kirche in Neumarkt versucht testweise Gottesdienste ohne 3-G-Regel, dafür aber mit 1,5 Meter Mindestabstand.

Damit soll sich beim Gottesdienst am nächsten Sonntag zunächst wenig ändern. Bei gutem Wetter feiert die Gemeinde um 10 Uhr den Gottesdienst unter freiem Himmel in Hilzhofen. Dabei wird es keine Einschränkungen im Blick auf Singen, Abstände oder Masken geben.

Sollte der Gottesdienst bei Regen allerdings im Klostersaal in Neumarkt in der Kapuzinerstraße stattfinden müssen, würden im Innenraum wieder Einschränkungen greifen. Sechs Vertreter des Kirchenvorstands haben im Vorfeld der regulären Sitzung für diesen Fall bei einem kurzfristig anberaumten Treffen für Sonntag beschlossen, dass der Gottesdienst dann ohne Beachtung der 3-G-Regeln stattfinden solle.


Dabei würde dann eine maximale Teilnehmerzahl von 60 Personen und ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu allen Personen aus einem anderen Hausstand. Am Platz darf die Maske abgenommen werden.

In seiner Sitzung am 15. September wird dann der Kirchenvorstand als Gesamtgremium darüber beschließen, ob diese Regelung so weitergeführt werden soll, oder ob für die Gottesdienste im Klostersaal und in der Schlosskapelle in Woffenbach die 3-G-Regeln umgesetzt werden sollen.

Für die Gottesdienste hieße das dann: Teilnahme nur mit Vorlage der bescheinigten Impfung, der Genesung oder einer aktuellen Testung. Dafür bräuchten keine Mindestabstände mehr eingehalten werden. Damit können dann etwa drei Mal so viel Personen am Gottesdienst teilnehmen. Am Platz ist aber von allen eine medizinische Maske zu tragen.
09.09.21


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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