Christlich Soziale Union

"In Neumarkt verankert"


Die CSU-Stadtratsfraktion informierte sich bei der Firma "Europoles"


Die "Europoles"-Geschäftsführer Karl Wimmer und Fritz Fückert
mit CSU-Fraktionsvorsitzendem Ferdinand Ernst und Stadträtin
Lissy Walter (v.l.)
NEUMARKT. Die CSU-Stadtratsfraktion informierte sich vor Ort bei der Neumarkter Firma Europoles.

"Firma und Produktionsabläufe besser kennenlernen"- unter diesem Motto besucht die Fraktion immer wieder Betriebe um politische Entscheidungen auf eine fundierte Basis zu stellen, hieß es.

Diesmal war man zu Gast bei der Firma Europoles. Die Geschäftsführer Fritz Fückert und Karl Wimmer stellten den Stadträten zusammen mit dem CSU-Ortsverband Hasenheide die verschiedenen Masten vor. "Man muss sie anfassen und das Material fühlen", ermunterte Fritz Fückert die Interessierten, die von dem umfangreichen Mastenangebot überrascht waren.

Die Stärke von Europoles liege darin, dass die Masten je nach Bedarf aus verschiedenen Materialien hergestellt werden: Schleuderbeton, Stahl oder glasfasergestärkter Kunststoff. "Der Kunde ist König!", so Karl Wimmer. Die Lichtmasten für Sylt sollten sich an die Umgebung anpassen und den touristischen Ansprüchen genügen, während Straßenmasten stabil und günstig sein müssen. Der Kreativität seien ebenso wenig Grenzen gesetzt, wie bei den Längen und Durchmessern, die gefertigt werden können. Masten bis zu einer Höhe von 130 Metern können in den Neumarkter Hallen produziert werden. Europoles, so Geschäftsführer Wimmer, gehöre auch zu den wenigen Firmen, die Spezialmaste für die Flugsicherheit herstelle.

Nachdem Europoles von Pfleiderer ausgegliedert wurde, formierte sich die Firma neu. Insgesamt 560 Mitarbeiter in den vier Werken Neumarkt, Dinkelsbühl, Regensburg und Breslau/Polen arbeiten bei Europoles - avon 360 in Neumarkt in Produktion und Verwaltung. Neumarkt ist damit der größte und wichtigste Standort.

Momentan laufen außer den Verhandlungen in Europa viele Erfolg versprechende Gespräche mit Ländern im Nahen Osten, Afrika und Osteuropa. "Unsere Stärke ist der Mastbau und wir können auf eine über 100jährige Erfahrung verweisen. Wir produzieren das, was der Markt will", so Karl Wimmer. Ob Flutlichtmasten für Flughäfen oder Häfen oder die Skisprungschanzen in Bischofshofen und Oberstdorf, Schilderbrücken oder die Werbetürme von Möbelhäusern oder Freileitungsmasten für Stromleitungen. Momentan sei Europoles einziger Mastenlieferant für RWE. Karl Wimmer brachte es auf den Punkt: "Oberpfälzer Qualität aus Neumarkt wird in die Welt getragen."

Fraktionsvorsitzender Ferdinand Ernst hielt es für außerordentlich erfreulich, dass die Geschäftsführer ihre Verankerung in der Region als wichtig erachten. Beide Geschäftsführer leben seit Jahrzehnten mit ihren Familien in Neumarkt.

Die 40 Lehrlinge, die jedes Jahr ausgebildet werden, würden regelmäßig übernommen. Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter beträgt 39 Jahre - bei einer Firmenzugehörigkeit von 13 Jahren. Die Identifikation mit der Firma sei deshalb sehr groß. "Diese regionale Verankerung freut uns natürlich als Lokalpolitiker, denn wir wollen, dass Europoles als Global Player die Arbeitsplätze hier in Neumarkt erhält", so Ferdinand Ernst.

Früher war Europoles Teil des Pfleiderer-Konzerns. Helmut Jawurek erinnerte daran, wie die CSU mit ihrem damaligen Oberbürgermeister Alois Karl seinerzeit "alles getan" habe, um die Firma Pfleiderer am Standort Neumark zu unterstützen. "Mit unserer geschlossenen Unterstützung beim Bau der Energiezentrale, die von allen anderen Parteien in Neumarkt abgelehnt und bekämpft wurde , konnte der Standort Neumarkt gesichert werden," so Helmut Jawurek. "Und heute sehen wir, dass es wichtig war", so Ferdinand Ernst.

