Landwirtschaft

Segen für Bauern?

NEUMARKT. "Ich bin optimistisch, dass mit dem österreichischen Vorsitzenden Pröll wieder mehr Politik mit und für die Bauern und den ländlichen Raum gemacht wird", so Albert Deß, der agrarpolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe.

Turnusgemäß hat Österreich die EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2006 inne. Albert Deß gab sich zuversichtlich, zumal unter britischem Vorsitz "keinerlei agrarpolitische Perspektiven erkennbar waren".

Im Europäischen Parlament ließ Agrarminister Pröll mit seinen konkreten Vorschlägen zur Förderung der erneuerbaren Energien aufhorchen. Albert Deß lobte die klaren Worte des Ministers, forderte aber zusätzlich, den Fokus auf Bürokratieabbau und Deregulierung zu legen.

Der erfolgreiche Abschluss der finanziellen Vorausschau 2007 bis 2013, so Albert Deß, bleibe die vordringliche Aufgabe des österreichischen Vorsitzes. Gerade der ländliche Raum brauche hier Planungssicherheit. "Mit jedem Euro, der in wirtschaftlich sinnvolle Projekte investiert wird, leistet der ländliche Raum einen wertvollen Beitrag zur Erreichung der Lissabon-Ziele, nämlich Europa bis 2010 wettbewerbsfähiger zu machen und Arbeitsplätze zu sichern", so Albert Deß abschließend.
26.01.06

"Auf Qualität achten"

NEUMARKT. MdEP Albert Deß rief zur Eröffnung der "Grünen Woche 2006" dazu auf, auf regionale Produkte zurückzugreifen.

Die Grüne Woche ist nach wie vor die international bedeutendste Messe der Ernährungswirtschaft, der Landwirtschaft und des Gartenbaus. Die Menschen würden in verstärktem Maße auf eine gesunde Ernährung achten, sie wollten wissen, wo die Nahrungsmittel herkämen und wie sie verarbeitet würden, erklärt Albert Deß, verbraucher- und agrarpolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe.

Auch in diesem Jahr werden wieder Hunderttausende Verbraucher die Messe in Berlin besuchen. Deutschland präsentiert sich vor allem als Exportnation, was die Nahrungsmittelindustrie betrifft. Trotz mangelnder Binnennachfrage habe nämlich vor allem der Export zur Stabilisierung der Branche beigetragen. Weltweit rangiert Deutschland auf dem vierten Rang, innerhalb der EU nimmt Deutschland einen Spitzenplatz ein. Während der Umsatz der deutschen Ernährungswirtschaft seit Jahren stagniert, nehmen die Agrarexporte jährlich um 7 bis 8 Prozent zu.

Den größten Anteil am Exportvolumen haben Molkereiprodukte. Das zeige deutlich, welch guten Ruf deutsche Produkte im Ausland hätten. Immer wieder sei festzustellen, dass Kunden im Ausland Wert auch hochwertige Produkte legten und der Preis dabei eine untergeordnete Rolle spiel, erklärte Deß. Es zahle sich also aus, auf Qualität zu setzen und klar herauszustellen, dass Qualität auch seinen Preis hat.

Albert Deß appelliert in diesem Zusammenhang an die Verbraucher in Deutschland, beim Lebensmittelkauf auf Qualität zu achten, auf regionale Produkte zurückzugreifen und damit auch mitzuhelfen, Arbeitsplätze im eigenen Land zu sichern.
12.01.06

Zur Grünen Woche

NEUMARKT. Auch im nächsten Jahr fährt wieder ein Bus von Neumarkt aus zur Grünen Woche nach Berlin.

Neben dem Messebesuch wird auch der Reichstag besichtigt, eine Stadtrundfahrt und die Besichtigung einer Gedenkstätte auf dem Programm.

Die Fahrt findet vom 15. bis 17. Januar statt und kostet 140 Euro. Anmeldungen nimmt das CSU- Europabüro Albert Deß, Weinbergerstraße 18, Neumarkt, Telefon 09181 22641, entgegen
09.12.05

"Fast nur Verlierer"

NEUMARKT. Entwicklungsländer würden nicht vom Agrarfreihandel profitieren, meint MdEP Albert Deß in einer Stellungnahme.

"Es ist ein Ammenmärchen, dass durch die Öffnung des Agrarhandels die Lebensmittelpreise in Europa sinken. Obwohl die Getreidepreise seit den 80er Jahren um mehr als 60% gefallen sind, sind weder Bier noch Brot günstiger geworden",erklärte der agrarpolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe im Europäischen Parlament. Auch hätten die bisherigen Marktöffnungen noch keinem Entwicklungsland zu signifikant höherem Wohlstand verholfen.

In liberalisierten Agrarmärkten wie bei Kaffee, Kakao, Bananen und bald auch Zucker gäbe es "fast nur Verlierer". Freier Agrarhandel verhelfe lediglich einigen Großkonzernen und Familienclans zu "höherem Wohlstand".

Fakt sei: Aus Unkenntnis der Fakten, böswilliger Absicht und mit falschen Behauptungen werde immer wieder der Eindruck erweckt, Europa trage Schuld für das Elend in den Entwicklungsländern. Die Bevölkerung dort leide aber viel mehr unter Misswirtschaft durch Korruption und der Umleitung von Hilfsgeldern in zweifelhafte Kanäle, so Albert Deß abschließend.
08.12.05


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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