Christlich Soziale Union
"90 Prozent abgedeckt"
NEUMARKT. Die CSU-Ortsverbände Stadtosten und Wolfstein informierten sich im Kloster St. Josef über den geplanten Bau eines Hackschnitzelheizwerkes, mit dem der gesamte Komplexes beheizt werden soll.
Schwester Anna-Maria stellte gemeinsam mit dem planenden Ingenieur Dipl.-Ing. Paul Hollfelder das Vorhaben vor. Das Heizwerk wird in die Maschinenhalle und damit im rückwärtigen Bereich der ehemaligen Landwirtschaft, Ecke Wolfsteinstraße/Badstraße eingebaut.
"Der Raumbedarf ist notwendig, da das Kloster mit seinen angrenzenden Gebäuden wie Hauswirtschaftsschule und Kindergarten rund 25.000 Quadratmeter zu beheizende Fläche umfasst", sagte Hollfelder. Dies entspreche dem Verbrauch von rund 200 Wohnhäusern.
Als Brennstoff für die Heizanlage wird Holz aus der Region eingesetzt. Laut Hollfelder ist ein Bedarf von rund 1200 Tonnen im Jahr notwendig. Die Heizleistung ist auf knapp 1.000 Kilowatt ausgelegt. Damit kann etwa 90 Prozent der notwendigen Wärmemenge abdeckt werden.
Der Spitzenbedarf wird weiterhin durch einen Teil der vorhandenen Heizungsanlagen abgedeckt. Die Abgase will man mit hochwirksamen Elektrofiltern reinigen, so dass keinerlei zusätzliche Staubbelastung auftreten werde. Der Baubeginn für die Anlage ist im Sommer 2007 geplant.
Stadtrat Dr. Heinz Sperber fragte nach den zu erwartenden LKW-Bewegungen für die Anlieferung der Holzhackschnitzel. Hollfelder rechnet im Winter alle ein bis zwei Tage mit einer Anlieferung. Die Zufahrt erfolgt über eine eigene Erschließung von der Wolfsteinstraße her. In das bestehende Naherholungsgebiet werde nicht eingegriffen.
22.06.07
CSU nominiert Ferdinand Ernst

Fraktionsvorsitzender Ferdinand Ernst (2. von links, sitzend) soll Nachfolger des verstorbenen Bürgermeisters Erich Bärtl (hinter ihm stehend) werden.
Fotos:Archiv/Zwick

Ferdinand Ernst
NEUMARKT. CSU-Fraktions-Chef Ferdinand Ernst soll Neumarkter Bürgermeister und Listen-Führer der CSU im Wahlkampf werden.
Die CSU-Stadtratsfraktion nominierte Ernst als Nachfolger des verstorbenen Bürgermeisters Erich Bärtl auf Vorschlag von CSU-Stadtverbandsvorsitzendem Helmut Jawurek.
"Ferdinand Ernst hat sich als Fraktionsvorsitzender in kurzer Zeit hervorragend eingearbeitet und sich somit für weitere Führungsaufgaben empfohlen. Er wird die erfolgreiche Arbeit von Erich Bärtl mit großen Engagement weiterführen," so Helmut Jawurek.
Die CSU habe damit zügig die Weichen für die Zukunft gestellt und eine klare personalpolitische Linie vorgezeigt, hieß es. Bei einem Gespräch mit
neumarktonline hatte Ferdinand Ernst noch vor wenigen Tagen erklärt, eine Entscheidung der Partei und der Fraktion werde noch nicht so schnell fallen.
In der anschließenden CSU-Stadtausschußsitzung gab Helmut Jawurek bekannt, dass Ferdinand Ernst auch die Stadtratsliste der CSU für die Kommunalwahlen am 2. März 2008 anführen soll.
Ferdinand Ernst hat am Freitag-Vormittag Oberbürgermeister Thomas Thumann persönlich im Rathaus von dem Beschluß der CSU-Fraktion informiert und ihm im Falle seiner Wahl zum 2. Bürgermeister "vertrauensvolle Zusammenarbeit" zugesichert.
Oberbürgermeister Thumann sagte, er werde dieses Angebot im Falle von Ernsts Wahl gerne annehmen. Er hoffe auf eine ähnlich "gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit", wie er sie mit Bürgermeister Arnold Graf pflege und sie mit dem verstorbene Bürgermeister Erich Bärtl gepflegt habe.
Die Wahl des Bürgermeisters steht bei der Stadtratssitzung in der nächsten Woche noch nicht auf der Tagesordnung. Ernst geht davon aus, daß die Wahl bei der Sitzung im Juli stattfindet, sagte er am Freitag-Nachmittag im Gespräch mit
neumarktonline. Dies wurde auf Anfrage unserer Zeitung von einem Sprecher der Stadt bestätigt.
22.06.07
JU im Kindergarten

Die JU-Vorstandschaft und Bürgermeister Scherer besichtigten
den Kindergarten.
NEUMARKT. Die neu gegründete Junge Union Deining traf sich zur konstituierenden Vorstandssitzung. Zuvor wurde der katholische Deininger Kindergarten St. Josef besichtigt.
Die gesamte Vorstandschaft mit ihrem Vorsitzenden Werner Fersch und Bürgermeister Alois Scherer ließ sich von der Kindergartenleiterin Heike Adam die Einrichtung zeigen. Zuvor erläuterte der Bürgermeister die Zusammenhänge der verschiedenen Kinderbetreuungseinrichtungen in der Gemeinde. So sei wichtig, dass eine Betreuung ab rein theoretisch der Geburt bis zum Erwachsenenalter erfolge.
Im Kindergarten werden Kinder von zwei bis sechs Jahren aufgenommen. Zur Zeit besuchen gut 150 Kinder die Einrichtung. Ab Herbst werden es knapp 180 Kinder sein. Aus diesem Grunde wird ein weiterer Gruppenraum geschaffen. In ein bis zwei Jahren kann dann dieser neu geschaffene Gruppenraum als Kinderkrippe genutzt werden.
Neben den baulichen Gegebenheiten stellte die Kindergartenleitung das pädagogische Konzept vor. Zum Schluss der Ausführungen überreichte der Vorsitzende der Kindergartenleitung ein kleines Präsent.
Anschließend wurde in den Deininger Kaminstub'n die Vorstandssitzung fortgeführt. Stolz berichtete der Vorsitzende, dass mit Sebastian Scherer aus Rothenfels ein weiteres neues Mitglied aufgenommen werden konnte.
Gemeinsam mit dem CSU-Ortsverband Oberbuchfeld will man den Kirwa-Frühschoppen ausrichten. Als Hauptreferent wird der JU-Landesvorsitzende MdEP Manfred Weber erwartet. Außerdem wird man beim Sommerferienprogramm der Gemeinde Deining mit einer ganztägigen Veranstaltung mitwirken. Ins Auge gefaßt wurde ein Besuch in Nürnberg im Tiergarten oder im "Erlebnisfeld der Sinne". Die Junge Union will auch einen Besuch des Hochseilgartens in Beilngries organisieren.
Die Junge Union Deining möchte sich nach außen als eine Gruppe präsentieren und wird sich einheitliche T-Shirts anschaffen. Mitmachen wird man Ende Juli beim JU-Kreisbeachvolleyball-Turnier in Parsberg.
19.06.07
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