Kirchen

Drei Könige in Münsterkrippe


Die heiligen drei Könige sind in die Münsterkrippe eingezogen
Foto: Wittmann
NEUMARKT. Wenigstens im katholischen Bayern dauert die Weihnachtszeit noch bis zum 2.Februar. Und jetzt sind die Heiligen Drei Könige samt Gefolge in der barocken Münsterkrippe präsent.

Am Dreikönigstag ziehen traditionell auch die Sternsinger zum Epiphanie-Gottesdienst mit den Sängerinnen von "Farbklang" im Neumarkter Münster ein.

In der Münsterkrippe breiten die beiden Pagen vor dem Christkind ihre Gaben aus. Das Gold soll die Macht des neugeborenen Königs symbolisieren, der Weihrauch auf seine Göttlichkeit hinweisen und die heilende Myrrhe schon die Verbindung zu Golgotha herstellen, wenn Jesus am Kreuz den mit Myrrhe gemischten Wein ablehnen wird.

Diese Vorstellung ist der Höhepunkt einer jeden Jahreskrippe. In der Bibel steht ja nirgends, dass es Könige gewesen sind, und ihre Dreier-Zahl ist nicht gesicherter Fakt, sondern symbolisch zu sehen. Der junge Mohrenkönig Caspar, der greise Melchior und Balthasar symbolisieren die drei Lebensalter. Sie vertreten auch die drei damals bekannten Kontinente. Deshalb gibt es vereinzelt in der barocken Krippe einen vierten (Indianer-)König, denn mittlerweile ist ja Amerika längst entdeckt worden.


Das Weihnachtsfest dauert nach altem Brauch noch bis 2. Februar. Dann erst endet im katholischen Bayern die Weihnachtszeit und es wird für die Heilige Familie Zeit für die alljährliche Flucht nach Ägypten.

Bei der Sternsingeraktion 2026 richtete den Blick nach Bangladesch. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssten in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen.
06.01.26

Sternsinger unterwegs


Die Sternsinger von St. Johannes besuchten den Landrat
Foto: Michael Gottschalk
NEUMARKT. Auch in Neumarkt sind in diesen Tagen wieder viele Sternsinger unterwegs. Eine Abordnung besuchte auch Landrat Willibald Gailler.

Die Sternsinger vom Münster St. Johannes wünschten dem Landkreischef und dem Landkreis Gottes Segen für das neue Jahr und baten um Spenden gemäß dem Sternsingermotto 2026: „Schule statt Fabrik - Sternsingen gegen Kinderarbeit“.


Der Landrat ließ sich nicht lange bitten und unterstützte die Aktion mit einer Spende.
05.01.26

Nur ein leitender Pfarrer


Dekan Stefan Wingen wird der einzige leitende Pfarrer in Neumarkt sein
Foto: Archiv/Christian Wild
NEUMARKT. Die Diözese Eichstätt hat bereits 2024 angekündigt, dass es in Neumarkt künftig nur noch einen pastoralen Raum mit einem leitenden Pfarrer geben soll.

Außerdem existiert dann nur noch ein Pastoralteam und eine gemeinsame Verwaltung. Ein erster Schritt in diese Richtung wird vollzogen, wenn Stadtpfarrer Norbert Winner heuer in den Ruhestand tritt.

Die Leitung der Münsterpfarrei St. Johannes wird dann zusätzlich Dekan Stefan Wingen übernehmen, der bisher schon den Pfarrverband Hofkirche-Heilig Kreuz-Pelchenhofen leitet. Es entsteht dann ein pastoraler Raum, der rund 16.000 Katholiken umfasst.

„Wir müssen dafür auch unsere Pfarrgemeinderats-Strukturen anpassen“, sagte Dekan Wingen. Für den neu entstehenden Raum werde ein schlagkräftiges Gremium benötigt, das das Miteinander über die Pfarreigrenzen hinaus in den Blick nehmen soll. Dennoch werden in den Pfarreien auch Gremien gebildet, die das kirchliche Leben vor Ort organisieren und gestalten. Für die vier Pfarreien St. Johannes, Hofkirche, Heilig Kreuz und Pelchenhofen wählen die Katholiken einen gemeinsamen Gesamt-Pfarrgemeinderat.


Anlässlich der bayernweiten Pfarrgemeinderatswahlen am 1.März werden in den Pfarreien Pelchenhofen, Heilig Kreuz und Hofkirche zusätzlich Ortspfarrgemeinderäte gewählt. In St. Johannes und in der Filialgemeinde St. Helena werden künftig Arbeitskreise mit Vertretern der unterschiedlichen Gruppen und Tätigkeitsfelder den kirchlichen Betrieb organisieren.

Der Gesamt-Pfarrgemeinderat soll etwa viermal jährlich tagen, den Pfarrer und das Seelsorgeteam bei ihrer Arbeit beraten, aber auch die Vernetzung und den Austausch auf Pfarrverbands- und Stadtebene vertiefen. „Das Zusammenwachsen zu einem gemeinsamen Verband wird dabei auf der Agenda ganz oben stehen“, sagte Stadtkirche-Projektleiter Christian Schrödl.
05.01.26

Brecht und Kirche

NEUMARKT. „Tragwerk 7“ und die Katholische Erwachsenenbildung veranstalten in Postbauer-Heng eine Brecht-Lesung in der Kirche St. Elisabeth.

Zu hören sind am Montag ab 18 Uhr Bertolt Brechts „Kalendergeschichten“.


Zu den „Geschichten vom Herrn K.“, „Der verwundete Sokrates“ oder „Der Mantel des Ketzers“ gibt es auch zum Beispiel ein Glas Wein.
04.01.26


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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