NEUMARKT. Die Sport- und Schützenvereine im Landkreis Neumarkt erhalten heuer vom Freistaat Bayern über die Vereinspauschale rund 200.000 Euro.
Dies entspreche einem Anstieg von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilte Staatssekretär Albert Füracker mit.
Die Vereinspauschale für die Sport- und Schützenvereine wird entsprechend den Sportförderrichtlinien des Freistaates Bayern gewährt. Ausschlaggebend sind die Anzahl der erwachsenen Vereinsmitglieder sowie die Anzahl der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, für die es die zehnfache Gewichtung gibt. Hinzu kommen die eingesetzten Übungsleiterlizenzen.
Insgesamt zahlt der Freistaat Bayern über die Vereinspauschale heuer rund 18 Millionen Euro und damit etwa 560.000 Euro mehr als im Vorjahr an die Vereine.
26.07.16
Geld für Klinikum
NEUMARKT. Das Neumarkter Klinikum erhält im Rahmen der neuen Krankenhausbauprogramme 2017 bis 2020 im nächsten Jahr 21,84 Millionen Euro.
Das teilte am Dienstag Staatssekretär Albert Füracker mit. Das Bayerische Kabinett hat am selben Tag
„22 zusätzliche Krankenhausbauprojekte mit einem Investitionsvolumen von rund 349 Millionen Euro auf den Weg gebracht“, hieß es.
Vier Krankenhausprojekte in der Oberpfalz erhalten rund 66 Millionen Euro Fördersumme:
Krankenhaus Barmherzige Brüder, Regensburg: 19,26 Millionen Euro
Klinikum Neumarkt: 21,84 Millionen Euro
Psychiatrische Klinik Weiden: 14,41 Millionen Euro
Asklepios Klinik Burglengenfeld: 10,60 Millionen Euro
Die auf den Weg gebrachten Investitionen sollen der Gesundheitsversorgung in der Oberpfalz und ganz Bayern zugute kommen. Durch die Arbeiten profitiere auch der örtliche Bau-, Gewerbe- und Handwerksbetrieb.
In Neumarkt ist der Neubau einer Akutgeriatrie mit 41 Betten, die Einrichtung einer neuen Tagesklinik Akutgeriatrie mit 15 Plätzen und die Aufstockung der Pavillonbauten geplant - hier wird künftig die Zentralsterilisation und der Entbindungsbereich integriert.
Bereits heuer würden 13 Krankenhäuser der Oberpfalz von der Förderung des Freistaats Bayern profitieren, darunter auch das Klinikum St. Marien Amberg und die Kliniken Weiden, Neumarkt und Tirschenreuth. Die 13 Krankenhäuser erhalten heuer voraussichtlich insgesamt rund 53 Millionen Euro Fördergelder.
19.07.16
Erweiterung genehmigt
Wenn auch noch Gäste bei der Polizei eingeladen waren - hier Bürgermeister und andere Gemeindevertreter sowie Landrat Gailler bei der Präsentation der Kriminalstatistik - wurde es eng
Foto: Archiv
NEUMARKT. Mehr Platz für mehr Beamte: für das Gebäude der Neumarkter Polizei wurden Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen genehmigt.
Seit mehr als 30 Jahren ist die Polizeiinspektion Neumarkt im Dienstgebäude in der Woffenbacher Straße untergebracht. Nun steht dringender Sanierungsbedarf bei dem Gebäude an, hieß es.
Gleichzeitig habe sich die Personalstärke der Polizeiinspektion Neumarkt deutlich erhöht. Nun hat der Haushaltsauschuss des Bayerischen Landtags grünes Licht für Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen gegeben, teilte Staatssekretär Albert Füracker mit.
Der Abgeordnete und Haushaltsexperte Reinhold Strobl ergänzte, daß es sich um eine Investitionssumme in Höhe von 2,77 Millionen Euro handelt.
Das Dienstgebäude der Polizeiinspektion Neumarkt wurde im Jahr 1985 für 73 Mitarbeiter errichtet. Die Anzahl der Mitarbeiter ist seitdem nach Strobls Angaben auf 93 angestiegen, der Flächenbedarf hat sich entsprechend erhöht.
Zur Deckung des Fehlbedarfs wurden verschiedene Alternativen untersucht. Als einzig wirtschaftliche Lösung wurde schließlich der Abbruch des Nebengebäudes und dessen Ersatz durch einen größeren Neubaus mit Garagen, Kfz-Werkstätten, Büroräumen, einem Schulungsraum und Nebenräumen empfohlen.
Eine Aufstockung des Hauptgebäudes, der Ausbau des Dachgeschosses im Nebengebäude oder die Auslagerung eines Teils der Mitarbeiter in eine Anmietung haben sich als unwirtschaftlich oder organisatorisch nicht durchführbar erwiesen.
Die Polizeiinspektion Neumarkt besteht aus zwei Gebäuden, dem Hauptgebäude und einem Nebengebäude im rückwärtigen Bereich mit Garagen und Kfz-Werkstatträumen für die Dienstfahrzeuge. Haupt- und Nebengebäude bilden einen Innenhof als abgeschlossenen Polizeihof.