Christlich Soziale Union

"Freiere Gestaltung" möglich

NEUMARKT. Mit Freude hat die CSU-Fraktion vernommen, dass die Verlegung der B 299 als ein großes Verkehrsprojekt nun realisiert werden kann - und das vielleicht schon im Sommer dieses Jahres (wir berichteten).

"Ich habe schon nicht mehr daran geglaubt, es noch zu erleben", so der Verkehrsreferent Ludwig Segerer. Umso mehr freue ihn diese Meldung aus Berlin. Für die Bürger in der Hasenheide sei dies ein großer Segen, ergänzte Karl Hofbauer. Die Fraktion bedankte sich in diesem Zusammenhang bei Alois Karl, "der das Projekt als Oberbürgermeister auf den Weg gebracht hat und nun auch als Bundestagsabgeordneter weiter forciert".

Von einem weiteren großen Verkehrsprojekt berichteten die Mitglieder des Verkehrsausschusses. Im letzten Verkehrausschuss wurde ein Verkehrskonzept zum Unteren Tor vorgestellt, zu dem nun die Fraktionen ihre Meinung und Ideen äußern sollen.

Die zehn Meter breite Unterführung mit einem schön gestalteten Senkgarten wurde von allen CSU Stadträten als optimal bezeichnet. Da die Unterführung auch behindertengerecht gestaltet wird, ist ein oberirdisches Queren der Mühlstaße nicht mehr notwendig. Daraus ergibt sich eine freiere Gestaltung der Verkehrsflüsse.

Als Anregung brachte CSU-Vorsitzender Helmut Jawurek ein, den Radweg entlang der Dammstrasse unter der Nürnberger Straße Richtung Gymnasien zu unterführen. So könnte ein großer Gefahrenpunkt für den Schülerverkehr entschärft werden. Das solle in die Gespräche mit dem Landkreis eingebracht werden.

Bestätigt sah sich die Fraktion darin, dass ein Kreisel an der Lammsbrauerei nicht realisierbar sei, weil das unterschiedliche und hohe Verkehrsaufkommen der Einmündungen ein Funktionieren des Kreisels nicht gewährleiste, so Ruth Dorner, Mitglied des Verkehrsausschusses.

"Mit großer Verwunderung" wurden die Vorschläge von FLitZ und Grünen wahrgenommen, die mit einem 30 Millionen Projekt erneut die Untertunnelung der Mühlstraße forderte, was schon längst von den Fachleuten geprüft und als nicht realisierbar bezeichnet worden sei.
23.05.06

"Nächster Meilenstein"

NEUMARKT. Mit der Stadthalle soll es nach den Wünschen der CSU "in großen Schritten weitergehen".

Bei der nächsten Stadtratssitzung soll auf Antrag der CSU über den nächsten Meilenstein - die Vergabebekanntmachung - abgestimmt werden, hieß es am Sonntag. "Die CSU- Fraktion bleibt weiter dran, dass das Projekt so zügig vorangebracht hat", so Fraktions-Vorsitzender Ferdinand Ernst. "Wir sind uns darüber im Klaren, dass die Zusammenhänge viel komplexer sind, als es nach außen erscheint. Aber wir haben uns aus guten und vernünftigen Gründen für ein PPP-Verfahren entschieden."

Die CSU-Fraktion sei sich klar darüber, dass man mit dem Bau der Stadthalle eine Menge Geld in die Hand nehmen muss. "Wir tun das nicht leichtfertig, sondern mit Augenmaß. Wir wollen auf diesem Gebiet investieren, weil wir hier enorme Chancen für die Stadt Neumarkt sehen", so Bürgermeister Arnold Graf.

Das Anliegen der CSU Fraktion sei es, Neumarkt "verantwortungsvoll zukunftsfähig zu gestalten" und nicht "mit Glasglocken-Mentalität von FLitZ Entwicklungen zu verhindern".

Durch die Vergabebekanntmachung, also die öffentliche Bekanntmachung, eine Stadthalle bauen zu wollen, sollen sich nun potentielle Interessenten für den Bau und Betrieb der Stadthalle melden. Auf Basis der eingehenden Bewerbungen solle die Stadt Neumarkt rund fünf auswählen, mit denen sie in das sogenannte Dialogverfahren eintrete. Dabei würden die Vorstellungen der Stadt mit denen der Betreiber abgestimmt. Somit habe man nach Ansicht der CSU eine große Gewähr, die Stadthalle auch tatsächlich an den Bedürfnissen des Markts zu orientieren.

In einem weiteren Schritt soll dann mit den attraktivsten dieser Interessenten ein formelles Ausschreibungsverfahren eingeleitet werden.

Der nächste große Tagesordnungspunkt der Fraktionssitzung war der "Standort Hotel". Über die Notwendigkeit eines Hotels bestehe von allen Seiten Einvernehmen, hieß es. Den Nutzern der Stadthalle müssten unmittelbar adäquate Übernachtungsmöglichkeiten angeboten werden können. Es stünden zwei gleichwertige Standorte zur Verfügung. Einer sei das ehemalige Altenheim am Residenzplatz. Dr. Heinz Sperber kann sich diesen Standort sehr gut vorstellen. Ein Hotel würde sich in das Ensemble am Residenzplatz sehr gut einfügen. Auch würde der Platz durch ein Hotel mit Leben gefüllt werden.

Ein weiterer für die CSU denkbarer Standort wäre der Anbau neben der Papierfabrik, kombiniert mit dem Hartplatz an der Mühlstraße. Nach Auffassung der CSU Fraktion soll die Verwaltung alternativ beide Standorte prüfen.
21.05.06

"Sehr erfreulich!"

NEUMARKT. Die Neumarkter CSU begrüßt den baldigen Baubeginn der B299 im Süden Neumarkts und in Sengenthal.

Die in neumarktonline am Donnerstag veröffentlichte Mitteilung des Bundestagsabgeordneten Alois Karl, daß inzwischen eine Zusage aus dem Bundesverkehrsministerium für einen Baubeginn noch in diesem Sommer vorliegt, bezeichnete CSU-Stadtverbandsvorsitzender Helmut Jawurek als "eine sehr erfreuliche Nachricht für alle Bürger in Neumarkt und Sengenthal".

Damit könne "endlich nach über 20 Jahren des Beginns des Baus des Äußeren Rings" das letzte Teilstück dieser Umgehungsstraße fertig gestellt werden. Die lange ersehnte deutliche Entlastung für die Bewohner des Stadtteils Hasenheide werde endlich Realität.

Die CSU erhofft sich auch eine verbesserte Akzeptanz für den Äußeren Ring, die damit eine Entlastung für das Untere Tor und die Innenstadt erbringen würde, so Jawurek.

Der "stetige Einsatz von Alois Karl und auch seinem Vorgänger Rudolf Kraus" habe endlich zum Erfolg geführt, hieß es. Die CSU hoffe, daß die Regierung der Oberpfalz auch die Voten der Gemeinde Sengenthal, des Neumarkter Stadtrates und des Kreistages für ein probeweisen Aufschub des Rückbaus der dann alten B299 zwischen Sengenthal und Neumarkt berücksichtigt.

Eine gute Anbindung der Bürger aus der Gemeinde Sengenthal an Neumarkt sei wichtig. Voraussetzung sei aber eine deutliche Reduzierung des Verkehrsaufkommens und ein Fahrverbot für Gefahrgüter und Lastautos, so Jawurek.
18.05.06


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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