Pfleiderer
AG hat nichts verkauft
NEUMARKT. Nicht die
Pfleiderer AG, sondern die
Pfleiderer Unternehmensverwaltung hat eine Immobilie verkauft.
Aufregung um eine Meldung in
neumarktonline: Nach einer Presse-Mitteilung der
DIC Asset AG habe das Immobilienunternehmen - so wörtlich - "das Hauptverwaltungsgebäude der Pfleiderer AG im bayerischen Neumarkt gekauft" (
wir berichteten).
Das wurde am Dienstag von Pfleiderer energisch dementiert: " Die
Pfleiderer Aktiengesellschaft hat
sich nicht wie gestern von
DIC Asset AG berichtet von Immobilienbesitz getrennt", heißt es in einer eilig verbreiteten Mitteilung.
Vielmehr habe die "nicht zum börsennotierten Konzern gehörende
Pfleiderer Unternehmensverwaltung GmbH & Co. KG das in der Meldung der
DIC Asset AG beschriebene Objekt veräußert". Die
Pfleiderer Aktiengesellschaft sei bereits seit vielen Jahren Mieter in der Immobilie, hieß es weiter.
20.12.05
Hauptverwaltung verkauft!
Foto:Pfleiderer
NEUMARKT. (no) Pfleiderer hat seine Hauptverwaltung in Neumarkt an ein Immobilienunternehmen verkauft - und zurückgemietet.
Wie am Montag bekannt wurde, hat das Immobilienunternehmen
DIC Asset AG den Neumarkter Verwaltungssitz der Pfleiderer AG gekauft. 17 Millionen Euro würden in das Projekt investiert, teilte die
DIC Asset AG mit.
Pfleiderer bleibt dem Standort Neumarkt jedoch weiter treu. Wie DIC am Montag mitteilte, habe der Holzwerkstoffhersteller Pfleiderer nach dem Verkauf seines Stammhauses einen Mietvertrag für das etwa 9500 Quadratmeter große Gebäude abgeschlossen. Dieser Vertrag laufe auf 15 Jahre.
DIC aus Frankfurt/Main ist auf den Kauf und die Verwaltung von Gewerbegebäuden spezialisiert. Zum Immobilienvermögen zählen die ebay-Deutschlandzentrale und die Siemens-Hauptverwaltung in Frankfurt. Auch im businessPark Regensburg besitzt die Firma eine Immobilie, heißt es in einer Presse-Mitteilung des Unternehmens.
(
Eine Gegendarstellung der Firma Pfleiderer zu dieser Meldung finden Sie hier)
19.12.05
Kampf gegen Leukämie

Rege Beteiligung nach Azubi-Aufruf: Rund 140 Pfleiderer-Mit-
arbeiter ließen sich via Blutanalyse als Stammzellenspender re-
gistrieren - wie Azubi Alexander Fuchs.
NEUMARKT. Im Kampf gegen die heimtückische
Leukämie haben sich Pfleiderer-Konzern und
seine Mitarbeiter solidarisch erklärt: Die Pfleiderer AG sowie die Unternehmen
der Bereiche Holzwerkstoffe und Infrastrukturtechnik unterstützen
in einer gemeinschaftlichen Aktion die Deutsche Knochenmarkspenderdatei
„DKMS“, und das in doppelter Hinsicht.
Zum einen wurde in diesem Jahr auf Weihnachtsgeschenke an die Kunden
verzichtet, so dass ein Betrag von 12.500 Euro für die Unterstützung
von Projekten der DKMS gespendet werden konnte. Im Namen
aller beteiligten Personen und Organisationen überreichte am Dienstag Anke Giesen,
Leiterin Personal Konzern der Pfleiderer AG, der Aktionsleiterin der
DKMS, Martina Wanner, einen entsprechenden Scheck.

Anke Giesen (re.), Leiterin Personal Konzern der Pfleiderer AG,
überreicht der DKMS-Mitarbeiterin Martina Wanner, den symbo-
lischen Scheck über 12.500 Euro.
Zum zweiten haben zahlreiche Pfleiderer-Mitarbeiter die DKMS aktiv mit
einer Blutspende unterstützt und sich als potenzielle Knochenmarkspender
registrieren lassen. Organisiert hatten die Aktion die Auszubildenden
der Pfleiderer AG rund um das Quartett Melanie Gottschalk,
Marc Gogela, Christoph Kapfer und Simon Strobl.
Über das firmeneigene
Intranet, zahlreiche Aushänge und Informationsveranstaltungen hatte
das Team rund 140 Freiwillige für die Aktion im Pfleiderer Ausbildungszentrum
mobilisiert. Die Blutspende ist Voraussetzung für die so genannte
Typisierung der Spender, anhand der "genetische Zwillinge" und
damit die geeigneten Empfänger für die Stammzellenspende ermittelt
werden können.
Die Aktion steht nicht nur im Zeichen des Weihnachtssterns, sondern
vor allem unter dem Aspekt der Solidarität mit einem unbekannten Gegenüber:
"Jeder Einzelne könnte Betroffener sein, aber auch jeder Einzelne
kann helfen. So tragen wir auch Vorsorge für unsere Mitarbeiter
und ihr persönliches Umfeld", weist Anke Giesen auf die Unberechenbarkeit
des Krankheitsbildes hin.
Das gemeinschaftliche Denken bildet die Grundlage für den anhaltenden
Erfolg der Anfang der neunziger Jahre ins Leben gerufenen DKMS. Waren
damals lediglich rund 3.000 Spender registriert, so sind es heute
über 1,3 Millionen Personen, die durch eine Stammzellentransplantation
den Leukämiekranken helfen möchten. Insgesamt ist das zwischenzeitlich
über 8.400 mal gelungen. Die Datei wächst jährlich um bis zu
100.000 Adressen, so dass mittlerweile über 75 Prozent der Patienten in
dem weltweiten Netzwerk einen Spender finden.
13.12.05
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