Kirchen
Keine Sex-Tat im Kindergarten?
NEUMARKT. Das Ermittlungsverfahren wegen einer sexualbezogenen Straftat in einem Kindergarten im Landkreis wurde jetzt offenbar eingestellt.
Das teilte das Bistum Eichstätt mit.
neumarktonline hatte im Juli
über den Verdacht berichtet.
Bei den Angaben des Bistums in diesem Zusammenhang war und ist immer noch nur von einer „Person“ die Rede, die in dem Kindergarten im Landkreis Neumarkt beschäftigt war. Ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt wurde auch nach Nachfrage unserer Zeitung nicht gesagt.
Das Bistum hatte damals die „Person“ vorsorglich freigestellt, nachdem es von einem Verdacht auf eine „mutmaßliche sexualbezogene Straftat zum Nachteil von Kindern“ erfahren hat. Die „Person“ habe die Vorwürfe stets abgestritten.
Jetzt habe die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth das Ermittlungsverfahren mangels Tatnachweis eingestellt, teilte das Bistum mit. Man wolle Schritte unternehmen, um „die Entlastung der Person bekannt zu machen und ihren Ruf wiederherzustellen“, hieß es.
30.10.25
Kirchenpatron betritt Bühne

In der Krippe betritt Kirchenpatron Johannes der Täufer die Bühne
Foto: Josef Wittmann
NEUMARKT. Jetzt, wo der Advent fast schon in der Luft liegt, betritt im Neumarkter Münster wieder der Kirchenpatron Johannes der Täufer die Bühne der Ganzjahreskrippe.
Die dargestellte Szene ist in den Anfangskapiteln aller vier Evangelien zu finden: Johannes der Täufer tritt vor das Volk Israel und fordert zur Umkehr auf.
Während der Täufer im Münster bis in den Advent hinein die Stellung halten wird, freuen sich die übrigen Darsteller schon sehr auf die Neumarkter Krippenausstellung im Reitstadel, wo sie sich sehen lassen wollen.
30.10.25
„Stark eingeschränkt“

Die Ukrainische Gemeinde gestaltete den Gottesdienst zum Tag der Weltmission mit
Foto: Claus Schweinheim
NEUMARKT. Die Ukrainische Gemeinde in Neumarkt unterstützte einen Gottesdienst zum Tag der Weltmission im Münster St. Johannes und sammelt für die Familie des Militärseelsorger Fedorenko.
In seiner Eingangspredigt erinnerte Pfarrer Norbert Winner an die vielen Christen in der Welt, deren Ausübung des Glaubens durch soziale und politische Rahmenbedingungen stark eingeschränkt werde. Als Beispiel nannte er die Philippinen, ein Land mit den ärmsten Diözesen, und die durch Krieg und Zerstörung stark betroffene Ukraine.
Die Kollekte des Abends ging zugunsten der Familie des Militärseelsorger Fedorenko, der im letzten Jahr in Neumarkt über seine Arbeit an der Front berichtete.
Die musikalische Begleitung erfolgte durch das Neumarkter „Vyshyvanka Ensemble“ unter der musikalischen Leitung von Bill Holler. Der Chor überraschte die Zuhörer mit Liedern, die in deutscher Sprache vorgetragen wurden, unter anderem ein ukrainisches Friedenslied.
In Ihrer Ansprache betonte Tetiana Aristarkhova, die Sprecherin der ukrainischen Gemeinde, dass die ukrainisch griechisch-katholische Kirche nicht zu den orthodoxen Kirchen zähle und bereits seit der Kirchenunion von Brest im Jahr 1596 Teil der römisch-katholischen Kirche sei In ihrer langen Geschichte wurde die ukrainisch griechisch-katholische Kirche während des Zarenreiches und der stalinistischen Sowjetunion verfolgt und verboten.
Am Ende des Gottesdienstes übergab Pfarrer Winner eine Spendensumme von 565 Euro an Johann Kerner, den Vorsitzenden des Vereins Valores „Jugend-Hilfe-Kultur“.
29.10.25
Noch Krippen gesucht

Krippen aller Art - und in allen Größen - werden gezeigt
Foto: Klaus Eifler
NEUMARKT. Die Katholische Erwachsenenbildung sucht noch Krippen für die traditionelle Krippenausstellung im Advent im Neumarkter Reitstadel.
Vom 29. November bis 14. Dezember sind dort wieder Weihnachtskrippen in all ihren Facetten zu sehen – aus Holz, Ton, Papier, Metall, Fundstücken und „überraschenden Materialien“.
Die feierliche Eröffnung der Ausstellung findet am 29.November im Reistadel statt und wird von der Werkvolkkapelle musikalisch umrahmt. Die Ausstellung endet am 14. Dezember, so dass die Besitzer noch genügend Zeit haben, sie zu Weihnachten in der eigenen Wohnung wieder aufzubauen.
Die Krippenausstellung soll die Vorweihnachtszeit bereichern, zur Besinnung einladen und auf das Geschehen an Weihnachten hinführen, hieß es von den Veranstaltern.
Traditionell sucht man im Vorfeld wieder nach passenden Krippen, die im Reitstadel präsentiert werden können.
Die Ausstellung mit kleinen und großen Krippen, mit traditionellen und ungewöhnlichen Krippen aus unterschiedlichsten Materialien gilt alljährlich als Anziehungspunkt für viele Besucher.
Wer eine Krippe ausstellen möchte, kann sich bei der Katholischen Erwachsenenbildung unter Telefon 09181/9898 oder per
Email melden.
29.10.25
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