Christlich Soziale Union

Neue Arbeitsstelle angetreten


MdB Alois Karl mit Tochter Andrea und Ehefrau Hildegard am
Dienstag am Deutschen Reichstag.
NEUMARKT/BERLIN. Alois Karl wählte am Dienstag als frischgebackener MdB den neuen Bundestagspräsidenten und dessen Stellvertreter.

Mit der Konstituierung des 16. Deutschen Bundestages in Berlin hat sich auch für den Wahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt ein starker Umbruch ergeben. Nach 15 erfolgreichen Jahren von Rudolf Kraus als Direktabgeordneter für die Region wird künftig Alois Karl den Wahlkreis im Deutschen Bundestag direkt vertreten.

Zu den ersten Amtshandlungen von Alois Karl gehörten die Wahl des neuen Bundestagspräsidenten Dr. Norbert Lammert und seiner sechs Stellvertreter, darunter Gerda Hasselfeldt von der CSU. Mit von der Tribüne verfolgen konnten den ersten parlamentarischen Auftritt Karls dessen Frau Hildegard und Tochter AndreaFrau Hildegard und Tochter Andrea, die zu diesem Anlass nach Berlin angereist waren.

"Es ist schon ein etwas kribbeliges Gefühl, wenn man im Plenum aufgerufen wird und somit den letzten Schritt getan hat, um als oberpfälzer Abgeordneter künftig Entscheidungen für Deutschland, seine Bürger und Unternehmen treffen zu können", beschrieb Alois Karl seine Gefühle im Plenarsaal des Reichstages. "Aber ich wollte diese Verantwortung übernehmen". Die Bürger haben ihm am 18. September ihr Vertrauen geschenkt und er werde hart arbeiten, "dieses Zutrauen in meine Person zu rechtfertigen". Dabei setze er nicht nur auf die inhaltliche Arbeit in Berlin, sondern verstehe sich auch "als Anwalt der Region".

Mit seinen Büros in Amberg und Neumarkt, sowie auf vielen Terminen vor Ort werde er stets in der Region präsent sein. "Den Dialog mit den Bürgern und Unternehmern vor Ort aufnehmen, ihnen lokal zur Seite stehen und zugleich ihre Anliegen und Ideen in die Arbeit in Berlin einbringen" - dies sei sein Politikansatz.

Dabei will der Neumarkter keine Zeit verlieren und unverzüglich anpacken. Wie ernst ihm das ist, davon konnte sich bereits eine Schulklasse aus Sulzbach-Rosenberg überzeugen. Schon in Vorfeld hatte Alois Karl dafür Sorge getragen, dass die Schüler aus der Herzogstadt trotz der Konstituierung den Deutschen Bundestag besuchen konnten.
18.10.05

Scherer neuer KPV-Chef


Neuer Kreivorsitzender Alois Scherer (Mitte) wurde vom Bezirks-
vorsitzenden Landrat Herbert Mirbeth (rechts daneben) und CSU-
Kreisvorsitzenden Albert Füracker (rechts) beglückwünscht. Links
die beiden Stellvertreter Kraus und Kratzer.
NEUMARKT. Deinings Bürgermeister Alois Scherer wurde zum neuen Kreisvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der CSU gewählt.

Der bisherige Kreisvorsitzende der KPV, Bürgermeister Franz Graf, eröffnete mit einem Totengedenken an den früheren Bezirksvorsitzenden Bürgermeister Macho aus Furth im Wald die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen. Dann konnte er neben dem CSU-Kreisvorsitzenden Albert Füracker den Bezirksvorsitzenden Landrat Herbert Mirbeth aus Regensburg begrüßen.

Nach seinem Bericht über viele Veranstaltungen in den vergangenen zwei Jahren referierte der Bezirksvorsitzende über die "Chancen der Kommunalpolitik in der Zukunft". Hierbei wurde besonders die erforderliche interkommunale Zusammenarbeit wegen der Finanzknappheit der Gemeinden herausgestellt. Angemahnt wurde die schon längst überfällige Kommunalfinanzreform. Ebenfalls angeprangert wurde die Verlagerung der Sozialleistungen auf die Kommunalhaushalte. Alleine wegen Hartz IV und Grundsicherung muß der Landkreis Neumarkt über die Kreisumlage der Gemeinden über zwei Millionen Euro zusätzlich finanzieren.

