MdL Albert Füracker

Steuertipps für Vereine


Für zahlreiche Vereinsvertreter aus dem Raum Neumarkt...

NEUMARKT. Hochrangige Finanzbeamte haben bei einer Info-Veranstaltung den Neumarkter Vereinen wichtige Tipps zur Steuergesetzgebung gegeben.

Fast 400 der im Finanzamtsbezirk Neumarkt ansässigen Vereine nahmen an der Veranstaltung "Vereinsbesteuerung und Ehrenamt" in der kleinen Jurahalle teil. In Vortrag und Diskussion versuchten der Leiter der Steuerabteilung des Staatsministeriums für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat, Ministerialdirigent Eckehardt Schmidt, Ministerialrat Dr. Harald Brandl und dessen Referentin Ida Maschauer den Vereinsvertretern die "Spielregeln" im Umgang mit Spendenbescheinigungen, Übungsleiter- und Ehrenamtspauschalen, Spendeneinnahmen und Vereinsvermögen zu erklären.

"Ehrenamtlich Tätige haben allerdings oftmals nicht die Zeit, sich umfassend mit dem Steuerrecht zu beschäftigen. Deshalb will die Steuerverwaltung die Vertreter örtlicher Vereine mit Veranstaltungen gezielt über die Grundzüge der Vereinsbesteuerung informieren", sagte Finanzstaatssekretär Albert Füracker bei der Veranstaltung.

Es gebe im Landkreis Neumarkt rund 850 Vereine aus verschiedensten Bereichen wie Sozialarbeit, Sport, Kultur, Bildung und Heimatpflege. "Menschen, die bereit sind, in Vereinen Verantwortung zu übernehmen, sind wichtiger denn je, denn sie vermitteln Werte, die für unsere Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind", lobte Füracker.

Die vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe "Vereinsbesteuerung" zeigt Vereinen in Fachvorträgen Möglichkeiten auf, wie sie steuerliche Schwierigkeiten vermeiden und Vergünstigungen nutzen können. Im Vordergrund stehen dabei die Vorteile der Gemeinnützigkeit, wie beispielsweise eine weitgehende Steuerbefreiung bei der Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer, die Möglichkeit, Spendenbescheinigungen auszustellen sowie die Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale.


...gab es Tipps direkt von der Quelle

01.02.14

"Bund ist zuständig"

NEUMARKT. Als "vollkommen daneben" bezeichnete Staatssekretär Albert Füracker Kritik an ihm wegen der geplanten Gleichstromtrasse.

Der beabsichtigte Bau von Lauchstädt in Sachsen-Anhalt nach Meitingen bei Augsburg falle in den Zuständigkeitsbereich des Bundes, erklärte Füracker in einer Pressemitteilung am Mittwoch: "Die Kritik der Freien Wähler im Kreis Neumarkt in Richtung meiner Person ist nicht gerechtfertigt".

Die Freien Wähler hatten Füracker und den Bundestagsabgeordneten Alois Karl vorgeworfen, möglicherweise nicht rechtzeitig über die Pläne zu der Trasse informiert zu haben (wir berichteten).

Das Verfahren, das von der Bundesnetzagentur betreut wird, befinde sich noch in einem sehr frühen Stadium, erklärte der Staatssekretär. Ein Planfeststellungsbeschluss liege noch in weiter Ferne.

"Detailliertere" Informationen zu den möglichen Trassenkorridoren lägen der Verwaltung und der Öffentlichkeit erst seit der dritten Januar-Woche vor (wir berichteten). Seither steht Staatssekretär Füracker mit dem Landrat und vielen betroffenen Bürgermeister in engem Kontakt, um die kommunalen Interessen der Region zu bündeln.

Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen für Heimat und Landesentwicklung werde erstmals im Rahmen der öffentlichen Antragskonferenz förmlich zum Trassenverlauf beteiligt werden. Diese findet voraussichtlich im Frühjahr statt und stelle den Beginn des Verfahrens dar. Dort kann dann zu den nochmals konkretisierten Planungen des Bundes aus bayerischer Sicht Stellung genommen werden.
29.01.14

Geld für Breitband

NEUMARKT. Die Gemeinden im Landkreis Neumarkt könnten künftig 16,8 Millionen Euro statt bisher 9,5 Millionen Euro Breitbandförderung erhalten.

Bayern will bis 2018 ein flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsnetz schaffen und das modernste Breitband zum Standard machen, heißt es in einer Pressemitteilung von Staatssekretär Albert Füracker, der zusammen mit Finanzminister Dr. Markus Söder das neue Konzept in München vorstellte. Das Verfahren werde halbiert, die Förderung verdoppelt und die Beratung verbessert.

Sämtliche Änderungen müssen allerdings noch von der EU-Kommission gebilligt werden, hieß es. Im Finanzministerium werde jedoch nach informellen Vorgesprächen von einer Zustimmung ausgegangen. Bereits zu Jahresbeginn hat in Amberg ein neues "Breitbandzentrum" seine Arbeit aufgenommen.

Die Fördersätze sollen um 20 Prozentpunkte angehoben werden, was im Landkreis Neumarkt Fördersätzen in Höhe von 60 bis 70 Prozent bedeute. Zwei Gemeinden – Velburg und Hohenfels – könnten bei Vorliegen der Voraussetzungen sogar den maximalen Fördersatz von einer Million Euro erhalten, heißt es in der Pressemiteilung.

Für den administrativen Aufwand der Kommunen für die Beteiligung am Förderverfahren sollen sie ein "Startgeld" in Höhe von 5000 Euro erhalten.
13.01.14


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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