Gesundheit
Neues Nasenspray
NEUMARKT. Die Neumarkter Firma Bionorica hat ein neues Pflege-Nasenspray vorgestellt.
Mit dem neuen
Rinupret Pflege Nasenspray bringt das Unternehmen Bionorica jetzt ein Produkt mit einem ganz neuen Wirkansatz auf den Markt. Die Abschwellung der Nasenschleimhäute erfolgtüber einen rein physikalischen Wirkmechanismus.
Seine Kompetenz bei der Erforschung und Herstellung von gut wirksamen und dabei auch gut verträglichen Atemwegstherapeutika stellt das Unternehmen Bionorica mit dem neuen Pflege Nasenspray jetzt erneut unter Beweis, heißt es in einer Presse-Mitteilung des Unternehmens.
Das Produkt enthält als Inhaltsstoffe Meersalzlösung und Dexpanthenol. Die Konzentration der Meersalzlösung ist dabei die Grundlage für die Wirksamkeit. Enthalten übliche Nasensprays nur eine 0,9-prozentige, also physiologische Salzkonzentration, ist in dem Bionorica-Produkt hingegen eine 2,3-prozentige Meersalzlösung enthalten. Diese höhere Konzentration an Salz im Vergleich zu der Flüssigkeit in der Nasenschleimhaut führt dazu, dass letzterer , aufgrund entzündlicher Prozesse eingelagertes Wasser entzogen wird. Es kommt zu einer schonenden Abschwellung der Nasenschleimhaut mit dem Effekt, dass man wieder freier durchatmen kann.
Eine Schädigung der Nasenschleimhaut, wie sie bei der Anwendung von klassischen Nasensprays zur Abschwellung bei längerfristiger Anwendung auftreten kann, ist mit diesem Produkt nicht zu befürchten.
Neben reinem Meersalz enthält
Rinupret Pflege Nasenspray noch das pflegende Dexpanthenol, das als ideales Feuchthaltemittel Heilungsprozesse unterstützt und beschleunigt, sowie Eukalyptusöl als belebende und erfrischende Komponente. Es hilft daher auch gegen Austrocknung und bei erhöhten Belastungen, etwa durch überheizte und zu trockene Räume oder kalte Luft auch durch Klimaanlagen und sommerlich hohe Ozonwerte. Das neue Medizinprodukt unterstützt die Abschwellung der Nasenschleimhäute, hilft diese zu reinigen und zu pflegen.
Sollte jedoch ein starker Schnupfen mit einer Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis) auftreten, dann empfiehlt sich die Anwendung des bewährten Arzneimittels
Sinupret.Bei diesem Produkt handelt es sich um ein pflanzliches Medikament, welches bei Nasen-Nebenhöhlenentzündungen wirksam ist. Zur optimalen Wirksamkeit sollte es so früh wie möglich eingenommen werden, um dem Festsetzen des Schleims und der Chronifizierung entgegenzuwirken.
08.02.06
Falsches Viagra
NEUMARKT. Nicht nur Kleidung, Sportwaren oder Armbanduhren werden gefälscht, sondern auch lebenswichtige Medikamente. Darauf wies der Pressesprecher der Neumarkter Apotheken, Michael Popp, hin.
Der weltweite Schaden durch gefälschte Arzneimittel wird auf einen Betrag geschätzt, der im Milliarden-Euro-Bereich liegt. Zwei wichtige Ursachen: die Globalisierung der Märkte und die international organisierte Kriminalität. Die Kontrollen dagegen reichen nicht aus. Deutschland gilt bislang als relativ fälschungssicher. Bei im Ausland oder über das Internet gekauften "Schnäppchen" ist aber größte Vorsicht geboten. Besonders anfällig für Fälschungen sind beispielsweise die im Original teuren Potenzmittel, warnt der Pressesprecher der Neumarkter Apotheken Michael Popp.
Verbraucher sollten keine Arzneimittel kaufen mit abgelaufenem Verfallsdatum, mit einem fehlerhaften Herstellernamen oder mangelhafter Verpackung. Auch dubiose Internetquellen, Märkte oder fliegende Händler sind kein Ersatz für die Apotheke. Das Arzneimittelgesetz sieht für Fälschungen auch Freiheitsstrafen vor.
