Schwellen aus Neumarkt

Viele tausend der neuen Bahnschwellen werden in Neumarkt hergestellt
Foto: Thomas Kiewning
NEUMARKT. Eine Neumarkter Firma profitiert uneingeschränkt von der monatelangen Sanierung: „Railone“ liefert einen großen Teil der neuen Gleise.
Das Neumarkter Unternehmen steuert für die umfangreiche Bahn-Sanierung der Strecke Nürnberg-Regensburg nicht weniger als 75.000 neue Bahnschwellen bei - und recycelt 132.000 alte Schwellen.
Wie
ausführlich berichtet starteten am letzten Freitag in Neumarkt die Sanierungsarbeiten - mit großen Auswirkungen auf Pendler und andere Reisende. Innerhalb der fünfmonatigen Bauzeit bis 10. Juli erneuert die Deutsche Bahn auf der 88 Kilometer langen Strecke in großem Umfang unter anderem Bahnschwellen, Weichen und Oberleitungen. Diese Modernisierung soll die Strecke verlässlicher machen und die Verfügbarkeit der Infrastruktur nachhaltig erhöhen.
Für die Neumarkter Firma „Railone“ bedeuten die Arbeiten einen Großauftrag. Sie ist ein zentraler Projektpartner bei der Sanierung der Bahnschwellen und für die Lieferung neuer Betonschwellen sowie für das fachgerechte Recycling der ausgebauten Alt-Schwellen verantwortlich. Damit wolle man einen wesentlichen Beitrag zur technischen Qualität und zur nachhaltigen Umsetzung des Projekts leisten, hieß es aus dem Neumarkter Unternehmen.
Der Beitrag von „Railone“ zu diesem Großprojekt umfasst die Lieferung von insgesamt 75.000 neuen und dem Recycling von 132.000 alten Bahnschwellen. Dabei wird etwa die Hälfte der neuen Bahnschwellen im Werk in Coswig hergestellt und aus dem Lager Nürnberg für den ersten Bauabschnitt, der von Feucht bis Neumarkt reicht, geliefert. Die restlichen für den zweiten Bauabschnitt von Neumarkt bis Regensburg benötigten Bahnschwellen werden im Werk Neumarkt produziert und darüber ausgeliefert.
11.02.26
neumarktonline: Schwellen aus Neumarkt
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