Eine Besuchergruppe aus der Heimat bei MdEP Albert Deß in Straßburg
NEUMARKT. Zum wiederholten Mal lud Europaabgeordneter Albert Deß eine Besuchergruppe aus seiner Heimat zu einer Politischen Informationsfahrt nach Straßburg ein.
Unmittelbar nach der Ankunft in Straßburg ging es am ersten Tag direkt in das Europäische Parlament. Hier finden einmal im Monat jeweils vier Plenarsitzungen statt. Auf der Besuchertribüne konnte die Besuchergruppe eine der Plenardebatten live erleben.
Anschließend nahm sich Albert Deß viel Zeit, um Auskunft über seine Arbeit als Europaabgeordneter zu geben. Als Vorsitzender und agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Agrarausschuss bearbeitet er vor allem das Thema Agrarpolitik. Schwerpunkt der Arbeit auf EU-Ebene sei es, Reformen und Gesetze in den Nationalstaaten unbürokratisch umzusetzen und wieder mehr die Gemeinsamkeiten zu suchen. Im weiteren Tagesverlauf schloss sich eine Stadtbesichtigung an.
Der zweite Tag führte die Gruppe nach Colmar an der Elsässer Weinstraße. Von der Besonderheit der guten Weine konnte sich die Besuchergruppe zum Abschluss des Tages bei einer Weinprobe selbst überzeugen.
Am dritten Tag hatten die Teilnehmer den gesamten Vormittag Zeit, um die Stadt Straßburg in Eigenregie zu erkunden.
14.10.16
Nach Brüssel
NEUMARKT. Von Donnerstag, 13. Oktober, bis Sonntag, 16. Oktober, findet eine politische Informationsfahrt nach Brüssel statt.
Im Programm enthalten ist ein der Besuch der Europäischen Kommission, der Bayerischen Landesvertretung, Stadtführungen in Brüssel, Gent und Brügge und der Besuch von Monschau.
Es sind noch Plätze frei.
Auskunft und Anmeldungen im Büro Albert Deß, Telefon 09181/22641.
27.09.16
„Verfehlt und praxisfern“
NEUMARKT. Die Vorschläge der SPD-Umweltministerin sind nach Meinung des Europaabgeordneten Albert Deß „verfehlt und praxisfern“.
„Das Umweltprogramm 2030 der Bundesumweltministerin ist ein zu pauschaler und absolut realitätsferner Eingriff in die Land- und Forstwirtschaft“, sagte Deß. Gefordert wird dort eine grundsätzliche Umsteuerung der Gemeinsamen Agrarpolitik. Der agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament verwies auf die bereits jetzt geltenden umfangreichen Vorschriften zum Tier-, Pflanzen- und Umweltschutz.
„Die Landwirtschaft trägt damit seit Jahrzehnten zur Artenvielfalt und zur Stärkung des ländlichen Raumes bei. Sie ist darüber hinaus der Grundpfeiler zur Versorgung der Menschen mit hochwertigen Nahrungsmitteln und sichert mehr als eine MillionArbeitsplätze im vor- und nachgelagerten Bereich“, sagte Deß.
Ohne jegliche Befugnis greife die Ministerin bewusst die bewährten Leistungen der Landwirtschaft an und mische sich somit in den Kompetenzbereich des Bundeslandwirtschaftsministeriums ein. „Überzogene Vorschriften bei Stallbauanlagen sind wenig hilfreich. Damit wird nur ein Beitrag geleistet, die Produktion in andere Agrarregionen zu verlagern, wo nicht unsere jetzt bereits strengen Auflagen gelten“, so der CSU-Agrarpolitiker Deß.
Für Albert Deß ist eine sachgerechte Zusammenarbeit der Ministerien in Deutschland dringend notwendig. „Ein wirkungsvoller Umweltschutz ist aber nur mit der Landwirtschaft, und nicht gegen sie möglich. Bei allen Fragen, die die Landwirtschaft betreffen, muss aber das Bundeslandwirtschaftsministerium federführend bleiben“, sagte Albert Deß.