Kirchen
Haupttreffer in Neumarkt
NEUMARKT. Ein Haupttreffer der "Weltjugendtagslotterie" fiel nach Neumarkt. Der Gewinner darf sich über 20 000 Euro freuen.
Wie die Verwaltung des Weltjugendtagsbüros in Köln am Donnerstag mitteilte, wurde in der Pfarrei St. Johannes in Neumarkt das Los für den vierten von insgesamt sechs Hauptgewinnen der Weltjugendtagslotterie gekauft. Der oder die Gewinnerin darf sich jetzt auf einen Gewinn von 20.000 Euro freuen.
Die offizielle Weltjugendtags-Lotterie startete am 1. September 2004 als staatlich anerkannte und genehmigte Rubbellos-Lotterie unter dem Motto „Gewinnen mit dem Weltjugendtag“. Bis auf Sachsen-Anhalt beteiligen sich alle Bundesländer an dieser Lotterie, deren Spielzeit noch bis zum 31. Juli dauert.
Der Zweckertrag kommt ausschließlich der Durchführung des XX. Weltjugendtags 2005 bei den Tagen der Begegnung in den Bistümern und in Köln zu Gute. So bietet die Lotterie Gewinnchancen, hat aber gleichzeitig den Charakter einer Spende.
Verkauft werden die Rubbellose zu einem Stückpreis von zwei Euro in den katholischen Kirchengemeinden, aber auch durch kirchliche Organisationen und Verbände vor Ort, die sich als offizielle Vertriebsstellen an der Durchführung der Lotterie beteiligen.
30.06.05
Zu Diakonen geweiht
NEUMARKT. (pde) Zehn Priesteramtskandidaten der Diözese Eichstätt sind am Samstag zu Diakonen geweiht worden - unter ihnen fünf, die ihr Pastoralpraktikum im Landkreis Neumarkt ableisten.
Diakone wurden unter anderen:
- Sebastian Bucher (derzeit in der Pfarrei Lauterhofen im Pastoralpraktikum)
- Rainer Herteis (derzeit in der Pfarrei Plankstetten im Pastoralpraktikum)
- Alexander Metz (derzeit in der Pfarrei Velburg im Pastoralpraktikum)
- Jochen Scherzer (derzeit in der Pfarrei Seubersdorf im Pastoralpraktikum)
- Janusz Stanczak (derzeit in der Pfarrei Deining im Pastoralpraktikum)

Janusz Stanczak (Deining)
Bischof Walter Mixa rief bei dem Gottesdienst die neuen Diakone und alle Christen auf, Verzweifelten und Orientierungslosen einen Weg zu zeigen. Dabei seien klare Worte gefordert, betonte der Eichstätter Bischof in der Eichstätter Schutzengelkirche. In seiner Predigt prangerte er „Verführungskünste und verlogene Darstellungen scheinbarer Wissenschaftlichkeit“ an, die bedrohlich seien für das menschliche Leben. So dürften Christen nicht einfach hinnehmen, wenn von höchster politischer Ebene „verbrauchende Embryonenforschung“ als wissenschaftliche Errungenschaft gepriesen und dabei verschleiert werde, dass es sich um nichts anderes handele als um die Tötung menschlichen Lebens.
Seit dem Zweiten Weltkrieg habe es noch nie so viele depressive, von Ängsten und Lebenszweifeln geplagte Menschen gegeben wie in der Gegenwart. Es brauche Mitmenschen, die

Jochen Scherzer (Seubersdorf)
diesen Verzweifelten ihre Aufmerksamkeit schenken, sie ernst nehmen und auf den zeigen, der nicht richte, sondern aufrichte und befreie: Jesus Christus. Viele Menschen bräuchten auch Hilfe, weil sie das Staunen über die Wunder der Schöpfung verlernt hätten und ihnen statt dessen vorgegaukelt werde: der Mensch ist der große Macher, der Alleskönner. Es sei ein wichtiger Dienst, diesen Menschen das Wort Gottes zu erschließen und ihnen zu vermitteln: Über allen Dingen dieser Welt steht ein unbegreiflich großer Gott, der den Menschen zugleich in Jesus Christus ganz nahe gekommen ist.

