SPD Neumarkt
Das SPD-Bürgerbüro
in der Ringstraße 5a in Neumarkt ist geöffnet :
Montag - Mittwoch - Freitag jeweils von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr.
Dienstag und Donnerstag bleibt das Büro bis auf weiteres geschlossen.
Das Büro ist erreichbar unter Telefon 09181/500 990, Fax 09181/29 88 00
Viele große Klassen ?
NEUMARKT. "Wie gestaltet sich die Schulentwicklung im Landkreis Neumarkt?" Diese Frage will der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl jetzt von der Bayerischen Staatsregierung durch eine mündliche Anfrage beantwortet bekommen.
Ihn und auch die SPD-Kreisvorsitzende Carolin Braun interessiert dabei besonders, wie viele Klassen über 30 Schüler es in den einzelnen Schularten (Grund-, Haupt-, Realschule, Gymnasium und Berufsschule) gibt und wie viele mobile Reserven und Sozialarbeiter im laufenden Schuljahr in den einzelnen Schularten zur Verfügung stehen.
Strobl: "Eigentlich sollte es keine Schulklassen mit mehr als 25 Schüler geben." Von diesem Ziel sei man aber in Bayern weit entfernt.
sor
23.09.07
"Unerhörter Unsinn"
NEUMARKT. Als "zynisch" bezeichnet die SPD Kreisvorsitzende Carolin Braun jetzt die Erklärung des designierten Ministerpräsidenten Beckstein, "die Lernmittelfreiheit wieder herzustellen", indem das Verwaltungsmonstrum "Büchergeld" nun nach zwei Jahren wieder abschafft werde.
Die Lernmittelfreiheit sei mit der Einführung des Büchergeldes durch dieses CSU-Gesetz ad Absurdum geführt worden.
"Ich habe selber bis zum Bayerischen Verfassungsgericht geklagt gegen diesen unerhörten Unsinn," sagte Braun.
Leider komme man gegen Gesetze nicht an, die von absoluten Mehrheiten beschlossen sind, "seien sie noch so widersinnig".
Jetzt werde aus wahltaktischen Gründen "diese bildungspolitische Bankrotterklärung" der Bayerischen Staatsregierung gottseidank wieder gekippt. Die Abschaffung trete erst im September 2008 in Kraft, wenige Wochen vor der Landtagswahl. "Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!", sagte Brun
"Wir sind trotz allem froh, dass endlich die Familien wenigstens ein Stück weit entlastet werden". Eigentlich, so Braun, sollten jetzt auch gleich die Studiengebühren wieder mit abgeschafft werden. Auch das sei dringend nötig, wenn man Chancengleichheit einigermaßen auch bei Studierwilligen schaffen wolle.
"Wir hoffen, dass nun überhaupt Bewegung in die Bildungspolitik der CSU Regierung kommt." Dirk Lippmann, selber Hauptschullehrer: "Gerade auch die jahrgangsübergreifenden Klassen in den Grundschulen sind allein zum Einsparen von Lehrkräften vorgenommen worden" . Statt den Vorteil von etwas kleineren Klassen durch die geburtenschwachen Jahrgänge zu nutzen, seien leider immer noch viel zu wenig Lehrer in allen Schularten, vor allem aber an den Hauptschulen.
20.09.07
Gegen Halt in Woffenbach

Die komplette SPD-Stadtratsfraktion war nach Woffenbach gekommen.
NEUMARKT. Bei einer SPD-Versammlung in Woffenbach haben sich erneut viele Bürger gegen einen S-Bahn-Halt im Stadtteil ausgesprochen.
Die SPD-Stadtratsfraktion veranstaltete im Gasthaus Hiereth eine Infoveranstaltung unter dem Motto "Ihre Meinung ist gefragt"
Wie in der Sendung "jetzt red i " konnten die Bürger ihre Meinung sagen - was viele Bürger, nicht nur die Anwohner der Bahntrasse, auch nutzten.
Auch die SPD-Stadtratsfraktion sei - wie die betroffenen Bürger - bei der Bürgerversammlung in der Jurahalle im Mai bei der Vorstellung der neuen Haltestelle des S-Bahn-Halts überrascht gewesen, hieß es.
Stadtverwaltung und CSU seien wegen der anstehenden Bebauung des Flugplatzes weiterhin für die Errichtung einer S-Bahn-Stelle in Woffenbach. Sie würden erwarten, dass viele Anwohner dort ein- und aussteigen.
Im Oktober findet ein Gespräch des Oberbürgermeisters in München statt, daher sei die Meinung der Bürger jetzt wichtig, hieß es bei der Versammlung in Woffenbach.
Von den Bürgern wurden viele Punkte vorgebracht wobei überwiegend über den zu kleinen Platz, die nicht ausreichenden bemessenen Verkehrswege und die Lärmbelästigung mitten im Wohngebiet geklagt wurden.
Der S-Bahn-Halt Woffenbach sei ein Halt, "den nur einige wenige Politiker wollen", hieß es. Ein gemeinsamer Halt in der Mitte, der allen nur Vorteile brächte, sei durch ein Gutachten "schlecht gerechnet" worden.
Ein zentraler Halt auf Höhe des Münchner Rings hätte viele Vorteile, hieß es: kürzere Wege, bessere Parkmöglichkeiten, weniger Belästigung für die Anwohner, alle S-Bahnzüge halten und sicherlich als erwünschter Nebeneffekt, mehr Parkraum am "Neumarkter Hauptbahnhof".
Es wird nun eine Unterschriftenaktion gestartet, mit der eine S-Bahn-Haltestelle in Woffenbach verhindert werden soll.
20.09.07
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