Gesundheit

Kooperation angeboten


Hochrangiger Besuch kam zu der Neumarkter Akademie für Gesundheitsberufe
Foto: Janina Hedwitschak
NEUMARKT. Die Walter-Scheel-Stiftung und die Berliner Charité wollen bei der Versorgung älterer Menschen in Neumarkt und dem Landkreis helfen.

Das hieß es bei einem hochrangigen Besuch bei der Neumarkter Akademie für Gesundheitsberufe. Christoph Höppel, der Präsident der Walter Scheel Stiftung, und Prof. Dr. Dr. Helmut Hahn von der Charité boten die Entwicklung und Implementierung einer Vorlesungsreihe an, die sich mit den Herausforderungen und Lösungen in der Altenversorgung auseinandersetzt.

Diese Initiative soll nicht nur die akademische Landschaft bereichern, sondern vor allem der Neumarkter Bevölkerung und der Versorgung älterer Menschen zugutekommen. Prof. Dr. Dr. Hahn sagte als Beiratsmitglied der Akademie für Gesundheitsberufe, die Zusammenarbeit biete eine „hervorragende Plattform, um innovative Ansätze zur Verbesserung der Versorgung älterer Menschen zu erarbeiten“. Durch die Vorlesungsreihe könne man nicht nur Fachwissen vermitteln, sondern auch den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis fördern, sagte Geschäftsführer Michael Springs.


Die Vorträge sollen Themen wie geriatrische Pflege, psychosoziale Aspekte der Altenversorgung und innovative Therapiekonzepte abdecken. Neben den Studenten und den Fachkräften im Gesundheitswesen sei auch die Bevölkerung zu diesen Veranstaltungen eingeladen.

Starten soll die Vortragsreihe im Frühjahr 2026, das Programm wird derzeit erstellt.
16.10.25

Pflegeausbildung gestartet


An der Akademie für Gesundheitsberufe startete die Ausbildung
Foto: Oliver Schwindl
NEUMARKT. An der Neumarkter Akademie für Gesundheitsberufe haben jetzt 69 Auszubildende ihre dreijährige Pflegeausbildung begonnen.

Gestartet sind zwei Kurse der Ausbildung zu Pflegefachleuten oder Pflegefachhelfern.

Im Rahmen der offiziellen Begrüßung hießen die Geschäftsführer der Akademie und die Vertreter der übrigen Pflegeeinrichtungen die neuen Auszubildenden willkommen.


Nach der ersten schulischen Phase absolvieren die Auszubildenden – je nach Träger – praktische Einsätze in unterschiedlichen Bereichen: in der Akutpflege im Klinikum, in stationären Einrichtungen der Langzeitpflege sowie in ambulanten Pflegediensten im Landkreis und der Region.

Die einjährige Pflegefachhelfer-Ausbildung eröffnet den Einstieg in eine Pflegekarriere: Nach erfolgreichem Abschluss besteht die Möglichkeit, in die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau oder Pflegefachmann zu wechseln
16.10.25

Konzepte gelobt


In Neumarkt wurden drei Schulen für ihre Konzepte zur Suchtprävention ausgezeichnet
Foto: Rita Pirkl
NEUMARKT. Drei Schulen aus dem Landkreis wurden für ihre vorbildlichen Konzepte und Strategien zur Suchtprävention ausgezeichnet.

Die Staatliche Realschule Berching belegte dabei den ersten Platz vor dem Neumarkter Willibald-Gluck-Gymnasium und der Mittelschule in Berching.

Im Rahmen des Wettbewerbs „Strategien guter Suchtprävention an Schulen in der Oberpfalz“ überreichte Landrat Willibald Gailler im Landratsamt die Urkunden und würdigte das Engagement der Schulen: „Wer junge Menschen stark macht, schützt sie nachhaltig – das zeigen die prämierten Konzepte eindrucksvoll“.

Insgesamt beteiligten sich 19 Schulen aus der Oberpfalz am Wettbewerb. Fünf davon kamen aus dem Landkreis Neumarkt.


Eine Jury aus Fachkräften der Suchtprävention, Vertretern der Schulbehörden und der Sieglinde-Nothacker-Stiftung vergab insgesamt 14.000 Euro Preisgeld. Dabei erhielten die Gewinner aus den jeweiligen Landkreisen des ersten Platzes jeweils 1200 Euro, der zweite Platz wurde mit 700 Euro, der dritte mit 400 Euro prämiert.

Die ausgezeichneten Schulen aus dem Landkreis beeindruckten mit nachhaltigen Konzepten, die gezielt die Lebenskompetenz, Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung ihrer Schüler stärken, hieß es. Ein zentrales Kriterium für die Preisvergabe sei der Fokus auf die Stärkung von Lebenskompetenzen gewesen. Dazu zählten kritisches Denken, eigenständige Entscheidungsfähigkeit, angemessene Stressbewältigung, realistische Selbsteinschätzung, Empathie und soziales Verständnis.

Diese Fähigkeiten würden nachweislich als Schutzfaktoren wirken: Kinder und Jugendliche, die über solche Kompetenzen verfügten, können besser „Nein“ sagen – selbst unter Gruppendruck.
06.10.25
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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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