Gesundheit

Diakonie übernimmt Suchtberatung

NEUMARKT. Die Diakonie hat die Suchtberatungsstelle in Parsberg von der Caritas übernommen und will sie im Parsberger Rathaus weiterführen.

Ansprechpartnerin vor Ort ist die Sozialpädagogin Gina Lübbecke.

Das Beratungsangebot richtet sich an Betroffene und Angehörige. Am häufigsten wenden sich Menschen wegen Alkoholproblemen an die Beratungsstelle, doch auch Abhängigkeiten von illegalen Substanzen, Glücksspiel, Internet oder Smartphones spielen eine Rolle, hieß es.


Die Beratung ist kostenlos und unterliegt der erweiterten Schweigepflicht. Termine werden nach vorheriger Vereinbarung vergeben, die Wartezeit beträgt in der Regel etwa eine Woche.
09.02.26

Spatenstich am Klinikum


Eine Visualisierung der „Baulichen Zielplanung 29+-x“ am Neumarkter Klinikum
Grafik: Sander-Hofrichter Architekten
NEUMARKT. Im Rahmen der „Baulichen Zielplanung 29+x“ für das Klinikum fand der erste Spatenstich für die Hauptmaßnahme des 2. Bauabschnittes statt.

Gleichzeitig konnte das neue Vinzenz-von-Paul-Haus eingeweiht werden, dessen gleichnamiges Vorgänger-Gebäude abgerissen wurde. Festgäste sprach von „zwei Meilensteinen“.

Mit den vorbereitenden Arbeiten wurde das Baufeld für die „Hauptmaßnahme zur Zukunftssicherung der Patientenversorgung im Klinikum Neumarkt“ freigemacht, hieß es beim ersten Spatenstich, an dem auch Finanzminister Albert Füracker und Ministerialdirektor Dr. Rainer Hutka, der Amtschef beim Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention, teilnahmen.

Landrat Willibald Gailler zeigt sich hocherfreut über den Fortschritt bei dieser sehr komplexen Baumaßnahme. Mit dem im Rahmen des 2. Bauabschnitts zu errichtenden Neubaus werde es zu einer „weiteren Verbesserung“ in der Patientenversorgung kommen. Und das helfe auch bei der langfristigen Sicherung der Klinikstandortes Neumarkt im Hinblick auf die bevorstehende Krankenhausstrukturreform.


Durch den Ausbau von Einzel- und Isolierzimmern, eine leistungsfähige Notaufnahme und optimierte Abläufe entstünden deutlich spürbare Verbesserungen für Patienten, sagte Finanzminister Albert Füracker. Die Menschen vor Ort würden von einer erstklassigen medizinischen Versorgung profitieren, die Sicherheit, Qualität und Menschlichkeit in den Mittelpunkt rücke.

Dr. Rainer Hutka nannte die Umsetzung von Umbau und Erweiterung in weniger als einem Jahr als „rekordverdächtig“. Das Klinikum sei mit rund 280 Ausbildungsplätzen in der Berufsfachschule für Pflege und Krankenpflegehilfe für die Nachwuchsgewinnung bestens vorbereitet.

Mit dem Erweiterungsbau in moderner Holzmassivbauweise wurde die ehemalige Pflegeschule zu einem L-förmigen Gebäude weiterentwickelt. Künftig stehen hier moderne Räume für die Klinikleitung und der Administration zur Verfügung. Dank eines hohen Vorfertigungsgrades konnte das Gebäude in deutlich verkürzter Bauzeit von 10 Monaten realisiert werden.

Mit dem nächsten Bauabschnitt entsteht westlich des Hauptgebäudes ein Erweiterungsbau. Dafür wurde das bestehende Vinzenz-von-Paul-Haus abgerissen und die Liegendkrankenvorfahrt neu organisiert. Der Neubau ist baulich und städtebaulich dahingehend konzipiert, dass eine spätere Aufstockung um mehrere Geschosse möglich ist. In seiner Gestaltung und Materialität soll sich das Gebäude an den bestehenden Strukturen orientieren und harmonisch in das Gesamtbild des Klinikums einfügen. 2028 soll es fertig werden und in die Nutzung übergehen.
06.02.26

Wieder Beratungstag

NEUMARKT. Der nächst Service- und Beratungstag des Bezirks zu Hilfen für pflegebedürftige und behinderte Menschen findet am 10.Februar von 10 bis 15 Uhr im Landratsamt statt.

Der Bezirk Oberpfalz unterstützt Menschen mit Pflegebedarf. Oft reichen die Leistungen der Pflegeversicherung sowie das eigene Einkommen und Vermögen der pflegebedürftigen Personen nicht aus, um die Pflege zu finanzieren.

Zudem fördert der Bezirk Oberpfalz als Träger der Eingliederungshilfe Menschen mit körperlichen oder geistigen sowie seelischen Behinderungen.


Die neutrale und kostenlose Erstberatung umfasst Fragen zu den Themenbereichen Stationäre Hilfe zur Pflege, Ambulante Hilfe zur Pflege, Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, Antragstellung und Unterhaltspflicht.

Die Beratungen erfolgen nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter Telefon 0941/9100-2113 oder per Email.
05.02.26
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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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