Kirchen
Pfarrgemeinderat wird gewählt
NEUMARKT. Am Sonntag wird für die vier Neumarkter Pfarreien St. Johannes, Hofkirche, Heilig Kreuz und Pelchenhofen ein gemeinsamer Pfarrgemeinderat gewählt.
In einigen Pfarreien werden außerdem Orts-Pfarrgemeinderäte bestimmt.
Gewählt werden kann in St. Johannes, St. Helena, St. Pius, St. Anna, in der Klinikkapelle und auf dem Mariahilfberg vor und nach allen Vorabend- und Sonntagsgottesdiensten am 28. Februar und 1. März, im Pfarrheim Emmaus am Samstag ab 18 Uhr, am Sonntag von 9.30 bis 12 Uhr und von 18 bis 18.30 Uhr, in Heilig Kreuz am Samstag ab 17.30 Uhr und am Sonntag ab 9.30 Uhr jeweils im Jugendheim und in Pelchenhofen im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst bis 11.30 Uhr in der Pfarrkirche.
Bei der Wahl des Gesamt-Pfarrgemeinderats können zwölf Stimmen abgegeben werden, wobei Kandidaten aus allen Pfarreien gewählt werden dürfen. Bei der Wahl des Orts-Pfarrgemeinderats haben Wähler aus der Hofkirche acht Stimmen, aus Heilig Kreuz sieben Stimmen und aus Pelchenhofen fünf Stimmen. In St. Johannes, St. Helana und St. Pius werden ohne Wahl Arbeitskreise gebildet, die das kirchliche Leben vor Ort regeln.
27.02.26
Neue Pfarrerin
NEUMARKT. Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Neumarkt bekommt eine neue Pfarrerin: Am Sonntag um 10 Uhr führt Dekanin Christiane Murner in der Christuskirche Iris Barbara Thie in ihr Amt ein.
Mit ihr endet die Vakanz der vierten Pfarrstelle. Thie tritt die Nachfolge von Pfarrer Andreas Grell an. Im Anschluß an den Festgottesdienst gibt es „Kirchenkaffee“ und einen Empfang im Klostersaal.
In der Landl-Pfarrei wird Pfarrerin Rebecca Schüler ihren Dienst zum 31. März beenden und eine neue Pfarrstelle übernehmen.
25.02.26
Der Opfer gedacht

Neumarkter und Ukrainer gedachten der Opfer des Krieges
Foto: Claus Schweinheim
NEUMARKT. Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine setzen Neumarkter und Ukrainer ein Zeichen des Gedenkens und der Solidarität.
Das evangelische Dekanat, die katholische Stadtkirche und die ukrainisch griechisch-katholische Kirche veranstalteten ein „ökumenisches Friedensgebet“ in der Christuskirche.
Dekanin Christiane Murner, Pfarrvikar Joseph Dantas und Pfarrer Andriy Dmytryk von der ukrainisch-griechisch-katholischen Kirche gestalteten den Gottesdienst. Die musikalische Begleitung übernahm das „Vyshiwanka-Ensemble“ unter der Leitung von Bill Holler. Gekommen waren rund 150 Neumarkter, darunter auch viele ukrainische Kriegsflüchtlinge.
Tetiana Aristarkhova, Sprecherin der ukrainischen Gemeinde Neumarkt, dankte für die vielen Jahre der Hilfe durch die Neumarkter Bürger. Sie schilderte die schwere Situation in ihrer Heimat und erinnerte an die vielen zivilen Opfer durch den russischen Bomben- und Drohnenterror und thematisierte dabei auch den Einsatz der Kälte als Waffe durch die russische Föderation gegen ukrainische Zivilisten.
Die Kollekte von über 600 Euro ging an den Neumarkter Verein Valores, der seit Kriegsbeginn als Partner der ukrainischen Gemeinde humanitäre Projekte in der Ukraine unterstützt.
23.02.26
„Schöpfung bewahren“
NEUMARKT. Prof. Dr. Hubert Weiger will bei einem Vortrag in Neumarkt eine Bilanz ziehen, was die Enzyklika von Papst Franziskus bewirkt hat.
Die Veranstaltung war für 25. Februar geplant und wurde von der katholischen Erwachsenenbildung, dem evangelischen Bildungswerk und dem Bund Naturschutz auf Donnerstag, 26. Februar verschoben.
Weiger ist Ehrenvorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland und setzt sich seit Veröffentlichung der Enzyklika „Laudato Si“ vor zehn Jahren mit den Inhalten und deren Wirkung auseinander. Das Lehrschreiben befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Themenbereich Umwelt- und Klimaschutz und geht stark auf die bestehenden sozialen Ungerechtigkeiten ein.
Weiger stellt einerseits Verbindungen des jetzigen Papstes Leo XIV mit Leo XIII her, der die erste Sozialenzyklika der katholischen Kirche verfasste. Andererseits wird Weiger darauf eingehen, dass es unerlässlich ist, das „Soziale“ und das „Ökologische“ zusammenzudenken. Hinzu kommt, dass die „Schöpfung“ unter den Weltreligionen eine zentrale Rolle einnimmt, was sich im Titel des Vortrags widerspielgelt: „Schöpfung - Creation – Création – Creazione - Criacao – kozmos – Schepping- bewahren“ mit dem Untertitel „Mehr als zehn Jahre nach Laudato Si – eine Zeitenwende für die Kirche?“
Weiger will in seinem Vertrag einen weiten Bogen spannen und dabei sowohl die internationalen Entwicklungen beleuchten wie auch nationale Probleme wie den Blühpakt in Bayern oder die Erwartung, dass kirchlicher Besitz und kirchliches Geldvermögen vorbildhaft für die Erhaltung der Schöpfung eingesetzt werden muss, bis hin zur Forderung in Laudato Si: „Es ist Sache der Politik und der verschiedenen Vereinigungen, sich um eine Sensibilisierung der Bevölkerung zu bemühen. Auch der Kirche kommt diese Aufgabe zu“.
Der Eintritt zu diesem Informations- und Diskussionsabend am 26.Februar um 19 Uhr im evangelischen Klostersaal ist frei.
23.02.26
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