SPD Neumarkt
Das SPD-Bürgerbüro
in der Ringstraße 5a in Neumarkt ist geöffnet :
Montag - Mittwoch - Freitag jeweils von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr.
Dienstag und Donnerstag bleibt das Büro bis auf weiteres geschlossen.
Das Büro ist erreichbar unter Telefon 09181/500 990, Fax 09181/29 88 00
Brandenburger wiedergewählt
NEUMARKT. Die SPD will an der Ringstraße in Neumarkt ein Bürgerbüro eröffnen (
wir berichteten), hieß es bei der Generalversammlung.
Stadt-und Kreisverband, Stadtrats- und Kreistagsfraktion, Betreuungsabgeordneter Reinhold Strobl und die Arbeiterwohlfahrt wollen dort künftig ihre Sprechstunden abhalten, sagte der Neumarkter SPD-Chef Karl Heinz Brandenburger, der bei der Versammlung ebenso wie seine Stellvertreterin Gertrud Heßlinger einstimmig wiedergewählt wurde.
In seiner Rede ging Brandenburger auf die geleistete Arbeit ein. Wohl schon den beginnenden Kommunalwahlkampf im Blick übte der wiedergewählte SPD-Vorsitzende heftige Kritik an der CSU, die immer wieder SPD-Vorschläge "abwürge", um sie dann "nach einer Schamfrist" als eigene Idee zu präsentieren und nach der Verwirklichung als eigenen Erfolg feiere. Statt den UPW-Oberbürgermeister "vor sich her zu treiben" sollte die CSU an der Entsorgung der "Altlasten" arbeiten, die noch vom CSU-Oberbürgermeister stammten.
07.04.07
"Gerechte Bezahlung"
NEUMARKT. "Gute Arbeit soll wieder gerecht bezahlt werden." So lässt sich die neue
SPD-Kampagne für die Einführung von Mindestlöhnen
zusammenfassen.
"Leider ist es schon lange keine Selbstverständlichkeit
mehr, dass man von seinem Beruf seine Familie ernähren kann", so SPD-Kreisvorsitzende Carolin Braun. Der SPD-Kreisverband Neumarkt steht
deshalb geschlossen hinter der Forderung nach flächendeckenden
Mindestlöhnen, die auch dazu beitragen sollen, Arbeit wieder attraktiv
zu machen.
"Dass jemand, der einer geregelten Arbeit nachgeht, am Ende des Monats
weniger Geld auf seinem Konto haben soll, als würde er dies nicht tun,
kann man niemandem verständlich machen", sagte André Radszun,
Vorsitzender der Jusos im Landkreis Neumarkt. "Gerade bei uns in
Bayern" habe die Idee der Mindestlöhne Tradition: Artikel 168 der
bayerischen Verfassung mache deutlich, dass jede ehrliche Arbeit den
gleichen sittlichen Wert und Anspruch auf eine angemessene Bezahlung habe.
Die Mehrzahl der Arbeitnehmer im sogenannten Niedriglohnbereich würden über eine Berufsausbildung verfügen und gute und wichtige Arbeit leisten. Durch Mindestlöhne würden Beschäftigte mit niedrigen Löhnen wieder gerecht behandelt, finanziell besser gestellt und ihre Kaufkraft werde wieder gestärkt.
"Eine gerechte Bezahlung von Arbeit ist nicht nur eine Frage des
Anstands, sondern auch für die Wirtschaft vorteilhaft. Nur wer Geld hat,
kann auch etwas davon kaufen", begründet Michael Meyer, der Sprecher der
AfA, die Notwendigkeit von Mindestlöhnen.
05.04.07
Pfiffige Ideen gesucht
NEUMARKT. Der bevorstehende Kommunalwahlkampf stand im Mittelpunkt einer Klausurtagung von SPD und Jusos.
Zu der zweitägigen Klausur trafen sich der Kreisvorstand der SPD und Vertreter aus den 18 Ortsvereinen und der Jusos.
Die ebenfalls anwesenden Kreisräte konnten dabei immer wieder wichtige Aspekte der Landkreispolitik erläutern.
Konzentriert wurde an Themen für die Kommunalwahlen im März 2008 gearbeitet.
"Wir werden diesmal im Wahlkampf regionale Themen genauso behandeln wie die zentralen Landkreisthemen", sagte Kreisvorsitzende Carolin Braun. "Im Gegensatz zur CSU" rede man nicht nur vom "Ländlichen Raum", sondern versuche wirklich, den Landkreisgemeinden gleichberechtigt zu den "hoch gepriesenen Clustern" Gehör zu verschaffen, hieß es.
Moderiert wurden die beiden Tage von Dirk Lippmann, Pyrbaum, der es in kurzer Zeit schaffte, eine Vielzahl an Ideen und Beiträgen mit den motivierten Mitarbeitern zu Themenfeldern zu bündeln.
Der Juso Kreisvorsitzende André Radszun freute sich, dass er mit fünf weiteren Jusos nun schon zum wiederholten Mal an den jährlichen Klausuren des SPD Kreisverbandes teilnehmen konnte und "es immer mehr werden, die hier aktiv Ideen einbringen".
Am zweiten Seminartag ging es an die Einteilung der regionalen Aktionsgruppen. Die Ortsvereinsvertreter einigten sich schnell auf die Zusammenarbeit, die nun untereinander verstärkt werden soll, um noch höhere Effizienz zu erzielen. "Wir helfen uns gegenseitig , und lassen auch keinen der kleineren Ortsvereine allein", sagte Josef Hierl, Darshofen.
Das hörte gerade auch Andreas Gabler aus Breitenbrunn gerne, denn dort wird sich noch im April ein neuer Ortsverein gründen (
wir berichteten), der noch viel Unterstützung brauchen werde.
Natürlich ging es auch um organisatorische Fragen. Hier fanden sich aber jeweils problemlos Verantwortliche, die nun in eigenen Arbeitsgruppen konzentriert weiterarbeiten wollen.
Die Erstellung von Vorstellungs-
Flyern für die Kreistagskandidaten stellt eine besondere Herausforderung dar. "Wir wollen effektive und trotzdem außergewöhnliche Werbung betreiben," sagte stellvertretende Kreisvorsitzende Barbara Schierl, Berching, die sich besonders um dieses Thema kümmern wird.
Dazu wird auch Anfang Mai noch einmal ein zweitägiges Seminar angeboten, bei dem ausschließlich alternative Veranstaltungsformen und "pfiffige Werbemöglichkeiten" behandelt werden. "Mit hergebrachten Versammlungen erreichen wir nur noch einen kleinen Teil der Bürger, - da müssen wir uns schon mehr einfallen lassen" erklärte Ludwig Hahn aus Seubersdorf den Genossen.
Eine große Rolle werde auch das neue "SPD-Bürgerbüro" in Neumarkt spielen. Neben der Kreisvorsitzenden Carolin Braun will sich Lothar Hesslinger aus Neumarkt darum besonders kümmern. "Wir wollen wieder eine Anlaufstelle für Bürger bieten, und dazu brauchen wir ein Büro," sagte Hesslinger.
03.04.07
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