SPD Neumarkt

Das SPD-Bürgerbüro

in der Ringstraße 5a in Neumarkt ist geöffnet :
Montag - Mittwoch - Freitag jeweils von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr.
Dienstag und Donnerstag bleibt das Büro bis auf weiteres geschlossen.
Das Büro ist erreichbar unter Telefon 09181/500 990, Fax 09181/29 88 00

Schelte für Herzog

NEUMARKT. Ex-Bundespräsident Herzog verhöhne die Rentner, sagte Bürgermeister Himmler beim Seniorennachmittag des Berger Frühlingsfestes.

Himmler sprach vor rund 300 Senioren im Festzelt des MSC Berg. Es sei, so Himmler, der immer gleiche Sachverhalt: "Die tatsächlichen und selbsternannten Eliten unseres Landes predigen den kleinen Leuten oberlehrerhaft das Gebot der Mäßigung und Selbstbescheidung, während sie sich selbst schamlos bedienen." Herzog hatte vor Wochen einmal mehr vor einer "Rentnerdemokratie" gewarnt und zudem gemeint, die Ruheständler würden die junge Generation "ausplündern".

Die 1,1-prozentige Rentenerhöhung mache nach Aussagen des Berger Bürgermeisters bei den meisten Rentnern gerade mal einige Euro im Monat aus - bei derzeit hohen Preissteigerungs- und Inflationsraten. Daher sei es geradezu eine Verhöhnung der Rentner, ihnen eine "Ausplünderungsmentalität" vorzu- werfen. Eine solche Einstellung sei wohl vielmehr bei der politischen Klasse mit ihrer selbsentschiedenen Luxusaltersversorgung festzustellen.

Himmler würdigte die Lebensleistung der Berger Ruheständler und rief ihnen zu, sie seien ein wertvoller und selbstverständlich gleichberechtigter Bestandteil der Bürgergesellschaft in der Komune an der Schwarzach. Nicht Spaltung und Konflikt unter den Generationen seien im Sinne einer stabilen Gesellschaft gefragt, sondern Solidarität, Zusammenhalt und gegenseitiger Respekt.

Nach Begrüßungsreden von MSC-Präsident Josef Schottner und der Seniorenbeauftragten Anita Vogel unterhielten das "Finkenduo" und die Theatergruppe der Grundschule Sindlbach die Senioren im Festzelt an der Schulstraße.

04.05.08

SPD-Hilfe für CSU

NEUMARKT. CSU und SPD wollen drei Vize-Landrats-Posten für sich durchdrücken - der vierte Stellvertreter soll an die UPW gehen.

Die bei den Kommunalwahlen auch im Kreistag arg gebeutelte CSU braucht die Sozialdemokraten, um bei der konstituierenden Sitzung am 8. Mai "für klare Mehrheitsverhältnisse zu sorgen". So sollen Willi Gailler und Albert Füracker wie bisher zu Stellvertretern von Landrat Albert Löhner gewählt werden, erklärte der in der gleichen Sitzung wiedergewählte Fraktionsvorsitzende Josef Köstler. Caroline Braun (SPD) würde dieser Rechnung zufolge dritte Stellvertreterin werden und für UPW-Kreisrat Rudi Bayerl bliebe der vierte Vize-Posten.

Kräfteverhältnisse:

  • CSU: 47,01%, 28 Sitze
  • SPD: 14,25%, 9 Sitze
  • Grüne: 7,58%, 4 Sitze
  • FW/UPW: 27,63%, 17 Sitze
  • FDP: 3,53%, 2 Sitze
Bei der letzten Sitzung der CSU-Kreistagsfraktion verzichtete passenderweise der bisher dritte Landrats-Stellvertreter, Ludwig Fürst, auf eine erneute Kandidatur.

Bei den wichtigen Personalentscheidungen innerhalb der Fraktion wurde "schnell eine Einigung gefunden", hieß es nach der Sitzung. Zum Fraktionsvorsitzenden wurde wieder Josef Köstler gewählt, sein Stellvertreter bleibt Helmut Lahner und Ilse Werner ist auch weiter als Geschäftsführerin tätig. Für Ursula Steinert, Hans Bradl und Peter Braun rückten Alois Scherer, Bernhard Kraus und Heidi Rackl in den Fraktionsvorstand nach.

Mit dieser Führungsspitze will die CSU-Kreistagsfraktion die Aufgaben und Herausforderungen der nächsten sechs Jahre angehen. "Die veränderten Mehrheiten werfen uns nicht um und werden uns auch nicht daran hindern, weiterhin kraftvoll und verantwortungsbewusst für den Landkreis zu arbeiten", erklärte Köstler. Solch eine Situation "ist uns nicht fremd und spornt uns zu neuen Taten und erhöhtem Einsatz an". Die CSU sei "weiterhin eine bestimmende Kraft im Kreistag".

"Mit Willi Gailler und Albert Füracker stellen wir selbst zwei erfahrene und bewährte Kommunalpolitiker mit an die Spitze des Landkreises, so dass zusammen mit Landrat Albert Löhner ein schlagkräftiges Team den Landkreis führt", stellte Josef Köstler zufrieden fest.

Der Flirt mit der SPD beschränkt sich in den CSU-Planungen offenbar nur auf die bevorstehenden Stellvertreter-Wahlen: "Wir brauchen für die Arbeit im Kreistag keine feste Bindung an eine andere Gruppe, weil wir selbst stark genug sind uns mit guten Argumenten und einer offenen Diskussion durchzusetzen", sei der allgemeine Tenor in der CSU-Fraktion gewesen. Sie stehe geschlossen hinter den Ergebnissen der "vorbereitenden Gespräche".

Im Konsens wurden dann auch die Vertreter in den Ausschüssen bestimmt und die "weiteren Vorgehensweisen" für die erste Kreistagssitzung festgelegt.

02.05.08

Heßlinger führt Fraktion

NEUMARKT. Gertrud Heßlinger hat Lothar Braun in der Führung der Neumarkter SPD-Stadtratsfraktion abgelöst.

Dieser Wechsel an der Führungsspitze sei bereits zu Beginn des Kommunalwahlkampfes 2008 vereinbart und jetzt durchgeführt worden, heißt es in einer Pressemitteilung am Dienstag.

Zwischen Lothar Braun und den übrigen Mitgliedern der Fraktion war es nach einem Leserbrief Brauns ("Das Fell des Bären...")in neumarktonline zu Unstimmigkeiten gekommen. In einem zweiten Leserbrief ("Bedauerlicher Ausfall") distanzierten sich noch am gleichen Tag alle anderen SPD-Stadträte von Brauns Stellungnahme, der aus Verärgerung über die UPW der CSU unverblümt Unterstützung signalisiert hatte.

Die Wahl von Gertrud Heßlinger und Ursula Plankermann als Stellvertreterin sei einstimmig erfolgt, hieß es von der SPD.

In einer Pressemitteilung wurde Braun ausdrücklich für "für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren" gedankt.

Die neue Fraktionsführung werde mit Oberbürgermeister Thumann, allen Stadträten und der Stadtverwaltung "sachlich und kollegial zum Wohle der Bürger zusammenarbeiten", hieß es weiter. Man wolle in den kommenden sechs Jahren den Fokus der Arbeit weiter auf die Themen Familie und Soziales und verstärkt auf Stadtentwicklung und zukunftsweisende Energieversorgung richten.

29.04.08


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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