Da der bisherige Kreisvorsitzende nach acht Jahren das Amt in jüngere Hände legen wollte, wurde Bürgermeister Alois Scherer aus Deining zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreter sind Bürgermeister Bernhard Kraus aus Velburg und Stellvertretender Bürgermeister Horst Kratzer aus Postbauer-Heng. Neben den acht Beisitzern wurden noch zehn Delegierte für die Bezirksversammlung gewählt.

Der neue Kreisvorsitzende dankte Franz Graf für sein bisherigen Engagement und wünschte sich für die Zukunft einen aktiven Kreisverband der Kommunalpolitiker. Mit dem Appell "nur gemeinsam können die vielfältigen Probleme gelöst werden" schloss Deinings Bürgermeister Alois Scherer die Versammlung.
14.10.05

Rathaus-Schlüssel weitergegeben


Noch-Oberbürgermeister Alois Karl bei seiner mitunter emotiona-
len Abschiedsrede am Donnerstag-Abend.
NEUMARKT. Noch-OB Alois Karl hat in einer Feierstunde in der Jurahalle die Rathaus-Schlüssel an Bürgermeister Arnold Graf übergeben.

Mit dieser symbolischen Geste sollte aber keineswegs dem Ergebnis der Oberbürgermeisterwahlen - Graf ist aussichtsreicher Kandidat der CSU - vorgegriffen werden: Ab Mittwoch nächster Woche ist Arnold Graf durch sein Amt als 1. Stellvertreter mindestens bis zur Wahl am 4. Dezember in jedem Fall amtierender Rathaus-Chef.

Hunderte von Neumarktern waren am Donnerstag-Abend in die kleine Jurahalle gekommen, um Oberbürgermeister Alois Karl nach Berlin zu verabschieden. Wer die Party verpaßt hat, erhält übrigens am Wochenende noch einen "Bürgerbrief" Karls, in dem er auch auf seine Beweggründe eingeht, von Neumarkt in die Bundeshauptstadt zu wechseln.

Überraschungen gab es bei der Abschiedsfeier in der Jurahalle genug: So wurden der Noch-OB und die Gäste mit einer Hochglanzbroschüre überrascht, in der - nach Jahren aufgeteilt - die Stationen verzeichnet sind, die Karl und die Neumarkter gemeinsam durchlebt haben - von seiner ersten Wahl zum OB über die Landesgartenschau bis zur konstituierenden Sitzung des neu gewählten Deutschen Bundestages, dem Karl ab nächste Woche offizell angehört. Passenderweise zieren Fotos des Neumarkter Rathauses und des Brandenburger Tores die Titelseite der Broschüre.

Die muskalische Umrahmung der mehrstündigen Feier besorgte die Big-Band der Musikschule.

Zu Beginn hatte Bürgermeister Arbold Graf die Gäste und ganz besonders natürlich Alois Karl begrüßt, den er als "extrem einsatzfreudigen Politiker" bezeichnete. Die Neumarkter könnten bei den 15 Jahren mit ihm als Stadt-Chef auf eine "sehr erfolgreiche Periode der Neumarkter Stadtgeschichte zurückblicken".

In einer mitunter durchaus emotional kommentierten Powerpoint-Präsentation ging dann Karl auf die letzten 15 Jahre aus seiner Sicht ein,

Geschenke gab es natürlich auch: Arnold Graf und sein Bürgermeisterkollege Erich Bärtl überreichten sie an Karl. OB-Gattin Hildegard Karl erhielt Blumen.

Stadtrat und stellvertender Landrat Rudo Bayerl sprach dann im Namen der im Stadtrat vertreten Fraktionen ein Grußwort. Als Vertreter der Vereine trat Thomas Kosmehl an Mikrofon, als Vertreter der Kirchen Stadtpfarrer Norbert Winner und Dekan Dr. Wolfgang Bub, als Vertreter der Wirtschaft IHG-Vorsitzender Stefan Rödl und das Schlußwort sprach Hemma Ehrnsperger.
13.10.05


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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