Christlich Soziale Union

Richtig (ver)erben

NEUMARKT. Notar Michael Leitenstorfer spricht bei CSU und CSA über Risiken bei der Vermögensnachfolge.

Über die Vererbung des eigenen Vermögens spricht man nicht gerne; manche denken auch nur ungern darüber nach. Trotzdem sollte jeder rechtzeitig überlegen, ob und in welcher Weise Bestimmungen über das Vermögen für den Fall des Todes getroffen werden sollen. Je eher man sich damit befasst, desto nüchterner und klarer kann man sich hierüber ein Urteil bilden.

Wenn man diese Überlegungen nicht angestellt hat und auch kein Testament errichtet hat, so birgt möglicherweise das Gesetz Überraschungen, mit denen weder die Erben noch der Erblasser, also der Verstorbene, gerechnet haben. Es kann dazu führen, dass Personen das überwiegende oder möglicherweise auch gesamte Vermögen erhalten, obwohl dies nicht dem eigenen Willen entspricht.

Um solche Überraschungen und möglichst Streit zu vermeiden, ist es sinnvoll, sich bereits rechtzeitig zu Lebzeiten Gedanken über die Erbfolge zu machen. Durch die Errichtung eines Testamentes besteht die Möglichkeit, auf die Erbfolge Einfluss zu nehmen.

Auf Einladung der CSU-Altenhof-Kohlenbrunnermühle, der CSU-Stadtsüden und der CSA spricht der Neumarkter Notar Michael Leitenstorfer zum Thema "Richtig erben und vererben - Risiken bei der Vermögensnachfolge vermeiden". Der Vortag mit anschließender Diskussion findet am Montag, 23. April, um 19 Uhr im Johanneszentrum statt. Gäste sind willkommen.
16.04.07

Vizepräsidentin spricht


Die Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Stamm,
mit ihrem Gatten und mit Volksfestreferent MdL Herbert Fischer
bei einem früheren Besuch in Neumarkt.
Foto: Archiv/Zwick
NEUMARKT. Der CSU-Ortsverband Woffenbach und die Junge Union Neumarkt veranstalten am Donnerstag um 19 Uhr im Gasthaus "Zur Au" in Woffenbach einen Politischen Dämmerschoppen mit der stellvertretenden Landtagspräsidentin MdL Barbara Stamm.

Unter dem Motto "Stark in den Kommunen, stark in Bayern" wird die CSU-Politikerin auf die besondere Rolle der Kommunalpolitik für die Landespolitik eingehen. Außerdem wird Stamm über die zukünftigen Herausforderungen der Landespolitik berichten.

Nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin war Stamm bis 1970 im erlernten Beruf und hauptamtlich in der Jugendarbeit der Diözese Würzburg tätig. Seit 1969 ist sie Mitglied der CSU und war für diese von 1972 bis 1987 im Stadtrat ihrer Heimatstadt Würzburg tätig. 1976 wurde Stamm in den Bayerischen Landtag gewählt.

Bereits 1978 wurde Barbara Stamm Mitglied im Fraktionsvorstand der CSU-Landtagsfraktion. Von September 1987 bis Oktober 1994 war sie als Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit tätig. Seit Oktober 1993 ist sie außerdem stellvertretende Parteivorsitzende der CSU.

1994 wurde sie Staatsministerin im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit. Nach ihrem Ausscheiden aus dem Ministeramt im Jahr 2001 wurde sie 2003 zur stellvertretenden Landtagspräsidentin gewählt. Barbara Stamm ist zudem Vorsitzende der Lebenshilfe in Bayern.
18.04.07

Sonntags-Brunch geplant

NEUMARKT. Die Frauen-Union will alle politisch aktiven Frauen im Landkreis zu einem Sonntags-Brunch einladen.

Unter Leitung der neu gewählten Kreisvorsitzenden Ulrike Rödl traf sich der Kreisvorstand zu seiner kostituierenden Vorstandssitzung und erarbeitete Themenschwerpunkte für das kommende Jahr.

Gut eingeführte Veranstaltungen weiterführen und neue Aspekte zulassen - so wollte man das Ergebnis der konzeptionellen Arbeit zusammenfassen.

Aktuelle sachpolitische Themen sollen bei regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen erörtert werden. Folgende Aktivitäten sind geplant: Um Synergieeffekte speziell bei frauenpolitischen Themen noch besser zu nutzen, wurde auch über eine Zusammenarbeit mit den einzelnen Ortsverbänden der CSU nachgedacht.

Die Frauen-Union wolle eine engagierte, ambitionierte und lebendige Arbeitsgemeinschaft innerhalb der CSU im Landkreis Neumarkt bleiben, hieß es. Deshalb will man die derzeit politisch schon aktiven Frauen auf Landkreisebene zum Gedankenaustausch in einer lockeren Gesprächsrunde mit Fachpolitikerinnen zum Sonntags-Brunch einladen. "Wir möchten Frauen aller Altersgruppen und Bevölkerungsschichten, Frauen in allen Lebenssituationen noch vermehrter ansprechen. Gerade darin sehe ich eine enorme politische Kraft, die wir gemeinsam nutzen sollten", so Kreisvorsitzende Ulrike Rödl.
12.04.07


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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