MdL Albert Füracker

Technologiezentrum für Parsberg

NEUMARKT. In Parsberg soll ein neues Technologietransferzentrum entstehen. Der Freistaat steuert 6,6 Millionen Euro als Anschubfinanzierung bei.

Das beschloß der Ministerrat am Dienstag in einer Sitzung in Amberg.

Man plane dort "eine einzigartige und pilothafte Einrichtung zur erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung des ländlichen Raumes in der Digitalisierung und Automatisierung". Durch die Einbindung maßgeblicher Unternehmen aus der Region sowie weiteren Kooperationspartnern aus der Wissenschaft und den Fachverbänden werde die Leistungsfähigkeit ansässiger mittelständischer Unternehmen dauerhaft gestärkt und die Wettbewerbsfähigkeit der produzierenden Industrie verbessert, sagte Staatssekretär Albert Füracker im Anschluss an die Sitzung.


Das neue Technologiezentrum Material-Innovation "Moderne Werkstoffe und ihre Verarbeitung in digitalisierten Fertigungsumgebungen" ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Neumarkt, der Stadt Parsberg, des Marktes Lupburg sowie der TH Deggendorf und der OTH Regensburg. Der Freistaat wird eine Anschubfinanzierung in Höhe von 6,6 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren bereitstellen. Die Realisierung des Technologiezentrums habe höchste Priorität, hieß es. Um einen Start noch 2018 zu ermöglichen, soll das Projekt bereits in den Nachtragshaushalt 2018 aufgenommen werden.

Es bestehe eine steigende Nachfrage nach qualifiziertem Personal mit fundiertem Fachwissen sowie einer wissenschaftlichen und praxisbezogenen Ausbildung im Bereich der "Cyber Physical Production Systems". Bisher gebe es dazu keine Forschungseinrichtung, in der die Einsatzmöglichkeiten moderner Werkstoffe, die Probleme ihrer Be- und Verarbeitung und die Integration dieser Bearbeitungsmethoden in die zukünftig hochdigitalisierten Produktionsabläufe speziell in der weniger finanzstarken klein- und mittelständischen Industrie untersucht und gefördert werden. Diese Lücke soll mit der Errichtung eines Technologietransferzentrums in Parsberg geschlossen werden, so Füracker.

Im Rahmen des Ausbauprogramms der staatlichen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) wurden in Bayern seit 2008 insgesamt mehr als 50.000 zusätzliche Studienplätze geschaffen. So konnten allein in der Oberpfalz im Studienjahr 2015 fast 7000 junge Menschen ein Studium an einer staatlichen Universität oder HAW beginnen, rund 40 Prozent mehr als zu Beginn der Ausbauplanung 2005.
04.04.17

Kostenloses WLAN

NEUMARKT. Im und rund um das Landratsamt soll es ab sofort kostenlosen Zugang zum Internet per WLAN geben - ein Paßwort ist nicht nötig.

Das teilte Staatssekretär Albert Füracker bei der Freischaltung gemeinsam mit Landrat Willibald Gailler am Freitag mit.


Bis 2020 soll das kostenfreie Bayern-WLAN bayernweit über rund 20.000 Hotspots verfügen. Ausgestattet werden insbesondere Kommunen, Hochschulen, Behörden und Tourismusziele. Seit Start der Initiative Anfang 2015 wurden bereits mehr als 3200 Zugangspunkte freigeschaltet. An über 1000 kommunalen Standorten befinde sich das Bayern-WLAN bereits in der Umsetzung.

Es sind keine Passwörter und keine Anmeldedaten erforderlich, eine Registrierung ist nicht nötig, der Jugendschutz ist durch Filter garantiert, hieß es.
24.03.17

Zuschüsse verteilt

NEUMARKT. 7,1 Millionen Euro Fördermittel wurden für schnelles Internet in der Oberpfalz verteilt - davon gut 417.00 Euro im Landkreis Neumarkt

Damit haben bereits 1486 Gemeinden und mehr als zwei Drittel aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, sagte am Freitag Finanzminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen gemeinsam mit Staatssekretär Albert Füracker in Nürnberg.

Zuschuß-Empfänger im Landkreis Neumarkt waren am Freitag Berg mit 88.008 Euro und Lupburg mit 329.035 Euro.


„Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten", sagte Söder. Ziel seien hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stelle der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung – eine bundesweit einzigartige Summe.

Mit 222 Gemeinden befinden sich in der Oberpfalz bereits 98 Prozent im Förderverfahren. 199 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt rund 92,1 Millionen Euro zugesagt.

Eine besondere Herausforderung beim Ausbau des schnellen Internets seien Kommunen mit sehr vielen Streusiedlungen. Daher sollen diese Gemeinden bei künftigen Ausbauprojekten zusätzlich mit einem „Höfebonus“ unterstützt werden. Der Fördersatz der Kommunen wird dazu für künftige Projekte auf 80 Prozent angehoben und der Förderhöchstbetrag erhöht.
10.03.17


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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