Zehn Prozent klagen

NEUMARKT. Handwerker und Vertreter der Politik aus Neumarkt und Amberg-Sulzbach trafen sich in der Handwerkskammer in Neumarkt, um über das aktuelle Breitband-Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung zu sprechen.

Zum „Breitband-Dialog“ hatten die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, die Kreishandwerkerschaften Neumarkt und Amberg-Sulzbach in Kooperation mit den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung eingeladen. Im Fokus: waren die angeblichen Anforderungen der Betriebe an ein schnelles Internet.


Handwerkskammerpräsident Dr. Georg Haber sagte, dass Betriebe nur dann im Wettbewerb bestehen könnten, wenn sie ausreichend mit schnellem Internet versorgt seien. Bei allem Erfolg des Förderprogramms komme es beim Ausbau der Breitbandnetze nicht nur auf die Schnelligkeit, sondern auch auf die Zukunftsfähigkeit an, sagte er.

Die Handwerkskammer hat im vergangenen Jahr eine Studie zum Breitbandausbau aus Sicht des Handwerks in Auftrag gegeben. Deren wichtigste Ergebnisse stellte Christian Stachel, Referent für die Bereiche Statistik, Interessensvertretung und Volkswirtschaft bei der Kammer, vor. Laut Umfrage klage jeder zehnte Handwerker über zu langsame Internetanschlüsse, jeder fünfte fühle sich dadurch nicht für die Zukunft gerüstet.

Die Leiter der Ämter für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, Karlheinz Zweckerl aus Neumarkt und Kurt Beyerlein aus Amberg, erklärten, dass für die Gemeinden eine maximale Fördersumme von 950.000 Euro möglich sei. Das 1,5 Milliarden schwere Breitband-Förderprogramm laufe noch bis zum Jahr 2018.
09.10.15
neumarktonline: Zehn Prozent klagen
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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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