Christlich Soziale Union

Söder als Ehrengast


OB Thumann mit seiner Familie und Minsterpräsident Markus Söder in der Kutsche
Fotos: Dr. Franz Janka
NEUMARKT. Tausende von Zuschauer sahen am Sonntag den Volksfestzug durch die Neumarkter Innenstadt - Ehrengast war Ministerpräsident Markus Söder.

84 Gruppen marschierten bei dem Umzug mit; sie wurden von einer Jury bewertet und die Schönsten erhielten Preise. Sieger wurden die Kirwaleit Hasenheide, der OGV Rittershof, die Oldtimerfreunde Batzhausen und der OGV Woffenbach.

Oberbürgermeister Thomas Thumann fuhr in der Stadtkutsche am Anfang des Festzuges mit. Mit ihm in der Kutsche saßen diesmal nicht nur seine Ehefrau Carolin und seine Kinder Valentina und Alexander, sondern auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, der erstmals in Neumarkt mit dabei war.

Viele weitere Ehrengäste, unter ihnen der Bayerische Finanzminister Albert Füracker und Landrat Willibald Gailler, fuhren ebenfalls in Kutschen im Festzug durch die Stadt bis zum Festplatz. Füracker hatte in seinem Heimlandkreis Neumarkt für hochgezogene Augenbrauen gesorgt, als er tags zuvor offiziell das Gäubodenfest in Niederbayern mit den Worten eröffnete, Straubing habe „das schönste Volksfest der Welt“.


Im Zug zu sehen waren insgesamt auch 75 Pferde, die in Pferdegruppen oder vor Kutschen und Wagen gespannt mit dabei waren. Außerdem konnten sich die Zuschauer über rund zehn Esel freuen und über eine hohe Anzahl bunt geschmückter Wagen. Alleine für die Blumenwagen hatten die teilnehmenden Gruppen bei der Stadtgärtnerei in diesem Jahr rund 50.000 Dahlienblüten, über 800 Gladiolen und 500 Sonnenblumen bestellt.

Das Neumarkter JURA-Volksfest dauert noch bis 22. August. Großer Schlusspunkt und für viele ein Höhepunkt des Volksfestes ist die Pferde- und Fohlenschau am letzten Tag. Dann sind rund 150 Pferde in einer zweistündigen Vorführung auf einer Wiese hinter der Kleinen Jurahalle zu sehen.


Die Kirwaleit aus der Hasenheide holten den ersten Preis

14.08.22

Ein Jahr in Amerika


MdB Susanne Hierl und Bürgermeister Peter Meier verabschiedeten Sandra Scherer (Mitte)

NEUMARKT. Sandra Scherer (23) aus der Gemeinde Deining wird in Kürze zu einem knapp einjährigen USA-Aufenthalt über den Großen Teich reisen.

Sie nimmt dort am Parlamentarische Patenschaftsprogramm des Deutschen Bundestages teil. Die Bundestagsabgeordnete Susanne Hierl hat auf Vorschlag der Austauschorganisation als PPP-Patin Sandra Scherer für das Stipendium ausgewählt.


"Mich hat ihr großes Interesse an gesellschaftspolitischen, zeitgeschichtlichen und sozialen Fragestellungen und ihr solides Allgemeinwissen sowie ihr Interesse an fremden Kulturen überzeugt", sagte Hierl über die ausgebildete Kauffrau für Büromanagement und Wirtschaftsfachwirtin aus Rothenfels.

Sandra Scherer steht bereits in Kontakt mit ihrer Gastfamilie: Sie werde das Jahr in Lexington, North Carolina, verbringen und dort das Davidson Davie Community College besuchen.

Auch Deinings Bürgermeister Peter Meier freute sich bei der Verabschiedung vor dem Deininger Rathaus, dass mit der Rothenfelserin eine Gemeindebürgerin als „Juniorbotschafterin“ ausgewählt wurde.
10.08.22

Auch CSU will Klimabeirat

NEUMARKT. Die Auswirkungen des Klimawandels sind längst auch in Neumarkt konkret spürbar. Die CSU bereitet einen Antrag zur Schaffung eines Klimabeirats vor.

Die CSU-Stadtratsfraktion traf sich mit Vertretern der Neumarkter Organisation „People for Future“ zu einem Informationsgespräch, um die Rahmenbedingungen zu diskutieren.

Die CSU stehe schon seit einiger Zeit im engen Austausch, sagte Fraktionsvorsitzender Marco Gmelch. Dabei ging es stets um die Frage, wie man auf die „bereits deutlich erkennbaren Auswirkungen“ des Klimawandels am schnellsten und effektivsten vor Ort reagieren könne. Bei diesen Gesprächen sei deutlich geworden, dass zahlreiche, größenmäßig mit Neumarkt vergleichbare Kommunen in Bayern und Deutschland das Gegenwarts- und Zukunfts-Thema „Klimaschutz“ bereits aktiv und beispielhaft angingen.


Jetzt soll ein Antrag vorbereitet werden, der die Einrichtung eines Klimabeirats für Neumarkt fordert. Im Herbst soll ohnehin das von der Stadt in Auftrag gegebene Klimaanpassungskonzept fertiggestellt werden. Ein Klimabeirat als beratendes Gremium, dessen Mitglieder unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen angehören, könnte dabei helfen, die in diesem Konzept enthaltenen Maßnahmen aus verschiedenen Perspektiven einzuschätzen und gegebenenfalls um weitere Vorschläge zu ergänzen, sagte Fraktionsvize Peter Ehrensberger.

Vorbilder für dessen künftige Organisation und Funktionsweise könnten der „Seniorenbeirat“ oder der „Beirat für Menschen mit Behinderung“ sein.
08.08.22


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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