Christlich Soziale Union
Schüler Union neu gegründet
NEUMARKT. Christian Behling ist Kreisvorsitzender der wieder auferstandenen Neumarkter Schüler Union.
Bei der Neugründung des Neumarkter Kreisverbandes wurden Andreas Dorner, Tanja Klein und Paul Ullmann zu Stellvertretern gewählt. Das Amt des Schriftführers wird Max Bogner übernehmen. Weitere Mitglieder des Vorstands wurden Michael Niebler, Piotr Siedlik und Florian Weigert.
Die Wahl wurde vom SU-Landesvorsitzenden Thomas Ritter geleitet. Gäste waren CSU-Stadtverbandsvorsitzender, Helmut Jawurek, JU-Kreisvorsitzender Jochen Zehender und der Vorsitzende des JU-Ortsverbandes Neumarkt Markus Ochsenkühn.
Als wichtigste Ziele des neuen Kreisverbands nannte Behling die Gründung von Ortsverbänden im Landkreis, um neue Mitglieder zu gewinnen und die Schüler Union im Landkreis zu etablieren. Vor allem will man sich intensiv mit den Themen der Bildungspolitik beschäftigen.
22.05.07
"Architekt beauftragen"

Erst vor wenigen Tagen besuchte die Fraktion Frei- und Hallen-
bad (
wir berichteten). Außerdem stattete man einem privaten
Erlebnisbad in Ingolstadt einen Besuch ab (
wir berichteten).
NEUMARKT. Die CSU will bei einem Ganzjahresbad in Neumarkt Dampf machen: Der OB soll einen Bäderbauarchitekten beauftragen.
Die CSU-Fraktion stellte jetzt einen Antrag, von einem Fachmann Vorentwürfe für einen ganzjährigen Erlebnis- und Wellnessbereich erstellen zu lassen.
Wenn es wirtschaftlicher sei, könne man auch an einen Neubau des Hallenbades denken, heißt es in dem Antrag.
Baulich könne der Erlebnis- und Wellnessbereich an das bestehende Hallenbad angegliedert sein. Bei einem Neubau des Hallenbades müßte man auch ein 25-Meter-Schwimmbecken vorsehen.
Badegäste sollten die verschiedenen Einheiten (bestehendes Hallenbad / Erlebnisbereich / Sauna-und Wellnessbereich) jeweils einzeln oder in Kombination besuchen können. Die Bereiche müßten daher untereinander in Verbindung stehen. Möglicherweise könne man den Eingang zum Freibad in den Eingangsbereich des neuen Hallenbadkomplexes integrieren.
Zusätzlich sollte auch ein Parkplatzkonzept erarbeitet werden.
Neumarkt könne ein hervorragendes Freibad anbieten, das alle Ansprüche (Sport, Freizeit, Erholung) erfülle und von den Stadtwerken Neumarkt außerordetlich erfolgreich betrieben werde, heißt es in dem Schreiben von Fraktionsvorsitzendem Ferdinand Ernst und Stadt- und Kreisrat Helmut Jawurek an Oberbürgermeister Thomas Thumann.
Im Winterhalbjahr stehe den Neumarktern vor Ort lediglich das kreiseigene Hallenbad zur Verfügung, dessen Schwerpunkt sich auf den Bereich "Schwimmen" konzentriere. Ein Angebot für Familien (Erlebnisbereich) und Erholungssuchende (Sauna-/Wellness) fehle im Winter. Viele Neumarkter sähen sich daher gezwungen, in andere Bäder der Umgebung auszuweichen.
Mit der Erstellung von Vorentwürfen durch einen Bäderbauarchitekten will man die Grundlagen für eine politische Entscheidung schaffen, hieß es von der CSU. Die Entwürfe sollen alternative Realisierungsmöglichkeiten aufzeigen. Diese Alternativen könnten dann auch als Grundlage für das Betriebs- und das Finanzierungskonzept dienen, das mit dem Landkreis zu erstellen sei.
22.05.07
Privat betriebenes Bad

Die CSU sah sich im Erlebnisbad in Ingolstadt um.
NEUMARKT. Die Neumarkter CSU holte in Ingolstadt bei einem privat betriebenen Erlebnisbad Anregungen für Neumarkt.
Zahlreiche Stadträte und eine Reihe von Ortsvorsitzenden nutzten die Gelegenheit die Einrichtungen und die Betriebskonzeption des Erlebnis-Bades "Wonnemar" persönlich kennen zu lernen. Neben einem Erlebnis- und Sportbad mit verschiedenen Wasserbecken werden in Ingolstadt auch die Bereiche Gesundheit und Wellness sehr großflächig und vielfältig angeboten.
CSU-Fraktionsvorsitzender Ferdinand Ernst zeigte sich beeindruckt, dass der unerwartet große Besucherandrang im Wellnessbereich bei machen Angeboten sogar Reservierungszeiten von bis zu sechs Wochen verursacht. "Dass in Ingolstadt nach drei Jahren Fertigstellung der Wellness- und Behandlungsbereich schon erheblich vergrößert werden muss, zeigt, dass hier eine große Nachfrage herrscht. Man sollte auch in Neumarkt die Angebote erweitern", so Ferdinand Ernst.
Drei große Wasserrutschen und eine Kinderwasserlandschaft sprechen gerade auch Kinder an aber auch Erwachsene. Sozialverträgliche Eintrittspreise, die der private Betreiber "Interspa" mit der Stadt Ingolstadt absprechen muß, ermöglichen eine gezielte Familienunterhaltung.
In Ingolstadt wurden und 25 Millionen Euroin den Neubau dieses Bades investiert. Rund 400.000 Besucher ermöglichen einen kostendeckenden Betrieb stellte Thomas Schönemann, der Manager von "Interspa" heraus. Die Stadt Ingolstadt beteiligt sich mit einem jährlichen Investitionskostenzuschuss am Bau des Bades und erhält für Schulen und Vereinssport kostenlose Nutzungsmöglichkeiten.
Matthias Reichle von der Baufirma Züblin, die das Bad errichtet hat, erläuterte die Konzeption der Zusammenarbeit der Stadt Ingolstadt mit den privaten Partnern. Seine Ausführungen fanden reges Interesse bei der Neumarkter Delegation. Zahlreiche Fragen der CSU-Vertreter aus Neumarkt konnte er ausführlich beantworten.
CSU-Stadtverbandsvorsitzender Helmut Jawurek zeigte sich beeindruckt, dass in Ingolstadt der private Betreiber "Interspa" das volle Betriebsrisiko trage und die Stadt Ingolstadt keinerlei Ausfallbürgschaften geben muß. "Einige interessante Anregungen aus Ingolstadt sollten wir für unsere Überlegungen für ein Ganzjahresbad in Neumarkt annehmen. Eine Integration von Hallen- und Freibad unter Beteiligung der Stadtwerke sollte zügig vorangebracht werden" so Helmut Jawurek.
Die CSU-Delegation nutzte die Gelegenheit sich auch noch ausführlich über Ingolstadt zu informieren: Die Asamkirche, das Münster und das Deutsche Medizinhistorische Museum waren interessante Stationen einer kurzweiligen Stadtführung.
22.05.07
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