Gesundheit
„Auf dem Weg der Genesung“
NEUMARKT. Landrat Willibald Gailler hat seinen medizinischen Eingriff „sehr gut überstanden“ und befindet sich auf dem Weg der Genesung.
Er durfte das Klinikum bereits verlassen und wird nun eine mehrwöchige Reha absolvieren.
neumarktonline hatte bereits vor zwei Wochen
berichtet, daß sich der Landkreischef einem medizinischen Eingriff unterziehen muß und deshalb seine Dienstgeschäfte in der nächsten Zeit nicht selbst wahrnehmen könne.
Im Herbst wird er seinen Dienst wieder aufnehmen.
In einer vom Landratsamt weitergegebenen Mitteilung bedankte sich Gailler bei den Mitarbeitern des Klinikums für die „hervorragende Behandlung und Betreuung“ und auch für die zahlreichen Genesungswünsche vieler Bürger.
01.08.25
7 Millionen für Kliniken
NEUMARKT. Kliniken im Landkreis Neumarkt können heuer mit über sieben Millionen Euro Zuschuß aus dem Krankenhausbauprogramm rechnen.
Das Vorhaben „Strukturverbesserung, 1. Bauabschnitt“ am Klinikum Neumarkt wird 2025 neu in das Krankenhausbauprogramm 2025 des Freistaats aufgenommen. Insgesamt ist eine Förderung von 8,66 Millionen Euro vorgesehen, heuer erfolgt eine Anfinanzierung mit einer Förderrate von 4,4 Millionen Euro.
Der Neubau der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Parsberg wird 2025 mit einer Förderrate von 2,64 Millionen Euro weiterfinanziert. Insgesamt ist eine Förderung von 14,64 Millionen Euro vorgesehen.
Rund 446 Millionen Euro investiert Bayern allein 2025 in Bauprojekte an bayerischen Kliniken. Darauf haben Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach und Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker am Donnerstag nach der Freigabe des Jahreskrankenhausbauprogramms 2025 hingewiesen.
24.07.25
„Wertvolle Lebensphase“

Mitarbeiter der Diakonie feierten das 15jährige Jubläum der Beratungsstelle dfür psychische Gesundheit im Alter
Foto: Iris Lederer
NEUMARKT. „Wir feiern das Alter“ – die Beratungsstelle der Diakonie für psychische Gesundheit im Alter konnte den 15.Geburtstag feiern.
Altwerden ist keine Last – sondern eine wertvolle Lebensphase, die Anerkennung, Unterstützung und Teilhabe verdient, hieß es bei der Feierstunde im
Bürgerzentrum in Pölling.
Geschäftsführende Vorständin Elke Kaufmann nannte es sehr wichtig, ältere Menschen nicht zu vergessen oder auszuschließen, sondern sie bewusst einzuladen und teilhaben zu lassen. In ihrer Begrüßung dankte sie dem Team der Fachstelle für ihre unverzichtbare Arbeit.
Die Leiterin der Beratungsstelle Anita Drefs sagte, dass alte Menschen in anderen Ländern – wie in Asien – viel Wertschätzung erfahren, jedoch bei uns eher ausgegrenzt werden. Psychische Gesundheit im Alter sei ebenso zentral wie die körperliche – auch wenn dies gesellschaftlich oft noch zu wenig Beachtung finde.
Sie erinnerte an die Anfänge der Beratungsstelle: Bereits vor 25 Jahren entstand die Idee, ältere Menschen mit psychischen Erkrankungen gezielter zu unterstützen. Den offiziellen Startschuss gab es jedoch erst 2010 – mit Angelika Schlierf-Lindner und Susanne Schulz, die bis heute die Beratungsarbeit prägen.
In ihren Grußworten würdigten auch Andreas Kinadeter, Psychiatriekoordinator des Bezirks Oberpfalz, und Gisela Stagat, Seniorenreferentin im Stadtrat Neumarkt, die Arbeit der Fachstelle. Kinadeter verwies auf die steigenden Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft: Allein unter den über 65jährigen Menschen sei der Anteil an Depressionen und psychischen Belastungen in den letzten Jahren auf rund 21 Prozent gestiegen. Die niederschwellige, gut vernetzte und aufsuchende Arbeit der Diakonie-Beratungsstelle sei ein zentraler Pfeiler der regionalen Versorgung.
Danach wurde der Film „Ü100“ von Dagmar Wagner gezeigt. Der Dokumentarfilm porträtiert Menschen jenseits der 100, die ihr Alter mit Würde, Humor und Lebensklugheit gestalten.
21.07.25
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