Bürgerhaus Neumarkt

Als Modell präsentiert


Ruth Dorner (rechts) begrüßte die Gäste im Neumarkter Bürgerhaus.


Die Besucher vor dem Neumarkter Bürgerhaus.
NEUMARKT. Das vielfach ausgezeichnete "Neumarkter Bürgerhaus" ist Modell für die Planungen in vielen anderen Kommunen. Jetzt sahen sich wieder auswärtige Politiker und Verwaltungsfachleute um und ließen sich Konzept und Räumlichkeiten erläutern.

Unter der Federführung des Basis Instituts für soziale Planung, Beratung und Gestaltung in Bamberg besuchte eine Delegation aus dem Landkreis Nürnberger Land das Bürgerhaus Neumarkt. Unter den Teilnehmern waren Bürgermeister, leitende Verwaltungsmitarbeiter sowie die Wirtschaftsförderung des Landkreises.

Bei dem zweistündigen Besuch lernten die Gäste die Tätigkeitsbereiche und Angebote des Bürgerhauses kennen. Von besonderem Interesse für andere Kommunen ist beim "Modell Bürgerhaus" die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen, die Einbindung von Honorarkräften im Rahmen der Projektarbeit oder auch die Verknüpfung verschiedener Programme wie zum Beispiel Lokale Agenda 21, LOS, Soziale Stadt und Mehrgenerationenhaus.

Stadträtin Ruth Dorner begrüßte die Gäste, führte sie durch die Räume und ging auf die zahlreichen Fragen ein. Ralf Mützel, Leiter des Büros für Soziale Stadt und Lokale Agenda 21 im Bürgerhaus, stellte Entstehung, Struktur und Projekte des Bürgerhauses vor.

Seit Eröffnung des Bürgerhauses am 3. Oktober 2004 haben über 100 verschiedene Gruppen die Räume genutzt. Regelmäßig sind etwa 20 Organisationen, Vereine und Gruppen im Bürgerhaus tätig. Ferner haben über 30.000 Teilnehmer Angebote des Bürgerhauses wahrgenommen und über 1.000 Aktionen und Veranstaltungen wurden durchgeführt.

Innerhalb von drei Jahren hat das Bürgerhaus über die Grenzen Neumarkts hinaus große Anerkennung erfahren. Insgesamt fünf überregionale, landes- und bundesweite Preise sind bisher durch Initiative des Bürgerhauses nach Neumarkt geholt worden. Regelmäßig gehen Anfragen von Kommunen und Organisationen aus anderen Regionen ein, die das Bürgerhaus kennenlernen und Erfahrungen nutzen möchten.
19.03.08

Neuer Blickpunkt


Das Titelbild des neuen "Blickpunkt"
NEUMARKT. 30.000 Teilnehmer haben seit der Eröffnung Angebote der Neumarkter Bürgerhauses in Anspruch genommen.

Diese stolze Zahl wurde bei der Vorstellung der neuesten Ausgabe der Bürgerhaus-Postille "Blickpunkt" genannt, zu der sich Oberbürgermeister Thomas Thumann mit Stadträtin Ruth Dorner, Vera Finn, Ralf Mützel und Oskar Haselmann zu einem Pressetermin getroffen haben.

Seit Eröffnung des Bürgerhauses am 3. Oktober 2004 haben über 100 verschiedene Gruppen die Räume genutzt. Regelmäßig sind etwa 20 Organisationen, Vereine und Gruppen im Bürgerhaus tätig. Über 1000 Aktionen und Veranstaltungen wurden inzwischen durchgeführt.

Innerhalb von drei Jahren hat das Bürgerhaus über die Grenzen Neumarkts hinaus große Anerkennung erfahren. Insgesamt fünf überregionale, landes- und bundesweite Preise sind durch Initiative des Bürgerhauses nach Neumarkt geholt worden, hieß es.

Hier wurde besonders die Auszeichnung als Mehr-Generationen-Haus genannt. Neumarkt habe hier die Funktion des Moderationshauses für die Regierungsbezirke Niederbayern und Oberpfalz übernommen. Ein erstes Treffen fand kürzlich im Bürgerhaus statt. Die Erfahrungen in Neumarkt sollen so auf andere Häuser übertragen werden.

Fast jede Woche komme eine Anfrage aus anderen Städten und Gemeinden, die erfahren möchten, wie die Einrichtung Bürgerhaus "funktioniert", hieß es. Von besonderem Interesse ist die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen, die Einbindung von Honorarkräften im Rahmen der Projektarbeit oder auch die Verknüpfung verschiedener Programme wie zum Beispiel Lokale Agenda 21, LOS und Soziale Stadt.

Mindestens einmal im Monat besuchen Gemeinde- und Stadträte oder Vertreter von Organisationen, Verbänden und Vereinen aus anderen Regionen das Bürgerhaus. Am 18. März kommen zum Beispiel Bürgermeister und Gemeinderäte aus sechs verschiedenen Kommunen aus dem Nürnberger Land nach Neumarkt, um sich das "Modell Bürgerhaus" anzusehen.

Bei dem Pressegespräch wurde auch die Frühjahrsausgabe 2008 des Blickpunkt mit 20 Seiten und einer Auflage von 18.000 Stück vorgestellt. Der Blickpunkt enthält wie gewohnt wieder eine Mischung aus Kurzberichten zu laufenden Projekten und viele Informationen zu neuen Aktivitäten und Terminen. Er wird in den kommenden Tagen an die Haushalte im gesamten Stadtgebiet verteilt.
14.03.08


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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