Kirchen
Füsse gewaschen

Zehn Männern und Frauen wurden von Diözesanadministrator Alfred Rottler (vorne, Mitte) die Füße gewaschen
Foto: Norbert Staudt
NEUMARKT. Mit der Feier vom Letzten Abendmahl im Eichstätter Dom hat am Abend des Gründonnerstags das österliche Triduum im Bistum beginnen.
Diözesanadministrator Alfred Rottler stand dem Festgottesdienst am Gründonnerstag vor und wollte mit der Fußwaschung ein sichtbares Zeichen für den Dienst am Nächsten setzen.
Die bevorstehenden Osterfeiertage sind die ersten während der Bischofs-Vakanz. Bekanntlich hatte Bischof Gregor Maria Hanke im letzten Jahr an Pfingsten seinen Rücktritt erklärt (
wir berichteten). ´ Das österliche Triduum ist die dreitägige Feier von Tod und Auferstehung Jesu Christi.
In seiner Predigt stellte Rottler die Fußwaschung als bleibendes Zeichen für die Kirche dar. „In der Kirche gilt das Gesetz des Dienens“, sagte er.
Die musikalische Gestaltung übernahm der Eichstätter Domchor. An der Orgel spielte Domorganist Martin Bernreuther, die Leitung hatte Domkantorin Deborah Faul.
Unter den zehn Männern und Frauen, denen die Füße gewaschen wurden, waren auch Anton Lang aus Velburg und Leonhard Fuchs aus Berg,
03.04.26
Gemeinsam Eier bemalt

Bei einem Workshop wurden Ostereier bemalt
Foto: Vera Brytska
NEUMARKT. Frauen verschiedener Neumarkter Pfarrgemeinden nahmen an einem gemeinsamen Workshop über ukrainische Osterkunst teil.
In den Räumlichkeiten der Heilig-Kreuz-Kirche trafen sich Frauen des Katholischen Deutschen Frauenbundes, der Gemeinde Heilig Kreuz und der Hofkirche auf Einladung der ukrainisch griechisch-katholischen Gemeinde Neumarkt zur traditionellen ukrainischen Ostermalerei.
Die Malerei, bekannt als „Pysanka“, ist eine jahrhundertealte Kunstform. Mit einem speziellen Schreibgerät wird Wachs aufgetragen. Das Ei wird nacheinander in Farbbäder getaucht, wobei die mit Wachs bedeckten Stellen die frühere Farbe behalten. Zum Schluss wird das Wachs über einer Kerzenflamme geschmolzen und abgewischt, wodurch die bunten, filigranen Muster zum Vorschein kommen.
Den Workshop leitete Tetiana Morozova aus Odessa, die den Teilnehmerinnen die traditionelle ukrainische Ostermalerei näherbrachte.
Die ukrainisch griechisch-katholische Ostermesse mit dem Segen der Osterspeisen findet am Samstag, 4. April, um 14 Uhr, in der Heilig-Kreuz-Kirche statt.
03.04.26
Mobilität für Kinder
NEUMARKT. Das Donauer-Kinderhaus erhielt einen neuen Krippenwagen. Ermöglicht wurde die Anschaffung durch Spenden zweier Neumarkter Banken.
Geschäftsführerin Darja Beck und Einrichtungsleiterin Regina Pflüger dankten den Bankvertretern. Mit dem neuen Wagen sei die Krippe deutlich mobiler und man könne so den Kindern besser Ausflüge und Begegnungen ermöglichen.
Der neue Krippenwagen kam gleich zum Einsatz: Die „Zwergengruppe“ und der Hort 1 machten sich auf den Weg ins Martin-Schalling-Haus, wo gemeinsam mit den Bewohnern des Altenheimes ein Bild gestaltet wurde.
Das Donauer Kinderhaus begleitet Kinder bis zwölf Jahre als evangelische Krippe, Kindergarten und Hort und ist mit rund 150 Kindern die größte Neumarkter Einrichtung. Die Trägerschaft liegt bei der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Neumarkt.
02.04.26
Konfirmation vor 85 Jahren

Die Jubiläums-Konfirmanden wurden gesegnet
Foto: Tobias Markhof
NEUMARKT. Neben vielen anderen Jubiläen konnte die evangelische Kirchengemeinde in Neumarkt auch die sogenannte „Engelkonfirmation“ feiern.
Dieses seltene Jubiläum steht an, wenn die Konfirmation bereits 85 Jahre zurückliegt. Und tatsächlich wurde Irmgard Höltke im Jahr 1941 inmitten der Kriegswirren konfirmiert.
Sie war die älteste Jubiläums-Konfirmandin, die bei einem festlichen Gottesdienst von Dekanin Christiane Murner und Pfarrer Michael Murner in der Christuskirche gesegnet wurden. Andere wurden vor 50, 60, 65, 70, 75 oder 80 Jahren konfirmiert.
“Wegen dem Krieg mussten wir alle schwarze Kleider tragen” erzählte Irmgard Höltke. Der Konfirmationsspruch wurde damals vom Pfarrer ausgesucht: “Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir”.
Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Gemeinde zu einem Sektempfang im Klostersaal ein.
25.03.26
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