Polizist verurteilt

NEUMARKT. Ein Neumarkter Polizist wurde wegen Urkundenfälschung zu 4500 Euro Geldstrafe verurteilt, weil er das Ergebnis einer Radarmessung veränderte.

Die Tat sorgte für gewaltiges Aufsehen, weil anfangs auch der Chef der Neumarkter Polizei unter Verdacht stand, die Tat gedeckt zu haben (wir berichteten mehrmals). Gegen ihn wurde allerdings das Verfahren eingestellt.

Der jetzt verurteilte 52jährige Beamte hatte ein Meßergebnsi so verfälscht, daß der geblitzte Raser - ein Verwandter eines Kollegen - deutlich billiger davonkam. Der Polizist zeigte sich jetzt vor Gericht geständig.

Ihm war ein Strafbefehl von 150 Tagessätzen zu je 50 Euro zugestellt worden, gegen den er Einspruch eingelegt hatte. Bei einer Strafe über 90 Tagessätzen hätte ihm ein Eintrag ins Führungszeugnis gedroht.

Doch auch mit den jetzt vom Gericht beschlossenen 90 Tagessätzen zu je 50 Euro muß der Beamte noch mit Disziplinar-Maßnahmen zu rechnen. Er wurde vorerst in eine andere Dienststelle versetzt.
28.05.09
neumarktonline: Polizist verurteilt
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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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