NEUMARKT. Fake-Shops im Internet machen nach wie vor auch bei Neumarktern kräftig Kasse: die Polizei meldete jetzt zwei neue Fälle.
Dabei hatten die reingelegten Käufer jeweils per Vorkasse bezahlt - und zu spät erfahren, daß es die „gekauften“ Waren vermutlich gar nicht gab.
Ein 60jähriger Mann informierte sich im Internet über ein bekanntes Vergleichsportal für Angebote von Tischbandsägen. Daraufhin bestellte er eine derartige Säge bei einem Anbieter für 299,96 Euro und überwies prompt den Betrag. Da er keinerlei Empfangsbestätigung der Zahlung erhielt, „googelte“ er das Zielkonto und stieß auf eine Betrugswarnung.
Ebenfalls im Internet fündig wurde ein 25jähriger Mann bei einem vermeintlich günstigen Angebot für einen Fernsehers. Er bestellte das Gerät für 242,99 Euro und überwies das Geld auf ein Konto in Irland. Auch er überprüfte erst danach die Firma und musste feststellen, dass es sich um einen Fake-Shop handelt, gegen den bereits mehrere Anzeigen aus ganz Bayern vorliegen.
Erst vor wenigen Tagen hatte die Kriminalpolizei vor solchen betrügerischen Verkäufern gewarnt (wir berichteten) und geraten, zur eigenen Sicherheit gegen Rechnung zu bestellen.
11.12.19
neumarktonline: Zu spät „gegoogelt“
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