NEUMARKT. Neben Dietfurt und Berching (wir berichteten) werden im Landkreis Neumarkt auch Freystadt und Parsberg im Rahmen des Bund-Länder-Städtebauförderprogramms „Aktive Zentren“ gefördert.
Für die Altstadt in Freystadt werden 180.000 Euro und für die Altstadt in Parsberg wird die Summe von 420 000 Euro zur Verfügung gestellt, teilte Staatssekretär Albert Füracker mit.
Mit dieser Förderung werde auch der integrierte Handlungsansatz auf verschiedenen Ebenen sowie die Beteiligung aller, die zur innerstädtischen Entwicklung beitragen können, gewürdigt. Das gemeinsame Handeln von Wirtschaft, Bürgern und öffentlicher Hand stärke die Kommunen und sei ein wertvoller Beitrag, die vielfältigen Herausforderungen im ländlichen Raum erfolgreich zu bewältigen, sagte Füracker.
Bayernweit stehen im Zentrenprogramm 2014 insgesamt 97 bayerischen Gemeinden Fördermittel in Höhe von rund 30,7 Millionen Euro zur Verfügung – in die Oberpfalz fließen über dieses Programm der Bund-Länder-Städtebauförderung 3,6 Millionen Euro. „Rund 62 Prozent der Fördermittel gehen in den ländlichen Raum.
18.08.14
Daten liegen bereit
NEUMARKT. Die Daten der Vermessungsverwaltung für dreidimensionale digitale Gebäudemodelle stehen jetzt im Landkreis Neumarkt flächendeckend zur Nutzung bereit.
Das teilte Staatssekretär Albert Füracker am Mittwoch mit. Der Landkreis Neumarkt sei der erste Landkreis der Oberpfalz, für den die Daten vollständig vorliegen.
Die Bayerische Vermessungsverwaltung erstellt derzeit bayernweit digitale dreidimensionale Gebäudemodelle mit standardisierten Dachformen. Die auch als „Monopoly-Häuser“ bezeichneten Daten setzen lage- und formtreu auf dem Grundriss der Gebäude im Liegenschaftskataster auf und ergänzen das Kataster damit um die dritte Dimension. Von bayernweit über acht Millionen Gebäuden sind bereits gut zwei Millionen dreidimensionale Gebäudemodelle verfügbar.
Bayern ist das bisher einzige Land, das die Fortführung der Daten sichergestellt hat, so dass der Datenbestand dauerhaft aktuell bleibt, sagte Füracker. Die Daten dienen für die Innenentwicklung, als Basis für virtuelle Stadtrundgänge, für eine anschauliche Bauleitplanung, zur Kartierung der Lärmausbreitung oder für Zwecke der Energiewende. Sichtbarkeitsanalysen geplanter Windkraftanlagen und deren Schattenwurf sind darstellbar, ebenso können Dachflächen auf ihre Eignung zur Stromerzeugung untersucht werden. „Damit werden insbesondere die Gemeinden bei der Erstellung von Energienutzungsplänen unterstützt“, erläutert Füracker.
Natürlich wird für die Unterlagen ordentlich Geld verlangt. Gemeinden könnten sie allerdings zu attraktiven Pauschalgebühren erwerben, hieß es.
30.07.14
Geld für Breitband
NEUMARKT. Der Landkreis Neumarkt könnte bis zu knapp 17 Millionen Euro Förderung für den Breitbandausbau erhalten - deutlich mehr als bisher.
Dass kündigte Staatssekretär Albert Füracker an. Das sei ein deutliches Plus von acht Millionen Euro im Vergleich zur alten Förderkulisse.
Erst jüngst hatte die EU-Kommission ihre Zustimmung zur neuen bayerischen Breitbandförderrichtlinie gegeben. Durch die neuen Regelungen wurden die Fördersätze aber auch die Förderhöchstsumme kraftvoll angehoben, einen zusätzlichen Bonus von 50.000 Euro gibt es bei interkommunaler Zusammenarbeit.
Von den neuen Fördersummen profitiere insbesondere der ländliche Raum. Im Landkreis Neumarkt nehmen alle 19 Kommunen am Förderverfahren teil. Damals waren 500.000 Euro die maximale Förderhöhe. Heute können die Kommunen mit Summen von bis zu einer Million Euro rechnen. so Füracker.
Die Förderquoten für die Neumarkter Kommunen wurden pauschal "um 20 Prozent auf bis zu 80 Prozent" erhöht, heißt es in einer Pressemitteilung wörtlich. Die Regelfördersätze lägen bei 60 bis 70 Prozent.