SPD Neumarkt

Das SPD-Bürgerbüro

in der Ringstraße 5a in Neumarkt ist geöffnet :
Montag - Mittwoch - Freitag jeweils von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr.
Dienstag und Donnerstag bleibt das Büro bis auf weiteres geschlossen.
Das Büro ist erreichbar unter Telefon 09181/500 990, Fax 09181/29 88 00

"Wichtige Signalwirkung"

NEUMARKT. Beim SPD-Unterbezirksvorstand stand neben der bevorstehenden Landtagswahl auch das Volksbegehren "Gute Arbeit für Bayern - Mindestlohn für gute Arbeit" auf der Tagesordnung.

"Selbstverständlich unterstützt auch der SPD-Unterbezirk diese Aktion", erklärte die stellvertretende Unterbezirksvorsitzende und Landtagskandidatin Carolin Braun. Für sie geht von dem Volksbegehren für Mindestlöhne in Bayern eine wichtige Signalwirkung aus: "Gewerkschaft und SPD kämpfen gemeinsam dafür, dass sich Arbeit wieder lohnt. Es kann nicht sein, dass man inzwischen zusätzlich zur regulären Arbeit einen Nebenjob annehmen muss, um von seinem Einkommen leben zu können."

Gerd Lindl, Organisationsleiter im Unterbezirk, erinnerte daran, dass auch nach einem erfolgreichen Volksbegehren der Weg für Mindestlöhne noch nicht geebnet sei: "Besonders, wer das Volksbegehren schon unterstützt hat, ist beim Volksentscheid mit seiner Stimme wieder gefragt", wies er darauf hin, dass für einen erfolgreichen Volksentscheid mehr Unterschriften erforderlich sein werden.

"Ein ordentliches Einkommen wird zunehmend ausschlaggebend für den Erfolg von Wirtschaftsstandorten werden. Unfairer Wettbewerb durch Niedrigstlöhne widerspricht der wirtschaftlichen Vernunft", betonte André Radszun, Kreisrat im Landkreis Neumarkt, die Bedeutung eines Mindesteinkommens. Immer mehr Menschen würden sich auch daran orientieren, wo ihre Arbeitsleistung besser bezahlt werde.

Der SPD-Unterbezirksvorstand war sich darin einig, dass mit der Einführung von Mindestlöhnen die Konkurrenzfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Bayern erhöht werde und davon auch die Menschen profitieren werden.

14.05.08

Bücher überreicht


Carolin Braun und Christian Lang überreichten die Bücher an
Klara Schön.
NEUMARKT. Zusammen mit dem SPD-Kreisverband hat der Ortsverein Velburg zum 75. Jahrestag der Bücherverbrennung der Velburger Stadtbücherei mehrere Bücher zum Thema: "Rechtsextremismus heute" übergeben.

Die Kreisvorsitzende Carolin Braun und Christian Lang aus Velburg überreichten die Werke an Klara Schön.

Vor 75 Jahren war auch im Landkreis Neumarkt die Bücherverbrennung einer der Auftakte zur Machtergreifung der Nationalsozialisten. Die Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt wurde mit dem Verbot vieler bekannter Autoren de facto abgeschafft. Die Jusos und die SPD haben festgestellt, dass in vielen Büchereien zwar Titel über die Geschichte zwischen 1933 und 1945 zu finden sind, aber oft nichts darüber, dass es heute wieder gehäuft zu rechtsextremen Problemen komme.

Gezielt wurden deshalb Bücher zu diesem Thema überreicht. "Mütter erzählen: Wenn Kinder rechtsextrem werden" oder "Ein NeoNazi steigt aus" sollen deshalb in den Landkreisbüchereien nicht fehlen, heißt es von den Sozialdemokraten.

Kreisrätin Carolin Braun sagte, daß sich der Landkreis Neumarkt als "Ort der Vielfalt" bei der Initiative der Bundesregierung erklärt hat. Dort werden unter anderem auch die demokratischen Parteien aufgefordert, sich für Toleranz und Meinungsvielfalt einzusetzen. "Wir tun dies auch gerne in Velburg", erklärte Christian Lang.

14.05.08

Bücher überreicht


Der Leiter der Stadtbücherei Bernd Gruber, SPD-Fraktionsvor-
sitzende Gertrud Heßlinger, Ortsvereinsvorsitzender Johannes
Foitzik (SPD Ortsvereinsvorsitzender) und Juso-Vorsitzende
Claudia Weßling in der Stadtbücherei.
NEUMARKT. Die Neumarkter SPD hat zum Gedenktag an die Bücherverbrennungen der Nazis Bücher an die Neumarkter Stadtbücherei übergeben.

"Jeder der Bücher verbrennt, verbrennt Gedanken und damit Menschen", erinnerten die Sozialdemokraten. Auch in Neumarkt brannten 1933 Akten und Dokumente der freien Gewerkschaften und Schriften, die die Nazis als sozialdemokratisch, kommunistisch und jüdisch beeinflusst hielten.

Deshalb hat die Neumarkter SPD den 75. Gedenktag der Bücherverbrennungen zum Anlass genommen, Bücher die sich mit dem Thema "Rechtsextremismus heute" befassen, an die Stadtbücherei zu übergeben. Die SPD Neumarkt will damit ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen, hieß es.

"Wir hoffen und wünschen, dass sich viele Bürger die Bücher ausleihen und sich mutig und informiert dem Thema stellen", hieß es von Mitgliedern der SPD.

Die SPD-Stadtratsfraktion wird anlässlich der vom Oberbürgermeister in Auftrag gegebenen Aufarbeitung der NS-Zeit in Neumarkt erneut die Umbennung der Albert-Reich-Straße fordern, sagten SPD-Stadträte am Rande der Bücher-Überreichung.

12.05.08


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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