Christlich Soziale Union
"Nicht sicher planbar"

Minister Jung im Gespräch mit MdB Alois Karl
NEUMARKT. Verteidigungsminister Franz Josef Jung traf sich mit dem Hohenfelser Bürgermeister Heinrich Bossle und mit MdB Alois Karl.
Der intensive Meinungsaustausch mit den Bürgermeister der Anliegergemeinden der Truppenübungsplätze Hohenfels und Grafenwöhr kam am Freitag auf Initiative des Bundestagsabgeordneten am Rande des Besuches von Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung bei der Panzerbrigade 12 in Amberg zustande.
In seinem Eingangsstatement betonte Alois Karl die große Verankerung, die die Bundeswehr in der Region genieße. Zugleich gäbe es im täglichen Miteinander auch Probleme, die man im Gespräch anpacken könne. Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung nahm diesen Faden auf, nachdem er sich ausdrücklich für die große Unterstützung durch die Bevölkerung der Region und die gute Zusammenarbeit mit den Lokalpolitikern bedankt hatte. Er lege Wert auf solche Gespräche, da man bei Problemen am besten im Dialog für beide Seiten akzeptable Lösungen finden könne.
Hohenfels Bürgermeister Heinrich Bossle ergriff die Gelegenheit und warb für eine konsequente Nutzung des Übungsplatzes Hohenfels durch die Bundeswehr, da dort geradezu ideale Voraussetzungen für eine Übung in internationalen Verbände herrschten. Bundesminister Jung zeigt sich diesem Wunsch generell gegenüber aufgeschlossen, wenn dem keine Truppenbelange entgegen stünden.
Allerdings wusste der Kommandeur der Panzerbrigade 12 zu berichten, dass für die Bundeswehr in Hohenfels aktuell keine ausreichend umfangreichen und sicher planbaren Übungszeiten bestehen würden. Besonders in Hinblick auf die zunehmenden internationalen Einsätze müssten die Soldaten aber ausreichend Trainingszeiten erhalten, weshalb man derzeit das weiter entfernte, aber besser planbare Trainingszentrum der Bundeswehr in Anspruch nehme.
Kreisrat Sebastian Schärl nutzen mit Unterstützung der Bürgermeister von Auerbach, Hohenburg und Freihung eine neue Verteilung der Ausgleichszahlungen für truppenübungsplatzbedingte Sonderlasten anzusprechen. Hierzu konnte aber Bundesminister Jung klar machen, dass die Verteilung der Bundesmittel ausschließlich in die Hoheit des Freistaats Bayern falle. Auch seien die Übungsplätze Hohenfels und Grafenwöhr Sonderfälle, da es sich nicht um Bundeswehrliegenschaften, sondern US-Einrichtungen handle.
16.02.07
Rödl löst Burger ab
NEUMARKT. In der CSU-Stadtmitte löste Ulrike Rödl die bisherige Vorsitzende Gisela Burger ab.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden am Montag Neuwahlen abgehalten.
Nach einen kurzen Jahresrückblick und der Entlastung des bisherigen Vorstands übergab Gisela Burger die Wahlleitung an Stadtverbandsvorsitzenden Helmut Jawurek. Burger hatte erklärt, für die Spitzenposition in der CSU-Stadtmitte nicht mehr zu kandidieren.
Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis:
- Vorsitzende Ulrike Rödl
- Stellvertreter: Max Huml, Michael Stepper, Josef Hiero
- Kassier: Karl Heinz Vögerl
- Schriftführerin: Petra Roll
- Beisitzer:
- Herbert Ernst
- Gisela Burger
- Rudolf Werner
- Norbert Wittmann
- Bettina Haubner
- Nikolaus Bär
- Richard Renner
- Wolfgang Hummel
- Dr. Alexander Ströber
Im Anschluss an die Wahl gab es einen Austausch zwischen dem alten und neuen Vorstand, bei dem Helmut Jawurek auf die anstehenden Entscheidungen in der Stadtpolitik einging.
13.02.07
Vorfreude auf S-Bahn

Bei der Woffenbacher CSU wurde die Vorstandshaft neu gewählt.
NEUMARKT. "Trotz Kritik" freue man sich bei der Woffenbacher CSU auf die S-Bahn, hieß es bei der Jahreshauptversammlung.
"Wir unterstützen die weitere Verbesserung unserer Infrastruktur", sagte der bei der Versammlung wiedergewählte Vorsitzende Maximilian Federhofer. Entscheidend sei, "dass möglichst alle Woffenbacher sprichwörtlich auf den Zug aufspringen und das Projekt unterstützen".
Neben Federhofer wurden bei der Versammlung auch seine Stellvertreter Manfred Wiesenberg, Josef Frankerl und Georg Kohlmann bestätigt. Neuer stellvertetendes Vorstandsmitglied wurde Robert Frank. Kassier und Schriftführer bleiben Ernst Tramer und Christoph Nießen. Beisitzer sind Martina Fischer, Werner Müller, Meinrad Spinner, Karl Mauerer und Kurt Auerbach.
Bevor Federhofer in seinem Rechenschaftsbericht Rückblick hielt, konnte er CSU-Kreisvorsitzenden Albert Füracker und den CSU-Fraktionschef im Stadtrat Ferdinand Ernst begrüßen.
Man freue sich dass die nötigen Sanierungsarbeiten in der Schlossstraße endlich durchgeführt werden. Auf Anregung und auch Druck des Ortsverbandes würden die Anlieger voraussichtlich bis Ende März über die Kosten informiert.
Bei einem gemeinsamen Gespräch aller Vereine konnte die CSU verhindern, dass die "Grüne Lunge" auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei nicht zerstört wird, hieß es. Stattdessen entstehe dort zunächst eine "Christbaumpassage" für die Stadt. Langfristig wolle man die "Grüne Lunge" als Parks erhalten und schützen.
Der Gemeindeplatz in der Mitte von Woffenbach sei nur wenig attraktiv und hätte eine Aufwertung verdient. In einem ersten Vorgespräch mit Stadtbaumeister Müller-Tribbensee sei eine Verschönerung zugesagt worden. Gemeinsam mit Experten wolle man dazu in den kommenden Monaten Vorschläge ausarbeiten.
Die in den letzten zwei Jahren entstandene Tradition des "Bürgergesprächs" will die CSU weiter verfolgen.
Federhofer erinnerte an den Besuch von hochkarätigen Gäste wie Kultusminister Siegfried Schneider bei der Kirchweih im Jahr 2006 oder JU-Landesvorsitzenden MdEP Manfred Weber beim 50. Jubiläum.
Insgesamt acht neue Mitglieder sind dem Ortsverband beigetreten, davon fünf im Alter zwischen 20 und 25 Jahre. Insgesamt wächst der Ortsverband damit auf 62 Mitglieder.
07.02.07
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