Christlich Soziale Union

Donauer wiedergewählt


Bei der CSU-Stadtosten wurde gewählt: Robert Rieger; Helmut Lahner; Ferdinand Ernst, Erich Bärtl,
Fritz Nidermayer, Xaver Lang, Dr. Peter Donauer, Winfried Schiebel, Karl-Heinz Thumann, Helmut Jawurek (von links)

NEUMARKT. Vorsitzender Dr. Peter Donauer, seine Stellvertreter Ferdinand Ernst, Robert Rieger und Birgit Frodl sowie Schriftführer Michael Gruber und Kassier Xaver Lang wurden bei den Neuwahlen im CSU-Ortsverband Stadtosten in ihren Ämtern bestätigt.

Donauer bedauerte sehr, dass der Oberbürgermeister die Gespräche mit dem Landrat zum gemeinsamen Betrieb von Hallen- und Freibad abgesagt hat.

Stadtverbandsvorsitzender Helmut Jawurek ließ in seinem Grußwort die letzten zwei Jahre in der Stadtpolitik Revue passieren. Er zeigte sich erfreut, dass die CSU sowohl als Partei als auch als Stadtratsfraktion, die Niederlage bei der OB-Wahl gut "weggesteckt" habe. Zuversichtlich ist Jawurek insbesondere im Hinblick auf eine baldige Realisierung des Einkaufszentrums am unteren Tor. In Bezug auf die Realisierung der Stadthalle müsse man im Stadtrat immer wieder darauf drängen, dass ein "stringenter Zeitplan" eingehalten werde.

Bürgermeister Erich Bärtl berichtete, dass er erheblich mehr Vertretungstermine für den Oberbürgermeister übernehmen müsse, als zu Zeiten von Alois Karl. Das Gute daran sei, dass die Bürger damit erkennen, "wie sich CSU-Politiker in den Dienst der Allgemeinheit stellen". Fraktionsvorsitzender Ferdinand Ernst dankte Peter Donauer für die engagierte Arbeit als Ortsvorsitzender in den vergangen zwei Jahren.

In seinem Rechenschaftsbericht über die vergangene zweijährige Wahlperiode erinnerte Donauer daran, dass Ferdinand Ernst zum Fraktionsvorsitzenden gewählt wurde und die Stadtdelegierten ihm zu seinem Amt als Ortsvorsitzenden auch das Vertrauen als stellvertretendem Stadtverbandsvorsitzenden geschenkt haben; neben Bürgermeister Erich Bärtl und dem stellvertretendem Fraktionsvorsitzenden im Kreistag Helmut Lahner könne man nun auch in diesen Funktionen die Politik mitgestalten. Erfreulich sei, dass es durch die Stadtverbandsneuwahlen und mit der Neubesetzung des Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat zu einer erheblichen Verjüngung an der Partei- und Fraktionsspitze gekommen sei.

Im Veranstaltungsrückbild konnte Donauer auf die tatkräftige Unterstützung bei der Bundestags- und Oberbürgermeisterwahl 2005 hinweisen und auf eine Veranstaltung zum Energiesparpotential beim Hausbau.

Einen besonderen Stellenwert widmete der alte und neue Vorsitzende dem Engagement für eine gemeinsame Nutzung von Freibad und Hallenbad. Bereits im Juni 2005 habe er ein Modell für eine bauliche Zusammenfügung von Frei- und Hallenbad der Öffentlichkeit vorgestellt und mit Kreisvorsitzendem Albert Füracker die grundsätzliche Möglichkeit einer Zusammenarbeit ausgelotet.

Donauer wollte diese Idee ausdrücklich nicht für sich reklamieren; die Bewohner des Ortsteiles würden die Nachteile der aktuellen getrennten Nutzung genau kennen. Wenn das Wetter schlecht ist, würde man sich eine Nutzungsmöglichkeit des Hallenbades wünschen und wenn es in der Wintersaison sehr schön ist, möchte man halt auch ins Freie können.

Donauer zeigte sich davon überzeugt, dass eine gemeinsame Nutzung der beiden Bäder über das ganze Jahr mehr Besucher und vor allem kontinuierlichere Besucherzahlen bringen würde. Ein Freibad habe sehr hohe Besucherzahlen an verhältnismäßig wenigen sehr schönen Tagen. Fachpersonal, Heizung und Wasseraufbereitung müssten jedoch mindestens die ganze Saison vorgehalten werden. Eine Verbesserung beim ganzjährigen Angebot wäre für Donauer daher das Mittel der Wahl, um bei den Bädern zu einer höheren Kostendeckung zu kommen. Eine Erhöhung der Eintrittspreise sei demgegenüber allenfalls die zweitbeste Lösung.

