MdL Albert Füracker

100.000 Euro vom Staat

NEUMARKT. Das Regionalmanagement im Landkreis Neumarkt erhält für die nächsten drei Jahre 100.000 Euro vom Freistaat, hieß es am Freitag.

Staatssekretär Albert Füracker übergab den Förderbescheid in Lupburg. Das querschnittsorientierte Regionalmanagement leiste mit Unterstützung durch die Landesentwicklung einen wichtigen Beitrag für die regionale Entwicklung, hieß es.

In den vergangenen Jahren konnten im Landkreis Neumarkt in den Bereichen Fachkräftesicherung, nachhaltige Siedlungsentwicklung oder Klimaschutz und Energiewende eine Vielzahl von Projekten realisiert werden. Daneben wurden durch das Regionalmanagement strategische Netzwerke rund um die Themen Bildung und Gesundheit aufgebaut.

Betreut wird das Regionalmanagement im Landkreis Neumarkt durch die Regionale Innovationsagentur Regina GmbH in enger Abstimmung mit dem Landkreis.
07.03.14

"Berichte schon im Oktober"

NEUMARKT. "Mehrere Medien" haben laut Staatssekretär Füracker bereits im Oktober über eine mögliche Gleichstromleitung durch den Landkreis berichtet.

Das erklärte der CSU-Politiker am Samstag in einer Pressemitteilung. Welche Medien das waren, wurde nicht erwähnt.

Schon am 12. Oktober habe es aber Berichte in "mehreren Medien" gegeben, "dass einer der möglichen Grobkorridore für die Gleichstromleitung in einer Breite von 15 Kilometern den Raum Neumarkt betreffen könnte", heißt es in der Pressemitteilung. Diese Information sei "somit öffentlich" gewesen "und konnte und musste nicht vertuscht werden", erklärte Füracker zu entsprechenden Vorwürfen der Freien Wähler (wir berichteten).

"Parallel dazu" seien auch alle Abgeordneten aller Parteien ("also auch die der Freien Wähler") sowie die Landräte in Kenntnis gesetzt worden. Erst zwei Monate danach wurden dann am 13.Januar die konkreten einen Kilometer breiten Korridore den Behörden, Mandatsträgern und Bürgermeistern vorgestellt. Füracker: "Seitdem weiß ich Konkretes und habe auch nie etwas anderes behauptet".

Kritik übte der Staatssekretär an den Freien Wählern, die seiner Meinung nach "endgültig im Wahlkampfmodus angekommen" seien. Zielführender wäre es, ihn in seinen "Bemühungen zu unterstützen, im Sinne der Bürger eine gute Lösung zu erreichen". "Wir sollten lieber gemeinsam unsere Kräfte bündeln", erklärte Füracker.
08.02.14

"Korridor" seit Oktober klar

NEUMARKT. Abgeordnete und Landräte wußten offenbar schon im Oktober letzten Jahres von den "Korridoren" der geplanten Stromtrassen.

Das räumte Staatssekretär Albert Füracker bei einer Bürgerversammlung in Röckersbühl ein. Über 100 Bürger, darunter auch Mitglieder der Bürgerinitiative "Trassenwahn", nahmen an der Zusammenkunft teil.

Nachdem Bundestag und Bundesrat bereits 2011 den Bau von Stromtrassen beschlossen hatten, seien Abgeordnete und Landräte im Oktober letzten Jahres vom groben Verlauf eines zwölf Kilometer breiten Korridors für die Stromtrassen informiert worden, sagte Füracker. Allerdings hätte damals auch die Öffentlichkeit schon die gleichen Informationen erhalten, hieß es.
06.02.14


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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