Kirchen

Neuer Bischof erwartet

NEUMARKT. (pde) – „Die Kirche will einem inneren, geistigen und geistlichen Aufbau der Welt dienen. Diesen Auftrag werden wir vom alten in das neue Jahr mit hinübernehmen“, so Diözesanadministrator Dompropst Johann Limbacher in seiner Predigt in der Jahresschlussandacht am Silvesterabend im Eichstätter Dom.

Außerdem stehen für den kommissarischen Leiter des Bistums Eichstätt die Pfarrgemeinderatswahlen und die Erwartung eines neuen Bischofs im Mittelpunkt des kommenden Jahres.

In seinem Jahresrückblick erinnerte Limbacher an die Naturkatastrophen und Terroranschläge des zu Ende gehenden Jahres. Auch aus kirchlicher Sicht brachte 2005 einige „historische“ und „beeindruckende“ Ereignisse. Neben dem Tod von Papst Johannes Paul II. und der Wahl des ersten deutschen Papstes seit Jahrhunderten brachte das Jahr auch die Berufung von Bischof Dr. Walter Mixa nach Augsburg und die damit verbundene Vakanz des Eichstätter Bischofsstuhles. Limbacher erinnerte auch an den Weltjugendtag in Köln, die Tage der Begegnung in dessen Vorfeld im Bistum und die 50-Jahrfeier der Partnerschaft mit dem indischen Bistum Poona, die „sicher ein beeindruckender Impuls für die Zukunft“ sei.

Limbacher verband seinen Rückblick mit einem Dank für die „vielen alltäglichen Dinge im kirchlichen Bereich, die doch eigentlich keine Selbstverständlichkeiten sind“. Konkret nannte er den haupt- und ehrenamtlichen Dienst zahlreicher Männer und Frauen in der Diözese, den Verbänden, Gremien und Pfarreien.

Der Eichstätter Diözesanadministrator drückte seine Hoffnung aus, dass sich zu den Pfarrgemeinderatswahlen am 12. März 2006 wieder „die notwendige Zahl von Engagierten finden lässt, die das pfarrliche Leben mitgestalten und mittragen werden“. Dabei solle in allem, was in der Gemeinschaft der Kirche getan wird, deutlich werden, dass es „um unseren Herrn Jesus Christus“ gehe. Er soll durch das kirchliche Tun bekannter gemacht werden, seine Botschaft solle deutlicher verkündet werden. „Jeder einzelne Mensch, der mit uns in der Kirche zu tun hat, soll zum Gelingen eines Lebens eine Orientierungshilfe erhalten. So soll durch unser Tun Gottes Ehre gefördert und das Heil der Menschen erfahrbar werden.“
01.01.06

Limbacher spricht im TV

NEUMARKT. Die Neujahrsansprache von Diözesanadministrator Johann Limbacher im vakanten Bistum Eichstätt wird im Fernsehen übertragen.

Die Ansprache von Dompropst Johann Limbacher wird vom Regionalfernsehen „IN-TV“ am 1. Januar am Schluss der „Teleschau“ gesendet. Die beginnt um 18 Uhr und wird jeweils zur vollen Stunde wiederholt - um 19 und 22 Uhr auch über den Satelliten Astra auf der Frequenz von „Lokalsat“.
30.12.05

Weltfriedenstag an Neujahr

NEUMARKT. (pde) – Als Weltfriedenstag begehen die katholischen Gemeinden den 1. Januar.

Papst Benedikt XVI. hat den ersten Tag des Jahres 2006 unter das Leitwort „Der Friede gründet in der Wahrheit“ gestellt. Das Thema erinnert an die Voraussetzungen, die einem gerechten Frieden zugrunde liegen.

„Die Suche nach einer Lebens- und Weltordnung, die jenseits von Gewalt, Ungerechtigkeit und Willkür dem Frieden dient, ist eine immer wieder neu zu erfüllende Aufgabe“, heißt es dazu im Pastoralblatt des Bistums Eichstätt.
27.12.05

Friedenslicht weitergereicht








NEUMARKT. Wie jedes Jahr am Heiligen Abend verteilte die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg vor der Hofkirche zu den Heiligen Messen das Friedenslicht aus Bethlehem.

Vor 20 Jahren wurde in Österreich mit der Initiative "Licht von Bethlehem" begonnen. Seitdem hat die Aktion zum Weihnachtsfest Spuren in fast allen europäischen Ländern hinterlassen. Die Flamme wird jedes Jahr in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet.

Die Aktion geht auf eine Initiative des ORF Linz zurückgeht, der bis heute das Licht in Betlehem abholt. Als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle "Menschen guten Willens" weitergegeben werden. Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit an vielen Orten "ein Schimmer des Friedens erfahrbar wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen".

Gerade in diesem Jahr gewinne das Licht aus einem Land, in dem die Hoffnung auf Frieden politisch vor neuen Wegen steht, an Symbolkraft, hieß es.

Gemeinsam mit anderen Pfadfinder-Verbänden wolle die DPSG erneut wieder gemeinsam Zeichen setzen.Pfadfinderinnen und Pfadfinder würden aktive Friedensarbeit leisten: "Sie suchen den Dialog mit Menschen anderer Überzeugungen".

In unserer bunten, pluralistischen Gesellschaft bekomme der eigene Standpunkt immer mehr Bedeutung. Nur, wer seine eigene Identität kenne, könne erfolgreich die Auseinandersetzung im Dialog mit anderen Menschen suchen. Die kleine Flamme aus einer der Krisenregionen der Erde gäbe einen konkreten Anlass, persönliche Wertvorstellungen und das, was Menschen verbindet oder trennt, neu zu überdenken. Aufbauend auf der Botschaft Jesu Christi seien die Aktionen der Pfadfinder bei der Weitergabe des Lichtes Ausdruck des Glaubens und Zeichen der Zuwendung zum Nächsten.

Stefan Schwab, Bastian Sturm und Michael Schimek vom Stamm Pfalzgraf Johann Neumarkt empfingen die Flamme am 10. Dezember in Wien und brachten es sicher in ihre Heimatstadt. Die Wochen bis zum Heiligen Abend war das Licht bei Pfarrer Distler der Hofkirche aufbewahrt worden.

Zu allen fünf Messen am 24. Dezember standen die Pfadfinder mit ihrem Zelt, der Schneebar, dem Glühwein und natürlich dem Friedenslicht in der Kälte, um das "Licht des Friedens" weiterzureichen.

Es zeichnete sich auch dieses Jahr ab, dass nicht nur zur Christmette in der Nacht das Friedenslicht zur Tradition bei den Neumarkter Bürgern gehört, sondern auch schon zu den Kinderchristmetten reges Gedränge vor dem Stand der St-Georgs-Pfadfinder herrschte. Die Spenden, die sie für das Verschenken der Kerzen bekamen, werden für die eigene Jugendarbeit verwendet.

Link zum Thema: www.dpsg-neumarkt.de
25.12.05


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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