Das Modell zur gemeinsamen Nutzung wurde im September 2005 durch Skizzen zu einer Überdachung des Erlebnisbeckens, die bei guten Wetter zu öffnen sein soll, ergänzt. Völlig unverständlich ist für Donauer, warum der OB Anfang Februar Gespräche mit dem Landkreis abgesagt hat, nach dem er das Thema "gemeinsame Nutzung von Hallenbad und Freibad" Anfang 2007 - "eineinhalb Jahre nach dem CSU-Ortsverband Stadtosten - für sich entdeckt" habe.

Bei den Wahlen wurde Vorsitzender Dr. Peter Donauer, seine Stellvertreter Ferdinand Ernst, Robert Rieger und Birgit Frodl sowie Schriftführer Michael Gruber und Kassier Xaver Lang in ihren Ämtern bestätigt. Als Beisitzer wurden Erich Bärtl, Helmut Lahner, Winfried Schiebl, Karlheinz Thumann und Andrea Kippes gewählt.

Kreisdelegierte sind: Birgit Frodl, Robert Rieger, Xaver Lang, Helmut Lahner, Dr. Peter Donauer und Erich Bärtl.

Stadtdelegierte sind: Dr. Peter Donauer, Ferdinand Ernst, Robert Rieger, Birgit Frodl, Michael Gruber, Xaver Lang, Erich Bärtl, Helmut Lahner, Karl-Heinz Thumann; Gisela Renker, Robert Renker, Hildegard Weiß, Jürgen Mösl, Roland Schlittenbauer, Stilla Schlittenbauer, Andrea Kippes, Franz Wiedmann und Fritz Nidermayer.
02.03.07

"Konzept übernehmen"

NEUMARKT. In der CSU-Fraktionssitzung stand das Thema Haus der Jugend, Kultur und Bildung ganz oben auf der Tagesordnung.

Die Jugendreferentin Elfriede Meier erläuterte, dass das erfolgreiche Konzept des G 6 in den neuen Räumen weitergeführt werden soll. Maßgeblich für die erfolgreiche Jugendarbeit in Neumarkt war bisher, den inhaltlichen Schwerpunkt auf die Jugendarbeit zu setzen aber die Arbeit auch mit anderen Generationen zu vernetzen. Die CSU war sich darin einig, dass genau dieser erfolgreiche Ansatz auch im neuen Haus der Jugend, Kultur und Bildung weiterbetrieben werden soll. Für ein Rathaus III, wie dies in einer der letzten Verwaltungssenatssitzungen angesprochen wurde, sieht die CSU keinerlei Priorität.

Ferdinand Ernst begrüßte es, dass während der Volksfestzeit keine Veranstaltungen im Haus der Jugend stattfinden sollen, um eine Konkurrenz zum Volksfest zu vermeiden.

"Die kulturellen Veranstaltungen sind ein weiteres Erfolgsrezept für die Jugendarbeit um Siegfried Müller", so Ruth Dorner. Gerade mit Kultur, Musik und Theater sei eine Jugendarbeit möglich, die die unterschiedlichsten Jugendlichen anspricht und miteinander verbindet.

Hier die Jugend, da die Eltern, dort die Senioren - wenn man sich nicht mehr begegnet, werden die Vorurteile geradezu gefördert. Nicht aber so im G: Die Senioren serven im Internet, bekommen Tipps von den Jugendlichen und die Eltern gehen dorthin, wo sich die eigenen Kinder aufhalten. Genau dieser generationsübergreifende Ansatz sei für den Erfolg der Neumarkter Jugendarbeit verantwortlich, für den sich die CSU Fraktion mit ihrer Jugendreferentin einsetzt. Und genau dieses Konzept solle im neuen Haus der Jugend Kultur und Bildung weiter betrieben werden.

Die aktuelle Diskussion solle, so Heinz Sperber, dafür genutzt werden, das Haus der Jugend von Anfang an rauchfrei zu halten. "Wir können hier mit gutem Beispiel voran gehen" , so Stadtrat Sperber. "Einem innovativen Haus steht es gut zu Gesicht, hier auch eine Vorreiterrolle zu übernehmen."

