Christlich Soziale Union

"Kein Verständnis"

NEUMARKT. Die CSU Neumarkt zeigt "kein Verständnis" für den Abbruch der Gespräche mit dem Landkreis beim Thema Wasserversorgung Hallerbrunnen.

"Es ist politisch und auch sachlich unklug, dass die Verwaltungsspitze des Rathauses die Verhandlungen mit dem Landkreis und dem Markt Lauterhofen ohne erkennbaren Grund abgebrochen hat", so CSU-Stadtverbandsvorsitzender Helmut Jawurek in einer Pressemitteilung am frühen Montagabend, kurz nachdem neumarktonline über die Genehmigung des Landratsamtes berichtet hatte.

Als Ergebnis dieser "kurzsichtigen Handlungsweise der Stadt" sieht die CSU die Ankündigung des Marktes Lauterhofen, gegen einen positiven Bescheid des Landratsamtes für eine Wasserentnahme im Hallerbrunnen zugunsten der Stadt Neumarkt zu klagen. Eine Einigung mit dem Markt Lauterhofen über die Modalitäten der Entnahme und des Transportes des Wassers sei unabdingbar.

CSU-Fraktionsvorsitzender Ferdinand Ernst habe in der letzten Sitzung des Werkssenats, also bereits im Vorfeld dieser Entscheidung, dringend angeregt, den Dialog mit Lauterhofen zu suchen.

Ein Bescheid ohne eine aktive Unterstützung des Marktes Lauterhofen sei nichts wert, hieß es am Montagabend von der CSU. Daher sei es vollkommen unverständlich, dass die Stadt Neumarkt sowohl Landrat Albert Löhner als auch den Markt Lauterhofen brüskiere und die laufenden Gespräche abgesagt habe. Für Helmut Jawurek ist das Verhalten der Stadt "umso unverständlicher, als sich bereits unter Federführung vom damaligen Oberbürgermeister Alois Karl die Stadt Neumarkt und der Markt Lauterhofen über alle Eckpunkte einer gemeinsamen Vereinbarung geeinigt" hätten.

Die CSU forderte den Oberbürgermeister auf, sich schnellstmöglich mit Bürgermeister Peter Braun zusammenzusetzen und eine Vereinbarung vorzubereiten. "Mit Eitelkeiten und Rechthaberei wird die Stadt nicht weiterkommen", so Jawurek.

Nur gemeinsam werde man eine unangreifbare Lösung erreichen können, die vor allem auch schnell realisiert werden könne. "Ein Bescheid, der nicht von Lauterhofen mitgetragen wird, bringt keinen zusätzlichen Tropfen Wasser für Neumarkt", so der CSU-Chef.
26.02.07

Zöller spricht


Wolfgang Zöller
NEUMARKT. Zur Zukunft des Gesundheitswesens spricht am Samstag der Vize der Unions-Bundestagsfraktion Wolfgang Zöller in Neumarkt.

Die Gesundheitsreform war eine der größten Herausforderungen dieser Legislaturperiode. Schließlich galt es die unterschiedlichen Konzepte von CDU/CSU und SPD in einem Kompromiss zusammen zu führen, heißt es in der Einladung. Dass die CSU in diesem Ringen um eine gute Lösung für Patienten, Versicherte und Gesundheitswesen zahlreiche wichtige Verbesserungen gegenüber dem Entwurf der Bundesgesundheitsministerin durchsetzen konnten, sei auch das Verdienst des Verhandlungsführers der Union. "Mit Wolfgang Zöller hatten wir eine Persönlichkeit, die unsere Positionen freundlich, aber mit stetem Nachdruck in die Gespräche eingebracht und viele davon durchgesetzt hat", erklärte der Bundestagsabgeordnete Alois Karl.

Karl und Kreisvorsitzender Albert Füracker freuten sich, daß sie Wolfgang Zöller für eine Veranstaltung der CSU Neumarkt gewinnen konnten. Der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Union will allen Beteiligten des Gesundheitswesens in der Region fundiert Rede und Antwort stehen.

Wie hoch der Gesprächsbedarf im Raum Neumarkt sei, würden die ersten Anmeldungen zeigen. Bereits jetzt sich vom Chefarzt über selbstständige Ärzte, Heilpraktiker, Apotheker bis hin zu Vertretern der Rettungsdienste und Krankenkassen viele interessierte Besucher aus fast allen Bereichen des Gesundheitswesens angekündigt.

Der Veranstaltung beginnt am Samstag, 3. März, um 15 Uhr im Großen Saal des Neumarkter Johanneszentrums.
26.02.07

Parkplätze fehlen

NEUMARKT. Die Woffenbacher CSU hat dem Stadtrat einen Wunschzettel für die Sanierung der Schloßstraße unterbreitet.

Die Schloßstrasse in Woffenbach wird in den kommenden Monaten umfangreichen Sanierungsarbeiten unterzogen. In der Stadtratssitzung am 1. März wird über die Maßnahme beraten und entschieden. Der CSU-Ortsverband Woffenbach hat inzwischen in einer Hauswurfsendung die Anwohner der Straße bereits über den derzeitigen Sachstand informiert.

"Wir begrüßen die Sanierung, fordern aber auch, die finanzielle Belastung der Bürger möglichst gering zu halten", heißt es darin. Da die Straße von der Allgemeinheit stark benutzt werde, wäre es nicht gerecht, die Bürger übermäßig zur Kasse zu bitten.

Die Sanierung biete die Möglichkeit, im Zuge der der Bauarbeiten einige Problempunkte zu beseitigen. Daher hat der CSU-Ortsverband in einem Schreiben an Oberbürgermeister Thomas Thumann, Stadtbaumeister Rudolf Müller-Tribbensee und CSU-Fraktionsvorsitzenden Ferdinand Ernst folgende Punkte aufgelistet, die der Stadtrat in seiner Entscheidung berücksichtigen sollte:
26.02.07


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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