Landwirtschaft

Tiere transportieren

NEUMARKT. Das Veterinäramt Neumarkt bietet allen in der Landwirtschaft tätigen Personen einen Lehrgang für die Erlangung des Befähigungsnachweises zum Transport von Nutztieren an.

Er wird am 14. Dezember in der Aula des Landratsamtes Neumarkt um 9.30 Uhr beginnen und gegen 12 Uhr nach einem Multiple-Choice-Test enden.

Ab dem 1.Januar 2008 dürfen Nutztiere zu wirtschaftlichem Zwecken weiter als 65 Kilometer nur von Personen mit Befähigungsnachweis transportiert werden. Und einen solchen Nachweis erhält man nur nach einem bestandenen Lehrgang.

Für die Kursteilnahme fallen keine Gebühren an. Die spätere Ausstellung des Befähigungsnachweises ist jedoch gebührenpflichtig. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Schreibmaterial für den anschließenden Multiple-Choice-Test muss selbst mitgebracht werden.

Weitere Infos beim Veterinäramt unter Telefon 09181/470-421.
24.11.07

Mehr Praxisnähe

NEUMARKT. MdEP Albert Deß fordert zum sogenanten "Health-Check" eine praxisnähere Agrarpolitik.

Die EU-Agrarkommissarin Fischer Boel hat am 20.November ihre Vorschläge zur Überprüfung der EU-Agrarpolitik ( den sogenannten Health-Check) im EU-Parlament vorgestellt.

"Wir brauchen Vereinfachungen bei den Kontrollen und praxisfreundliche Korrekturen der EU-Agrarpolitik. Die Mitteilung der EU-Kommission ist in weiten Teilen eine gute Basis, bedarf aber in etlichen Bereichen noch einer grundlegenden Verbesserung", so Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe. Die parlamentarische Arbeit im Agrarausschuss und Plenum werde sich darauf konzentrieren, dass sich die Belange der Bauern angemessen im Kommissionspapier wiederfinden.

Positiv zu bewerten sind die weitere Entkopplung der Ausgleichszahlungen, ein Anpassen der marktpolitischen Instrumente wie der Intervention und die geplante endgültige Abschaffung der verpflichtenden Flächenstilllegung. Klimabedingte Ertragsrisiken sollen minimiert werden. Bei der Verfügbarkeit landwirtschaftlicher Flächen ist statt des bisherigen bürokratischen Zehn-Monats-Zeitraums eine Stichtagsregelung im Gespräch.

Ablehnend steht Albert Deß dem Vorschlag der Kommission zur pauschalen Modulation gegenüber. Damit würden auf Kosten der Bauern fest vereinbarte Zusagen gebrochen. Kommissarin Fischer Boel beabsichtigt nämlich, von 2010 bis 2013 die verpflichtende Modulation von fünf auf pauschal 13 Prozent der Direktzahlungen anzuheben.

"Es ist zu hoffen, dass diese willkürliche Umverteilung zu Lasten der wirtschaftenden Betriebe vom EU-Agrarausschuss, wie auch vom Agrarrat mit Minister Horst Seehofer abgelehnt wird. Oberstes Ziel der EU-Agrarpolitik bleibt Verlässlichkeit und Planungssicherheit für die Bauern", erklärt Albert Deß.
22.11.07

Zur Grünen Woche

NEUMARKT. Interessenten können sich im Europabüro von MdEP Deß zu einer Fahrt zur Grünen Woche nach Berlin anmelden.

Im Januar 2008 findet wie jedes Jahr die Grüne Woche in Berlin statt. Wer die Messe in Verbindung mit weiteren politischen Programmpunkten besuchen möchte, kann sich zu einer Berlinfahrt anmelden, die von 20. bis 22. Januar stattfindet. Neben dem Messebesuch steht die Besichtigung des Reichstages, der Besuch einer Gedenkstätte und eine Stadtrundfahrt auf dem Programm.

Anmeldungen nimmt das CSU-Europabüro Albert Deß, Weinbergerstraße 18, entgegen.
19.11.07

"Eng abstimmen"

NEUMARKT. Der Agrarausschuss des Deutschen Bundestages hat in Brüssel mit den EU-Parlamentariern agrarpolitische Themen besprochen.

"Die EU gibt in weiten Bereichen die Agrar- und Verbraucherschutzpolitik vor. Deshalb müssen sich Bundestag und EU-Parlament schon im Vorfeld anstehender Entscheidungen intensiv austauschen und eng abstimmen", erklärt Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe.

Albert Deß forderte die Vertreter aller Bundestagsfraktionen auf, sich bei der Bundesregierung für die Ablehnung der Bodenschutzrichtlinie einzusetzen. "Das deutsche Umweltressort darf diese überflüssige Bürokratie gar nicht entstehen lassen." Über diese Frage entscheiden letztendlich nämlich die Umweltminister der EU-Mitgliedstaaten.

Die Neufassung der Weinmarktordnung stand ebenfalls auf der Tagesordnung. Alle Fraktionsvertreter sind sich einig, dass für Deutschland der Vorschlag der EU-Kommission inakzeptabel ist. Deutsche Winzer würden übermäßig benachteiligt, obwohl sie nicht zur Überproduktion in Europa beitragen. Überkapazitäten bei minderwertigen Weinen gibt es dagegen vor allem in den südlichen EU-Mitgliedstaaten.

Die geplante EU-Regelung zu Pflanzenschutzmitteln war ein weiteres Thema. Albert Deß verwies auf die Notwendigkeit, sich für eine praxisfreundliche Vorgabe einzusetzen. Dazu muss Deutschland im EU-Agrarrat auf eine verbesserte Regelung bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln drängen. "Ziel einer europäischen Pflanzenschutzpolitik bleibt eine EU-weit gültige Zulassung", so Albert Deß.
07.11.07


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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