Pfleiderer

16 Mädchen im Technik-Camp


Einheits-Mode aus Sicherheitsgründen: die Mädchen bei der Neumarkter Verbundausbildung. Unsere Archiv-Fotos stammen von einer Veranstaltung aus den Vorjahren


Technik kann auch Spaß machen
NEUMARKT. Schon seit Pfingst-Montag sind 16 junge Teilnehmerinnen aus ganz Bayern beim "Mädchen für Technik-Camp" in Neumarkt zu Gast.

Von Abkürzungen wie CPU oder LED lassen sie sich nicht einschüchtern: Die 16 Mädchen bei der Verbundausbildung von Pfleiderer, Europoles und Rail.One in Neumarkt wollen stets auf dem neuesten Stand der Technik sein. Sie wissen, dass Bluetooth nichts mit den Zähnen zu tun hat und CNC kein Kopfschmerzmittel ist. Und nach dem "Mädchen für Technik-Camp" sollen die jungen Frauen dann auch überzeugt sein, daß Berufe in der Metall- und Elektroindustrie "jede Menge Zukunftsaussichten – und so ganz nebenbei auch gute Verdienstmöglichkeiten" - bieten.

Daher testen die Schülerinnen aus ganz Bayern in den Pfingstferien, ob Berufe wie zum Beispiel Elektronikerin oder Industriemechanikerin das Zeug zum echten Traumjob haben. Fünf Tage lang schlüpfen die zwölf- bis 14jährigen Jugendlichen im "Mädchen für Technik-Camp" in die Rolle von Lehrlingen und bauen eine elektronische Uhr aus Metall. Unterstützt werden sie dabei von den echten Auszubildenden der drei Neumarkter Firmen. Veranstaltet wird das Camp vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) in Kooperation mit den Unternehmen.

Am nächsten Freitag präsentieren die Mädchen übrigens als "Bayerns jüngste Technikerinnen" ihre Ergebnisse und Erlebnisse vor Unternehmensvertretern, Eltern und weiteren Gästen

Im "Mädchen für Technik-Camp" kommt auch die Freizeit nicht zu kurz. Ausflüge und Team-Erlebnisse sorgen dafür, dass Ferienstimmung aufkommt.
21.05.13

Pfleiderer investiert 25 Millionen


Werkleiter Dirk Beyer präsentiert die neue Produktionshalle


Projektleiter Sebastian Ritter ist mit dem Verlauf zufrieden
NEUMARKT. Vor kurzem noch knapp am Abgrund stehend investiert Pfleiderer in Neumarkt mehr als 25 Millionen Euro in seine Spanplattenproduktion.

Acht Monate nach dem offiziellen Spatenstich (wir berichteten) ist der Rohbau der neuen Produktionshalle weitestgehend fertig: 151 Meter lang, 25,5 Meter breit und bis zu 20,6 Meter hoch zieht das Gebäude an der Dreichlingerstraße bereits viele neugierige Blicke auf sich.

Die Presse war daher am Mittwoch eingeladen, die Baustelle zu besichtigen und sich selbst ein Bild davon zu machen, wie weit die Bauarbeiten fortgeschritten sind. Anfang 2014 soll die Produktion in der neuen Halle beginnen

"Trotz des späten und langen Winters liegen wir gut im Plan", erklärte Dirk Beyer, Werkleiter am Standort Neumarkt. Man gehe davon aus, dass man Ende Juni die Maschinentechnik montieren kann und dass die Bauarbeiten im späten Sommer abgeschlossen sind. Beyer zeigte sich zuversichtlich, dass die erste Platte im modernisierten und erweiterten Spanplattenwerk II noch vor Ende des Jahres vom Band laufen wird. "Alles deutet darauf hin, dass wir im ersten Quartal 2014 mit der regulären Produktion starten können", so Beyer.

Was bis dahin noch zu tun ist, erklärte der Werkleiter den Besuchern vor Ort: "Das Dach ist bereits eingefasst und – sobald die Rauchgaszüge eingebaut sind – fertig." Aktuell wird die Fassade mit Trapezblechen verkleidet und gedämmt. Parallel dazu hat der Innenausbau begonnen. Auch die Sanitär- und Klimatechnik kann in Kürze in Betrieb gehen.

Eine besondere Herausforderung stelle das Fundament der Halle dar, erklärte Beyer: "Die schwere Maschinentechnik erfordert schließlich einen besonders massiven Untergrund.Die Firma Max Bögl ist aktuell damit beschäftigt, die Bodenplatte in der Halle zu fundamentieren.

Insgesamt investiert Pfleiderer mehr als 25 Millionen Euro in seine Spanplattenproduktion am Standort Neumarkt. Modernisiert und erweitert wird das Werk mit einer Technologie ausgestattet sein, die "noch umweltfreundlicher" ist als bisher, hieß es. Dank eines effektiveren Wäschesystems zur Schadstoffreinigung falle in Zukunft bis zu 30 Prozent weniger Abluft in der Pressehalle an, erläuterte Beyer: "Die Emissionen von Geruch und Staub werden wir ebenfalls um weitere 30 Prozent verringern."

Darüber hinaus kann Pfleiderer dort komplett abwasserfrei produzieren und Reststoffe intern verwerten, was den Energieverbrauch senke. "So reduzieren wir nicht nur unsere Herstellkosten. Wir sind auch in der Lage, flexibler auf steigende Energie- und Rohstoffpreise zu reagieren", erklärte Beyer.
15.05.13

Neuer Vertriebs-Chef


Stefan Zinn
NEUMARKT. Stefan Zinn (48) hat mit sofortiger Wirkung die Vertriebsleitung für den Bereich Industrie im Business Center Westeuropa der Pfleiderer-Gruppe übernommen.

Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Zinn verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Leitung von Vertriebseinheiten und war zuletzt lange Jahre Vorstand Vertrieb, Marketing und Strategie der Neschen AG, eines international agierenden Herstellers von Digitaldruckmedien in Bückeburg.

Die Position der Vertriebsleitung Industrie ist im Zuge der strategischen Neuausrichtung der Pfleiderer-Gruppe neu geschaffen worden, hieß es bei Pfleiderer. Zinn berichtet an Rainer Zumholte, der den neu strukturierten, spartenübergreifenden Vertrieb im Business Center Westeuropa verantwortet.
15.05.13


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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