Jugendreferentin Elfriede Meier verwies auch auf die Initiative, die Europoles beim Haus der Jugend, Bildung und Kultur angeboten habe. Die Firma und ihre Auszubildenden würden den Bau eines Klettermastens, der auch zur Beleuchtung dienen könnte, unterstützen. Die CSU befürwortet diesen Masten, der als Kletterangebot eine große zusätzliche Attraktion für die jungen Menschen in Neumarkt darstellen könnte.
23.03.07

"Hohes Potential"

NEUMARKT. Die Junge Union will gemeinsam mit der Neumarkter Jungbauernschaft am Sonntag in Mühlhausen an der Lände über die Nutzung von Pflanzen zur Energieausbeute informieren.

Der Landkreis besitze ein hohes Potential für nachwachsende Rohstoffe, sagte JU-Kreisvorsitzender Jochen Zehender zu den Zukunftsaussichten der regionalen Landwirtschaft.

Bei der Veranstaltung kann man die Rapspresse des Maschinenrings Sulz-Altmühl sowie ein Blockheizkraftwerk besicvhtigen. Ein Fachreferent des Technologiezentrums für Nachwachsende Rohstoffe (C.A.R.M.E.N.) aus Straubing wird über das Thema aufklären und mit dem Publikum diskutieren.

Der Velburger JU-Vorsitzende Thomas Schmaußer, selbst Landwirt, stellte den Kontakt zu den Jungbauern her. Nach den interessanten Fachbeiträgen lädt die Junge Union alle Gäste zu Kaffee und Kuchen ein.
23.03.07

Wechsel bei den Damen


Die Frauenunion wählte eine neue Vorstandschaft.
NEUMARKT. Ulrike Rödl übernahm von Ursula Steinert die Leitung der Frauenunion im Landkreis Neumarkt.

Die CSU-Frauenunion im Landkreis Neumarkt wählte bei ihrer Kreisdelegiertenversammlung die neue Vorstandschaft. Bezirksrätin Ursula Steinert stellte sich als langjährige Kreisvorsitzende nicht mehr zur Wahl. An ihre Stelle trat Ulrike Rödl, die seit vielen Jahren aktiv in der Vorstandschaft mitwirkte, zuletzt als stellvertretende Vorsitzende.

In ihrem Rechenschaftsbericht stellte Steinert die geleistete Arbeit und die Entwicklung der CSU Frauenunion im Landkreis Neumarkt anhand zahlreicher Veranstaltungen vor: die Brüsselfahrt, Besichtigungen von ortsansässigen Firmen, sachpolitische Themenvorträge und Diskussionen - um nur einige aus der Vielzahl der Veranstaltungen herauszugreifen. "Die Arbeit im Kreisverband der Frauenunion hat mir zusammen mit meiner Vorstandschaft immer große Freunde bereitet", sagte Ursula Steinert. Um einen Generationenwechsel einzuleiten, werde sie nicht mehr als Kreisvorsitzende kandidieren. Sie empfahl Ulrike Rödl als ihre Nachfolgerin.

Die Bezirksvorsitzende der Frauenunion, Barbara Lanzinger, die die Wahlleitung zu den Neuwahlen übernahm, referierte im Anschluss über die "zentrale Rolle der Frau in der Gesellschaft" und über die damit verbundene Familienpolitik, die ihrer Meinung nach als Mittelpunkt aller anderen politischen Themenbereiche gesehen werden müsse.

CSU-Kreisvorsitzender Albert Füracker bedankte sich bei Bezirksrätin Ursula Steinert für die jahrelange gute Zusammenarbeit und die geleistete Arbeit im Kreisverband mit einem großen Blumenstrauss. Für die neu zu wählende Vorstandschaft bot er einen engen Kontakt im voraus an.

Bei den Neuwahlen wurde Ulrike Rödl mit etwa 83 Prozent der Stimmen zur neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Ihr zur Seite stehen Birgit Frodl, Gisela Rauch, Heidi Rackl und Heidi Frank als Stellvertreterinnen. Die Aufgabe der Schatzmeisterin übernimmt Anni Wiedmann, die der Schriftführerin Regina Vogelgesang.

Als Beisitzerinnen wurden Bezirksrätin Ursula Steinert, Stadträtin Hela Buchner, Stadträtin Gisela Burger, Hedi Braun, Christa Kendzia, Irmgard Wanke, Annegret Neumeyer und Käthe Reiss gewählt.
22.03.07


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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