Christlich Soziale Union
Geschichte hautnah

Die Besucher aus Pölling auf der Brugruine Wolfstein.

Schwertkampf: Es gab keine Verletzten.
NEUMARKT. Der CSU-Ortsverband Pölling nutzte das andauernde, herrliche Herbstwetter zu einer Besichtigung der Burgruine Wolfstein.
Die interessierte Besuchergruppe, mit dem Vorsitzenden Günther Braun an der Spitze, wollte sich einen Überblick über den Stand der Renovierungs- und Ausgrabungsarbeiten verschaffen und zugleich in Vergessenheit geratendes Wissen über die Geschichte des Bauwerkes auffrischen.
Der 2. Vorsitzende der Wolfsteinfreunde, Manfred Stunkel und seine Ehefrau Daniela, beide in mittelalterliche Gewänder gekleidet, konnten bei der Führung durch die Ruine mit äußerst lehrreichen, aber auch unterhaltsamen und humorvollen Ausführungen zur Historie der Burg und ihrer ehemaligen Eigentümer die Gäste fesseln. Den Abschluß bildete, zur allgemeinen Belustigung, ein Schwerterkampf zwischen Manfred Stunkel und Günther Braun. Beide kamen übrigens unverletzt davon.
Die Besucher aus Pölling und Rittershof bedankten sich bei ihren Gastgebern mit einem Riesenapplaus, Geschenken und einer Spende zum weiteren Ausbau der Burgruine. Beim anschließenden fröhlichen Umtrunk in der Burggaststätte konnten die Teilnehmer die Herbstsonne noch einmal in vollen Zügen genießen.
18.10.06
"Straßencharakter aufheben"
NEUMARKT. Die CSU will den "Straßencharakter" der Fußgängerzone an der Marktstraße aufheben und eine "Kommunikationsfläche" schaffen.
Spielgeräte und Grünzonen sollten den Platz prägen, hieß es bei der Fraktions-Sitzung. Erfreut zeigte man sich, daß die Werbegemeinschaft "nun wohl das Engagement aufgegeben habe, die Fußgängerzone wieder für den Verkehr freizugeben".
Im historischen Stadtkern um Rathaus und Marktstraße müsse "das Leben pulsieren", sagte Fraktionsvorsitzender Ferdinand Ernst. Dies zeichne eine attraktive Innenstadt aus. Neumarkt sei gekennzeichnet durch seine Zentralitätsfunktion als Einkaufs-, Bildungs- und Freizeitstandort. Die Konkurrenzsituation mit anderen Städten, so CSU-Vorsitzender Helmut Jawurek, erfordere jedoch eine stetige, sinnvolle Weiterentwicklung.
Die Marktstrasse ist seit 16 Jahren rund um das Rathaus für den Durchgangsverkehr gesperrt. "Dies ist der richtige Schritt gewesen", resümierte Ruth Dorner. Forderungen, die Marktstrasse auch nur als Einbahnstrasse für den Verkehr freizugeben, halte die CSU für falsch.
Die Zeit sei gekommen, den Strassencharakter des Fußgängerbereichs zu beseitigen und die Marktstrasse hier zu einem attraktiven Platz umzugestalten, sagte Ferdinand Ernst. Durch die Neugestaltung solle eine Kommunikationsfläche entstehen, die auch einen regen Austausch zwischen den beiden Strassenseiten gewährleiste. Grünzonen sollten eine angenehme Atmosphäre schaffen und Spielgeräte für Kinder eine willkommene Abwechslung in der Innenstadt bieten.
Christian März schlug die Bildung einer Arbeitsgruppe unter Einbindung der Gewerbetreibenden und der Altstadtfreunde vor, die Gestaltungsvorschläge erarbeiten solle.
Ausdrücklich begrüßte die stellvertretende Vorsitzende Gisela Burger das private Engagement am Unteren Markt. Mit der "Altstadtpassage", einem neuen Modehaus in der ehemaligen HypoVereinsbank und einem Cafe im vormaligen "Clever-shopping" erfahre der Untere Markt eine "starke Aufwertung".
13.10.06
"Grüne Lunge erhalten"
NEUMARKT. Die Woffenbacher CSU und viele Vereinsvorsitzende wollen einen Park auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei.
Die Vorstandschaft des CSU Ortsverbandes Woffenbach hatte die Vorsitzenden der Woffenbacher Vereine zu einem Gespräch zum Thema "Erhalt der Grünen Lunge von Woffenbach" gebeten. Es wurde übereinstimmend festgestellt, dass das ehemalige Gelände der Stadtgärtnerei als "Filetstück in Woffenbach" auf keinen Fall bebaut werden dürfe.
Eine mögliche Wohnbebauung dort könne niemand verstehen, die zusammenhängenden Grünflächen müssten erhalten werden, hieß es. Vielmehr fordere die CSU Woffenbach gemeinsam mit den lokalen Vereinen ein Naherholungsgebiet in Form eines Parks. "Die Grünzone im Herzen von Woffenbach ist ein kleines Naherholungsgebiet für alle Bewohner des Ortsteils. Das Gelände muss daher als Grünzone erhalten bleiben und für eine mögliche Erweiterung des BRK-Altenheims zur Verfügung gestellt werden", sagte der CSU-Ortsvorsitzende Maximilian Federhofer. Gerade auch zukünftigen Generationen sei man es schuldig, diese Grüne Lunge zu erhalten, erklärte Federhofer.
Die anwesenden Vereinsvorsitzenden sprachen sich für eine Parkanlage für das Altenheim, die Schützen und Pfadfinder aus, die mit einer Brücke über den vorhandenen Bach auch das Theo-Betz-Wohnheim mit anbinden könnte. Außerdem müssten Reserve- und Erweiterungsflächen für das Altenheim bereitgehalten werden.
"Viele Woffenbacher gehen auf den Weg durch den Park zum Friedhof und auch die Fronleichnamsprozession führt dort hindurch", sagte ein Vereinsvorsitzender. Man sei entschlossen, im Interesse der Woffenbacher eine mögliche Zerstörung nicht hinzunehmen.
Als nächster Schritt ist ein Treffen oder ein Ortstermin der CSU-Ortsvorstandschaft mit Oberbürgermeister Thomas Thumann, dem CSU-Fraktionsvorsitzenden Ferdinand Ernst und den Verantwortlichen der Stadtverwaltung geplant.
13.10.06
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