SPD Neumarkt
Das SPD-Bürgerbüro
in der Ringstraße 5a in Neumarkt ist geöffnet :
Montag - Mittwoch - Freitag jeweils von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr.
Dienstag und Donnerstag bleibt das Büro bis auf weiteres geschlossen.
Das Büro ist erreichbar unter Telefon 09181/500 990, Fax 09181/29 88 00
Heiße Phase beginnt
NEUMARKT. Mit der letzten Mitgliederversammlung hat die Velburger SPD intern die heiße Phase des Wahlkampfs eingeläutet.
"Die Stadtratsliste nimmt konkrete Formen an und wir sind recht glücklich mit dem bisherigen Ergebnis", erklärte Vorsitzender Willibald Ferstl. "Wir konnten gleich mehrere Frauen für die vorderen Plätze gewinnen." Auch Personen, die nicht der SPD angehören, hätten sich bereit erklärt, mit auf die Liste zu gehen. "Das ist uns besonders wichtig, denn damit wird für jeden offensichtlich, dass wir eben keine ‚geschlossene Gesellschaft’ sind, wie man uns gern nachsagt, sondern offen nach allen Seiten."
Als Referent hatten sich die Genossen einen Fachmann für kommunales Wahlrecht eingeladen, den Breitenbrunner Bürgermeisterkandidaten Andreas Gabler. Gabler informierte über Neuerungen gegenüber der letzten Wahl und über Aspekte, die im allgemeinen weniger gut bekannt sind. So überraschte er mit Details zur Velburger Stadtgeschichte, die selbst den Einheimischen nicht unbedingt geläufig waren.
Als nächstes werden sich die Genossen darum bemühen, den SPD-Regionalstammtisch so bald wie möglich nach Velburg einzuladen. Der Stammtisch sei Ausdruck für die gute Zusammenarbeit der Ortsvereine im östlichen Landkreis.
08.11.07
"Jugendpfleger nötig"
NEUMARKT. Die Berngauer SPD will einen Jugendpfleger für die Gemeinden Berngau, Pilsach und Sengenthal.
Die Vorstandschaft besuchte die drei gut besuchten Ortsversammlung in Röckersbühl, Berngau oder Tyrolsberg und zeigte besonderes Interesse an der Weiterentwicklung in der Familien- und Jugendförderung in der Gemeinde. Die zurückliegenden Entwicklungen durch finanzielle Bauförderung für Familien sowie die wiederaufgelegte Mittagsbetreuung in der Schule stünden exemplarisch für aktive Familien- und Jugendpolitik in der Gemeinde. Hinzu komme die Angebote wie der Jugendtreff und das gemeindliche Ferienprogramm.
Allerdings sollte diese Entwicklung der vergangenen Jahre verstetigt werden, gerade nachdem "die äußerst aktive Jugendbeauftragte" nicht mehr als Gemeinderätin zur Verfügung stehen werde.
Nach Forderungen des Bayerischen Jugendrings (BJR) sollten Gemeinden mit mehr als 6000 Einwohnern einen Jugendpfleger einstellen. Zwar verfüge die Gemeinde Berngau nicht über diese Einwohnerzahl, aber im Rahmen der Verwaltungsgemeinschaft mit Pilsach und Sengental biete sich an, einen Jugendpfleger zu beschäftigen, hieß es von der SPD. Denn diese Gemeinden verfügten gemeinsam über rund 7800 Einwohner.
Die Vorstandschaft der Berngauer SPD werde dieses Thema bei der Aufstellungsversammlung zur Gemeinderatswahl am 27.November zur Sprache bringen und in das Programm aufnehmen, hieß es.
07.11.07
Probleme im Osten
NEUMARKT. Zu ihrem ersten Regionalstammtisch trafen sich Vertreter der SPD des östlichen Landkreises im Gasthaus zur Sonne in Hohenfels.
Wie erhofft, gesellten sich zu den Stammtischlern auch etliche Gäste aus der näheren Umgebung. Das Treffen diente dem Kennenlernen und dem zwanglosen Meinungs- und Gedankenaustausch nach dem Motto "mitten drin statt nur näher dran".
Natürlich kamen vor allem lokale Themen zur Sprache wie die Verlängerung des Radwegs, den sich viele wünschen, wo sich aber auch eingefleischte Radler fragen, ob das noch vernünftig sei angesichts der aufwändigen Trassenführung. "Zwei Brücken waren nötig, das ist nicht nur teuer in der Anschaffung, sondern auch hohe Folgekosten sind absehbar", so Josef Hierl aus Darshofen.
Wenig Verständnis hatte man für die Kostensteigerung bei der Kommunbrauerei um etwa 50.000 Euro wegen der längeren Bauzeit. "Bei 80 Prozent Zuschuss ist das ein nicht unerheblicher Brocken für die Allgemeinheit", gab Dieter Girullis zu bedenken.
Auch die Kosten von über 180.000 Euro für die Erneuerung der Gemeindeverbindungsstraße Fuchsmühle-Abzweigung Markstetten blieben nicht unerwähnt. "Das ist kein Pappenstiel bei einem Gesamtetat von gerade mal vier Millionen Euro", sagte dazu Marianne Steuer.
Die Anwesenden waren sich einig, dass man in Zeiten knapper Kassen sehr viel genauer hinschauen müsse, wo die öffentlichen Gelder bleiben. Öffentlichkeit und Transparenz müssten künftig "endlich ernst genommen" werden. "Wir werden künftig noch mehr als bisher diese Transparenz einfordern, die wir da, wo wir von der SPD Verantwortung tragen, auch schon seit langem praktizieren", versprach Erwin Jung, Parsberg, in seiner Schlussbetrachtung.
Auf Anregung von Helmut Gatzhammer, Lupburg, verabredete man sich gleich für den nächsten Stammtisch am 9.November im Gasthaus Mirbeth in See. Auch dort sind interessierte Besucher willkommen.
05.11.07
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