Christlich Soziale Union

"Raute" für Ex-CSU-Chef


Josef Köstler, MdL Herbert Fischer, MdEP Albert Deß, Hans Bradl,
Kreisvorsitzenden Albert Füracker und stellv. Kreisvorsitzende
Heidi Rackl (v.l.)
NEUMARKT. Erstmals wurde im CSU-Kreisverband Neumarkt die "Ehrenraute in Silber" vergeben.

CSU-Kreisvorsitzender Albert Füracker überreichte die Auszeichnung im Rahmen des CSU-Herbstfestes an seinen Vorgänger Hans Bradl, der "in einer schwierigen Zeit als Kapitän die Kreis-CSU in ruhige Gewässer gesteuert hat".

Für seine Verdienste erhielt Bradl außerdem einen Gutschein für einen Wellness-Aufenthalt im Sybillenbad.

Das Herbstfest in Berching nutzten MdEP Albert Deß und MdL Herbert Fischer für kurze Bericht aus Europa und aus der Landespolitik.
31.10.05

Kandidaten stellen sich selbst vor

NEUMARKT. Das zeitlich sehr kurze Rennen um den Chef-Sessel im Neumarkter Rathaus ist in vollem Gange.

Auch vor der OB-Wahl am 4. Dezember räumt neumarktonline den Kandidaten wieder Raum ein, sich und ihre Vorstellungen zu präsentieren. Die ersten Bewerber haben das Angebot angenommen und stellen sich vor.

Als erste reagierten der OB-Kandidat der CSU, Bürgermeister Arnold Graf, und der Grünen-Stadtrat Johann Georg Gloßner, der für die Freie Liste Zukunft (FLitZ) antritt.

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30.10.05

Jawurek wiedergewählt


Helmut Jawurek (rechts am Rednerpult) wurde bei der Delegiertenversammlung wiedergewählt

NEUMARKT. Helmut Jawurek wurde am Donnerstagabend mit über 93 Prozent als Stadtverbands-Vorsitzender der Neumarkter CSU bestätigt.

Gut fünf Wochen vor der Oberbürgermeister-Wahl trafen sich 136 Delegierte aus den 14 Neumarkter CSU-Ortsverbänden sowie von Junger Union, Frauen-Union und Mittelstandsunion in Woffenbach zu Neuwahlen.


Vorsitzender Jawurek (2.v.l.), die stellvertretenden Vorsitzenden
und Kreisvorsitzender Albert Füracker (rechts)
Foto: woffenbach.de
Vorsitzender Helmut Jawurek gab einen ausführlichen Rechenschaftsbericht, bevor er als einziger Kandidat in die Abstimmung ging. 121 Delegierte stimmten für ihn, neun gegen ihn; das entspricht einem Wahlergebnis von 93,1 Prozent.

Auch Gisela Burgers Wahl als erste von vier Stellvertretern ging glatt über die Bühne. Ohne Gegenkandidat erhielt sie 104 Stimmen und mußte 19 Nein-Stimmen hinnehmen (84,6 Prozent).

Spannend wurde es erst bei den Wahlen der weiteren Stellvertreter. Als zweiter Stellvertreter setzte sich Peter Donauer in einer Stichwahl gegen Roland Häberl durch, nachdem im ersten Wahlgang Ruth Dorner ausgeschieden war.

Dritter Stellvertreter wurde Markus Ochsenkühn in einer Stichwahl gegen Günther Braun. Hier waren im ersten Wahlgang Dr. Heinz Sperber und Ruth Dorner ausgeschieden. Ludwig Fürst und Roland Häberl hatten schon vor der Abstimmung auf eine Kandidatur verzichtet, obwohl sie vorgeschlagen wurden.

Bei der Wahl zum vierten Stellvertreter siegte in Stechen dann Roland Häberl gegen Günther Braun. Beide hatten im ersten Wahlgang jeweils 50 Stimmen erhalten. Dr. Heinz Sperber war im ersten Wahlgang ausgeschieden.

Jawurek ging in seinem umfangreichen Rechenschaftsbericht auch auf Spannungen innerhalb der Partei ein, die für eine Volkspartei "durchaus normal" seien. Die CSU sei in Neumarkt die bestimmende und gestaltende Kraft: "Unsere Stärke rührt aus dem Vertrauen der Bürger". Allerdings warnte Jawurek auch, daß dieses Vertrauen immer wieder neu erarbeitet werden müsse: "Es gibt keine Erbhöfe!"

Mit Arnold Garf schicke die Neumarkter CSU einen hervorragenden Kandidaten in das Rennen um den Chefsessel im Rathaus, sagte Jawurek.

Der Angesprochene nutzte die Gelegenheit für ein Grußwort, in dem er auch auf den beginnenden Wahlkampf einging. Auf einen Zeitungskommentar eingehend, daß er auf den CSU-Wahlplakaten nicht abgebildet sei, konterte Arnold Graf mit Humor: Er wolle die Bürger mit seinem Konterfei verschonen, "meine Frau hat gesagt, sie geht sonst nicht mehr in die Stadt..." Aber im Ernst: Natürlich werden im Laufe des Wahlkampfs auch noch Plakate mit seinem Bild eingesetzt.

Zu einer kurzen Stippvisite kam zu der Delegiertentagung auch noch der Ex-Oberbürgermeister vorbei, der gerade aus Berlin kam und zu einer anderen Veranstaltung weiter mußte. MdB Alois Karl ging kurz auf die Bundespolitik ein. In Berlin sei der Umgang mit der SPD zum Beispiel "ein ganz anderer", meinte er schmunzelnd.

Die weiteren Wahlen der Delegiertenversammlung zogen sich noch bis tief in die Nacht. Um 23.30 Uhr war noch immer die Auszählung zu den Beisitzern im Gange.

Ergebnisse der Vorstandswahlen

Vorsitzender: Helmut Jawurek (121)

Stellvertretende Vorsitzende: Schatzmeisterin: Gerlinde Wanke (107)

Stv. Schatzmeister: Ferdinand Ernst (116)

Schriftführer: Richard Fürst, Ulrike Rödl

Beisitzer: Kassenprüfer:
27.10.05


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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