Link zum Thema:
aponet.de31.01.06
Weiterhin "Eigenbetriebe"
NEUMARKT. Der Bezirk hat seine Kliniken zum Jahresbeginn privatisiert - nicht betroffen sind allerdings die Parsberger Kliniken.
Die sogenannte Drogenklinik un die TBC-Klinik bleiben weiter als Eigenbetrieb erhalten, während für die übrigen medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz in Regensburg und Wöllershof (Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab) ein neuer Abschnitt beginnt: Sie werden als gemeinnützige GmbH und damit in privater Rechtsform geführt. Alleiniger Gesellschafter ist der Bezirk Oberpfalz.
Der Bezirk Oberpfalz hat sich als erster der sieben bayerischen Bezirke zu einer Privatisierung eines Großteils seiner Kliniken entschlossen, um flexibles Handeln in einem sich stetig ändernden und neuen Anforderungen gegenüberstehenden Gesundheitswesen zu ermöglichen und zusätzliche Einsparpotenziale zu erschließen, heißt es in einer Presse-Mitteilung. „Unternehmerische Freiheit und politische Verantwortung vor dem Hintergrund des gesetzlichen Versorgungsauftrags stehen in einer gemeinnützigen GmbH in einem ausgewogenen Verhältnis“, so Bezirkstagspräsident Rupert Schmid.
In die Privatisierung nicht eingeschlossen sind die Fachkliniken für Forensik in Regensburg und Parsberg (die landläufig als Drogenklinik bezeichnet wird), die Fachklinik für Lungen- und Bronchialheilkunde in Parsberg, die Berufsfachschule für Krankenpflege in Regensburg sowie das gesamte Immobilienvermögen. Diese Betriebsteile werden wie bisher als Eigenbetrieb des Bezirks Oberpfalz weitergeführt.
„Die immer größer werdende Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben zwang den Bezirk Oberpfalz zu Überlegungen, wie die Häuser zukünftig wirtschaftlich geführt werden können“, erläutert Bezirkstagspräsident Schmid. „Dabei spielte die Übertragung der Aufgaben auf eine Managementgesellschaft oder gar der Verkauf der Häuser keine Rolle. Der Bezirk Oberpfalz wird auch in Zukunft Eigentümer der Kliniken sein.“
Für die bisherigen Mitarbeiter ergeben sich durch die Zusage der Besitzstandswahrung keine Veränderungen durch die Rechtsformänderung. Einen gewissen Handlungsspielraum erhält die neue GmbH bei Mitarbeitern, die nach dem 1. Januar 2006 eingestellt werden. Sie müssen eventuell – je nach wirtschaftlicher Entwicklung – mit Kürzungen bei Sonderzulagen oder mit längeren Arbeitszeiten rechnen.
Geführt wird die neue „Medizinische Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz GmbH“ von Geschäftsführer Kurt Häupl, der bereits als Werkleiter die Geschicke des bisherigen Eigenbetriebs lenkte und zusätzlich das Ressort „Betriebswirtschaft“ übernehmen wird, sowie zwei Prokuristen: Christiane Zürn übernimmt den Bereich „Arbeit, Recht und Organisation“, Dr. Fried-Eckart Seier ist für das Ressort „Medizinische Leistungen und Entwicklungen“ zuständig.
Die Juristin Christiane Zürn war nach verschiedenen Tätigkeiten an staatlichen Behörden zuletzt als Leiterin des Kulturreferats beim Bezirk Oberpfalz beschäftigt. Schon zu dieser Zeit war sie für die Rechtsberatung der Kliniken und Heime des Bezirks zuständig. Zürn ist ferner in die Leitung der Zweckverbände „Sibyllenbad“ und „Musikakademie Schloss Alteglofsheim“ eingebunden.
Dr. Fried-Eckart Seier, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, ist seit vielen Jahren in verantwortlicher Position im Bezirksklinikum Regensburg tätig. Zuletzt bekleidete er das Amt eines Leitenden Oberarztes an der Klinik für neurologische Rehabilitation am Regensburger Bezirksklinikum.
02.01.06
Übrigens: Sie können jetzt alle Themen aus
neumarktonline auch im
NEUMARKTER FORUM diskutieren