Rainer Herteis (Plankstetten)
Es komme heute darauf an, in neuer, glaubwürdiger Sprache zu den Menschen zu reden, schärfte der Bischof den zehn Diakonen ein. Dazu gehöre auch das Zeichen der Ehelosigkeit, dem sich die Diakone vor ihrer Weihe verpflichten. Es gehe dabei nicht um eine besondere Form des Junggesellen- oder Single-Daseins, sondern um die Bereitschaft, sich ganz von diesem Herrn und Gott in den Dienst nehmen zu lassen.
In seiner Predigt bat der Bischof die neuen Diakone, sich besonders auch der Kranken anzunehmen. Dabei sei mit schönen Floskeln niemandem geholfen. Viel wichtiger sei es, auf die Situation der Kranken einzugehen, ihnen einfach nur die Hände zu halten, mit ihnen zu beten, auf das Kreuz zu zeigen und den Segen zu geben. Bei all diesen Aufgaben dürften die Diakone stets in dem Vertrauen auf die Zusage Jesu handeln: „Fürchtet euch nicht, ich bin bei euch“.
Im Bistum Eichstätt absolvieren die zukünftigen Priester nach ihrem Theologiestudium einen knapp zweijährigen Pastoralkurs mit Praktikum in einer Pfarrei. Während dieser Zeit werden sie zu Diakonen geweiht. Als Diakone haben sie den Auftrag, das Evangelium zu verkünden, Armen, Kranken und Notleidenden zu helfen. Sie dürfen die Taufe zu spenden und die kirchlichen Feiern der Trauung und des Begräbnisses leiten.
26.06.05
"Neue Schritte wagen"
NEUMARKT. (pde) – „Neue Schritte wagen – in Bewegung kommen“ lautet das Thema einer Veranstaltung, die der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB)in Berching anbietet.
Sie findet am Samstag, 16. Juli, von 14 bis 18 Uhr im Pettenkoferhaus statt. Die Spiel- und Tanzpädagogin Marietta Schmidt aus Ingolstadt wird den Nachmittag mit liturgischen Liedern und Kanons, Gebetsrufen und Gebetsgebärden gestalten. Der Kurs mit Werkstatt-Charakter soll alle interessierten Frauen ermutigen, den Tanz als Ausdruck des Glaubens und der Freude in Gottesdienste einzubauen.
Anmeldungen bei der Geschäftsstelle des KDFB, Telefon (08421) 50-673, 50-674, Fax (08421) 9897988, E-Mail:
geschaeftsstelle@frauenbund-eichstaett.de.
21.06.05
Wetter spielte mit
NEUMARKT. Die Veranstalter des Dillbergtreffens konnten sich kein besseres Wetter wünschen. Bei sonnigem, wolkenlosem Himmel feierte die Landeskirchliche Gemeinschaft Burgthann-Schwarzenbach mit 300 Besuchern im alten Steinbruch auf dem Dillberg ihr 58. Dillbergtreffen.
Das Motto des Festes lautete „Vergeben - unbeschwert leben“. Schon die „Natur-Pur-Erfahrung“ machte die Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis. Der Gottesdienst mit Predigt, Grußworten, Chor und anderen Elementen trug zu einer besinnlich-geistlichen Ausrichtung bei mit vielen Anstößen zum Nachdenken.
Parallel dazu fand für die 75 Kinder eine Veranstaltung zum Thema „Vertrauen“ statt. Kaffee und Kuchen, Hüpfburg, Flohmarkt, das Fußballturnier der Jungschargruppen und weitere Angebote rundeten den Nachmittag in einer gemütlich-festlichen Atmosphäre ab.
Prediger Rainer Hübner begrüßte die Besucher zu Beginn des Gottesdienstes, wobei er besonders die Ehrengäste bedachte: Hermann Luber, dritter Bürgermeister von Postbauer-Heng, Georg Hirsch, Bürgermeister von Burgthann, Klaus Mendel, Pfarrer von Burgthann, und Hans Weghorn, Pfarrer von Rasch.
In seinem Grußwort ging Hermann Luber auf Aufgabe und Ziel der Landeskirchlichen Gemeinschaft ein.
Festredner Rainer Dick, CVJM-Sekretär aus Nürnberg, nahm neben vielen aktuellen zwischenmenschlichen Beziehungen auf die Geschichte des alttestamentlichen Königs David Bezug.
Inmitten der Senke des Steinbruchs war ein Podium mit Rednerpult und ausladenden grünem Sonnenschirm aufgebaut, das den Blick auf sich zog. Die zahlreichen Zuhörer saßen überwiegend im Schatten der Bäume am weich aufsteigenden Hang. Manche ließen sich am oberen Rand des Kessels nieder.
Die Kinder-Veranstaltung fand auf der frisch gemähten Wiese statt, die sich am Dillberg-Steinbruch anschließt. Ein Team von acht Mitarbeitern unter der Leitung von Gabriele Blos und Rainer und Petra Kellermann bereiteten es vor und führten es mit viel Engagement durch. Fetzige Lieder, Geschicklichkeitsparcour und verschiedene andere Spiele ließen bei den Kindern keine Langeweile aufkommen.
Die Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren aus den Bubenjungschargruppen Burgthann, Schwarzenbach, Ezelsdorf, Rasch und der Mädchenjungschar aus Schwarzenbach kämpften nach der Hauptveranstaltung um den Dillberg-Pokal, ein eigens für das Fußballturnier am Dillbergtreffen erstellter Wanderpokal. Die Bubenjungschar aus Schwarzenbach konnte ihn in diesem Jahr erfolgreich verteidigen.
Die Landeskirchliche Gemeinschaft Schwarzenbach gehört mit 35 anderen Gemeinden zum Landeskirchlichen Gemeinschaftsverband e.V. in Bayern. Damit gehört sie zur Evangelisch-Lutherischen Kirche Bayerns, arbeitet aber organisatorisch und finanziell weitgehend unabhängig.
21.06.05
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