Die Fraktion befürwortete auch den Vorschlag von Elfriede Meier, ein Gespräch mit dem Hotel- und Gaststättenverband zu führen, um eventuelle Vorbehalten im Vorfeld ausräumen zu können. Das G6 werde keine Kneipe.

"Damit das Haus der Jugend seine Arbeit aufnehmen kann, ist der Abschluss des Projektes durch die Angliederung der Probenräume so schnell wir möglich zu realisieren," so Bürgermeister Erich Bärtl.

Als nächster Schritt müsse dann das Areal des alten G6 überplant werden, wie die CSU Fraktion bereits beantragt hat - in einer Bürgerkonferenz mit allen Beteiligten und Interessierten.

Die Bräugassenschule wartet seit langem auf die versprochene Vergrößerung des Pausehofs, das Jugendbüro benötigt Büroräume, die Pfarrei St. Johannes hofft auf Chorräume und ein neuer Kinderhort könnte an die Schule zukunftsorientiert angegliedert werden. Damit diese verschiedenen Interessen alle zusammengebracht werden können, wäre eine Bürgerkonferenz eine sinnvolle Möglichkeit.

"Das Rathaus III hat für uns keine Priorität", so Fraktionsvorsitzender Ferdinand Ernst. Eine solche Diskussion sei in Zeiten, in denen jeder von Verwaltungsabbau spreche, ein falsches Signal nach aussen. Erst vor wenigen Jahren sei das Rathaus saniert worden und habe dadurch Flächen hinzugewonnen. Gänzlich neu hinzugekommen sei auch erst das ehemalige Vermessungsamt mit seinen Flächen als Rathaus II, erinnerte CSU-Vorsitzender Helmut Jawurek. "Zuallererst muss eine Bedarfsanalyse vorliegen. Dieser wäre eine Bestandsaufnahme vorhandener Flächen -auch in anderen Gebäuden in städtischem Eigentum gegenüber zu stellen bevor man über ein Rathaus III nachdenkt", so Gisela Burger.
01.03.07

Werner Sperber gewählt


Im Ortsverband Altenhof-Kohlenbrunnermühle wurde eine neue
Vorstandschaft gewählt.
NEUMARKT. Bei der Mitgliederversammlung mit Neuwahl des CSU-Ortsverbandes Altenhof-Kohlenbrunnermühle ergab sich ein Wechsel in der Vorstandschaft.

Aus zeitlichen Gründen kandidierte Walburga Höcherl nicht mehr für das Amt des Ortsvorsitzenden.

Einstimmig wurde Werner Sperber zum neuen Vorsitzenden des Ortsverbandes Altenhof-Kohlenbrunnermühle gewählt.

Dem neuen Ortsvorsitzenden stehten nun neben Walburga Höcherl und Georg Kerl auch der stellvertretende Landrat Ludwig Fürst in ihren Positionen als Stellvertreter zur Seite. Um die finanziellen Angelegenheiten des Ortsverbandes wird sich künftig Marco Gmelch kümmern. Als Schriftführerin fungiert Birgit Gärtner.

Kooptiert wurde Dr. Heinz Sperber als Vertreter des Stadtrates, Gerd Ortner als Vertreter der Mittelstands-Union, Christian Behling als Vertreter der Jungen-Union und Erhard Löwe in seiner Funktion als Jugendbeauftragter. Zu Beisitzern der Vorstandschaft wurden Herbert Meier, Resi Ehrnsberger, Erika Marx, Phillip Mühlbauer und Stefan von Landenberg gewählt.

In der Stadtdelegiertenversammlung werden künftige folgende Mitglieder vertreten sein: Herbert Meier, Resi Ehrnsberger, Erika Marx, Georg Kerl, Walburga Höcherl, Stefan von Landenberg, Werner Sperber, Ludwig Fürst und Dr. Heinz Sperber. Zu Kreisdelegierten wurde Werner Sperber, Ludwig Fürst und Dr. Heinz Sperber ernannt.

Um gerade in den einwohnerstärksten Ortsteilen Altenhof und Kohlenbrunnermühle für die Kommunalwahl im März 2008 gerüstet zu sein, kündigte der Vorsitzende Werner Sperber zahlreiche Veranstaltungen an.

Im Anschluss an die Neuwahl referierten der Stadtverbandsvorsitzende Helmut Jawurek und der Kreisvorsitzende Albert Füracker über die Politik in Stadt und Landkreis.
28.02.07


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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