
MdL Albert Füracker
"Beschluß revidieren"
NEUMARKT. Der CSU-Landtagsabgeordnete Albert Füracker setzt sich für den Erhalt der Solarförderung des Bundes auf dem bisherigen Niveau ein.
Er hat deshalb einen Dringlichkeitsantrag in den Landtag eingebracht, in dem die Bayerische Staatsregierung aufgefordert wird, alle Möglichkeiten zu prüfen, um die Entscheidung rückgängig zu machen und das Marktanreizprogramm des Bundes beizubehalten.
Das Marktanreizprogramm sei in den vergangenen Jahren das wichtigste Förderinstrument gewesen, um den Einsatz erneuerbarer Energien im Wärmemarkt voranzubringen, erklärte der Abgeordnete. Es habe so auch den Klimaschutz entscheidend gestärkt. Mit der Einstellung der Förderung drohten nun erhebliche Umsatzeinbußen bei Gewerbe und Handwerk.
Hinzu komme, dass sich das Marktanreizprogramm selbst durch die Steuereinnahmen trage. "Vor diesem Hintergrund bedauere ich sehr, dass ausgerechnet die Förderung der erneuerbaren Energien durch die vom Bundestag beschlossene Hauhaltssperre beim Marktanreizprogramm gekürzt wird", sagte Füracker "ich fordere daher, den Beschluss rückgängig zu machen."
16.06.10
"Investition in Zukunft"

Mittagessen in einer der jetzt betroffenen Schulen - hier in Berg.
Foto:Archiv
NEUMARKT. Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat die Anträge der Theo-Betz-Grundschule in Neumarkt, der Schwarzachtal-Grundschule in Berg und der Hauptschule in Parsberg auf Einrichtung eines gebundenen Ganztagszugs zum Schuljahr 2010/2011 genehmigt.
"Ich freue mich über diese Entscheidung, weil es die neuen Ganztagsangebote den dortigen Eltern erleichtern, Beruf und Familie zu vereinbaren", sagte der Stimmkreisabgeordnete Albert Füracker, der selbst Vater von vier schulpflichtigen Kindern ist.
Der Abgeordnete zeigte sich auch darüber erfreut, dass für die Erich-Kästner-Grundschule in Postbauer-Heng und den beschleunigten Ausbau des bereits im Aufbau befindlichen Ganztagszuges an der Theo-Betz-Schule Grundschule in Neumarkt "Genehmigungen unter Vorbehalt" erteilt wurden. Dabei ist das Erreichen der erforderlichen Mindestschülerzahl für die Bildung der Ganztagsklasse oder die Vermeidung einer Klassenmehrung noch nachzuweisen.
Das zeige, dass der Freistaat trotz des durch die globale Wirtschafts- und Finanzkrise verursachten Einbruchs der Steuereinnahmen größte Anstrengungen unternehme, um die Rahmenbedingungen für die Bildung weiter zu verbessern, sagte Albert Füracker. So seien die Ausgaben für Bildung, Wissenschaft und Forschung in Bayern seit 2008 von knapp 14 Milliarden Euro auf über 15,7 Milliarden Euro gestiegen. Das entspricht einem Plus von 12,7 Prozent.
Der Abgeordnete bekräftigte erneut, dass die CSU-Fraktion an ihrem Ziel festhalte, insbesondere für die Senkung der Klassenstärken, für den Ausbau der Ganztagsangebote und für die Verbesserung der individuellen Förderung bis 2013 jährlich 1000 zusätzliche Lehrerstellen zu schaffen. Bereits im Doppelhaushalt 2009/2010 seien mit insgesamt über 2700 zusätzlichen Lehrerplanstellen die bisherigen Ausbauziele der Koalitionsvereinbarung deutlich übertroffen worden.
"Auch bei den Klassenhöchststärken sind wir auf einem guten Weg", betonte Albert Füracker. So betrage die durchschnittliche Klassenstärke an Grundschulen inzwischen nur noch 22,5 und an Hauptschulen sogar nur 20,5 Schüler. Dennoch seien für das nächste Schuljahr bereits weitere Verbesserungen geplant: So wird beispielsweise die Klassenhöchststärke für die erste und zweite Grundschulklasse um jeweils einen Schüler gesenkt.
14.06.10
Füracker wählt mit
NEUMARKT. "Es ist eine hohe Ehre für mich, unser Staatsoberhaupt mit wählen zu dürfen", sagte Landtagsabgeordneter Albert Füracker.
Der Bayerische Landtag bestimmte am Donnerstag die 95 bayerischen Delegierten für die Bundesversammlung. 47 Wahlfrauen und -Männer stellt die CSU, darunter sind neben Ministerpräsident Horst Seehofer auch die beiden Ehrenvorsitzenden der CSU, Dr. Edmund Stoiber und Dr. Theo Waigel. Auch Albert Füracker wird am 30. Juni in Berlin seine Stimme abgeben.
MdL Albert Füracker sagte seine volle Unterstützung für den Kandidaten von CSU und FDP, Christian Wulff, zu.
10.06.10
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