SPD Neumarkt

Das SPD-Bürgerbüro

in der Ringstraße 5a in Neumarkt ist geöffnet :
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Das Büro ist erreichbar unter Telefon 09181/500 990, Fax 09181/29 88 00

SPD lehnt Ausbau ab

NEUMARKT. Die SPD-Stadtratsfraktion lehnt nach wie vor den Ausbau der B299 ab und will das in der Stadtratssitzung am Donnerstag auch vertreten.

In der Sitzung wird ein entsprechender Antrag der Fraktion behandelt. Der Ausbau sei „schlicht und ergreifend nicht notwendig“. Selbst der Vertreter des Staalichen Bauamts habe zugestanden, dass es aus verkehrstechnischen Gründen nicht notwendig sei, die B299 auszubauen, sagte Stadtrat Andre Madeisky.

Die Vorschläge zum Ausbau würden die SPD nicht überzeugen. Mehr Straße ziehe unweigerlich mehr Verkehr nach sich. Was jedoch wichtig wäre seien sichere Querungen der Bundesstraße. Stadträtin Gisela Stagat sagte, dass mehr Verkehr und höhere Geschwindigkeiten immer auch mehr Unfälle bedeuten würden.


Dem Antrag auf Erlass der Sondernutzung von öffentlichem Verkehrsraum werde die SPD-Stadtratsfraktion „selbstverständlich zustimmen“. Für Bürgermeisterin Gertrud Hesslinger sei dies „ein wichtiger und unerlässlicher Schritt zur Unterstützung der Neumarkter Gastronomie“.

Dem Bebauungsplanverfahren Schwalbenhof III stimmt die SPD-Stadtratsfraktion zu, allerdings sollte auf dem Dach des Neubaus eine Photovoltaikanlage installiert werden müssen. Im privaten Bereich werde inzwischen vom Häuslebauer auch die Begrünung von Garagen gefordert, sagte Fraktionsvorsitzender Günther Stagat. Es werde höchste Zeit, dass der gewerbliche Bereich hier nachziehe.

Die Zukunft des ASV-Sportzentrums sei ein langwieriges Thema und im Moment könne nicht abgesehen werden, ob und wie es mit diesem Gelände weitergeht. Deshalb sei es sinnvoll vom Projektanwendungsvertrag abzusehen - wie es auch in der Beschlussvorlage beschrieben sei.

28.04.21

Brücke wird erneuert


Neumarkter SPD-Politiker auf der Brücke über den Irlgraben
Foto: Jan Seibel
NEUMARKT. Der Neumarkter Bausenat hat den Gehwegausbau in Woffenbach und die Erneuerung der Brücke über den Irlgraben beschlossen.

Darüber freute sich jetzt vor allem die SPD, die vor einiger Zeit die Verlängerung des Gehweges in der Tyrolsberger Straße bis zum Ende des Kreisbauhofs und auch die Erneuerung der Brücke angeregt hatte.

Die bestehende Brücke wurde damals lediglich als Notbehelf gebaut. Eine neue zeitgemäße Brücke soll die gefahrlose barrierefreie Überquerung des Irlgrabens ermöglichen. Zukünftig werde man also auch mit Rollstühlen und Gehhilfen diese Brücke problemlos passieren können.


Besondere Bedeutung hat diese Querungsmöglichkeit für die Bewohner des Pflegeheims in Woffenbach und deren Angehörige. Durch die gleichzeitige Verlängerung des Fußweges könnten dann kleine Spaziergänge unternommen werden, ohne eine Straße queren zu müssen. „Außerdem wird der Weg von vielen Bewohnern in den Woffenbacher Neubaugebieten südlich der Tyrolsberger Straße benutzt, die dann diesen Weg zum Friedhof sicher passieren können“, sagte Stadträtin Ursula Plankermann, die auch Mitglied des Bausenats ist.

Mit der Verlängerung des Fußwegs an der Tyrolsberger Straße werde außerdem auch das neue kleine Industriegebiet am Ortsausgang noch besser fußläufig erreichbar sein.

27.04.21

„Große Fortschritte“

NEUMARKT. „Große Fortschritte“ beim Thema Gesundheitsvorsorge im Landkreis Neumarkt sehen die SPD-Kreisräte in der Parsberger Region.

Fraktionssprecher Dirk Lippmann konnte Dr. Wolfgang Bärtl und René Klinger, seit Anfang Oktober Vorstand des Neumarkter Klinikums, zur Fraktionssitzung begrüßen.

Projektberater Dr. Bärtl stellte in einem Kurzvortrag den aktuellen Stand des Gesundheitscampus Parsberg vor. Das Ergebnis der Zusammenarbeit bei diesem Projekt zwischen dem Klinikum Neumarkt und der Medbo, den Medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz, sei die Schaffung eines Gesundheitsstandorts, der in der Region und über die Region hinaus Strahlkraft entwickeln werde, sagte Carolin Braun, ehemalige Bürgermeisterin und Kreisrätin aus Dietfurt.

Der Gesundheitscampus Parsberg fuße auf drei Säulen, sagte Dr. Bärtl. Neben der Klinik Psychosomatik Medbo und dem Haus der Gesundheit entstehe in dem Bestandgebäude der ehemaligen Klinik Parsberg ein Zentrum für Altenhilfe. Allein das Haus der Gesundheit umfasse rund 4000 Quadratmeter an vermietbarer Fläche. Arztpraxen mit etwa zehn Facharztdisziplinen, ein Sanitätshaus, eine Apotheke und ein Café oder Bistro sollen nach Fertigstellung im Jahr 2023 dort Einzug erhalten.


Auch das Zentrum für Altenhilfe orientiere sich an den neusten Erkenntnissen in diesem Bereich. So entstehe eine nachhaltige Versorgungskette in diesem neuen Quartiershaus. Die vollstationäre Altenhilfe mit Schwerpunkt Demenz werde ergänzt durch eine Tagespflege, eingestreute Kurzzeitpflege, einem ambulanten Pflegedienst sowie die Möglichkeit, in Hausgemeinschaften zu leben. Ein Service- und Quartiersbüro rundeten das Zentrum für Altenpflege ab.

Zufrieden mit dem bisherigen Zeitplan zeigte sich Klinger. Aktuell stünden noch weitere Mietverhandlungen an, einen Großteil habe man bereits unter Dach und Fach. In diesem Monat gehe der Umzug der Tagespflege in das Krankenhausgebäude über die Bühne. Auch beginne man im April mit dem Abbruch des Wohnheims sowie des unterirdischen Hilfskrankenhauses, das in den Zeiten des Kalten Krieges vom Bund errichtet worden war. Den Platz brauche man für eine neue Tiefgarage, die mit diesem Projekt auch realisiert werde. Der Startschuss für den Neubau des Gesundheitscampus solle noch in diesem Jahr erfolgen.

Der ehemalige Berger Bürgermeister und Kreisrat Helmut Himmler sah in diesem Projekt eine Leuchtturmfunktion für den ländlichen Raum. Besonders die neue Radiologie stelle ein weiteres Qualitätsmerkmal dar, damit ließen sich die Wege für Patienten aus diesem Bereich erheblich verkürzen.

15.04.21


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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