Christlich Soziale Union

"Nicht überteuert"


Etwa 40 Gäste nahmen an der Besichtigung des Seniorenheimes teil.

NEUMARKT. Die Neumarkter CSU besichtigt ausgiebig das neue Seniorenheim am "Tiroler Hof".

Das Seniorenheim ist nach Aussage des Heimleiters "nicht überteuert". "Trotz anders lautender Gerüchte" würden sich dort die Preise für einen Pflegeplatz im Mittelfeld aller Neumarkter Seniorenheime bewegen. Dies stellte Heimleiter Benedikt Sedlmeier bei der Besichtigung der CSU-Ortsverbände Altenhof-Kohlenbrunnermühle, Höhenberg und Mühlen klar.

Bei einem Rundgang erklärte Sedlmeier den Gästen das Gebäude und seine Einrichtungen im Detail. Das im Oktober 2006 neu eröffnete Senioren- und Pflegeheim "Haus am Tiroler Hof" liegt am grünen Stadtrand von Neumarkt, direkt neben dem ehemaligen Landesgartenschaugelände. Das Seniorenwohn- und Pflegeheim bietet in hellen und großzügigen Räumen älteren Menschen ein neues Zuhause und verfügt über insgesamt 80 Plätze in 64 Einzel- und acht Doppelzimmern. Unter dem gleichen Dach befinden sich 24 seniorengerechte und barrierefreie Wohnungen für betreutes Wohnen.

Im Anschluss an den Rundgang wurde in der Cafeteria des Seniorenwohnheims mit den Stadträten Ferdinand Ernst, Willi Gebhard, Ludwig Segerer und Ursula Seitz über die Seniorenpolitik diskutiert. Dr. Heinz Sperber bedankte sich im Namen der zahlreich erschienenen Gäste bei Heimleiter Benedikt Sedlmeier für die Führung.
06.12.06

"Investieren statt blockieren"

NEUMARKT. Als "erwartungsgemäß" bezeichnete die CSU-Stadtratsfraktion das zustimmende Votum der Rechtsaufsichtsbehörde zum Verkauf der früheren Expresswerke.

Die Stadt Neumarkt hatte eine große Fläche des Grundstücks an der Ingolstädter Straße verkauft. Der private Käufer will dort unter anderem ein Museum für Maybachfahrzeuge betreiben. FLitZ hatte den Kaufpreis von der Rechtsaufsichtsbehörde überprüfen lassen.

"Mit großer Mehrheit", so der Vorsitzende der CSU-Fraktion Ferdinand Ernst, habe der Stadtrat seinerzeit dem Kaufvertrag zugestimmt. "Der Presse" (neumarktonline vom 1.12.2006) habe man entnommen, dass die Rechtsaufsicht den Kaufvertrag mittlerweile offensichtlich gebilligt habe. Man sei darüber sehr erfreut - habe man doch nichts anderes erwartet. Dies bestätige, dass der Stadtratsbeschluss richtig war.

FLitZ habe mit dem Anruf der Rechtsaufsicht die Umsetzung des bereits vor Monaten beschlossenen Kaufvertrages und damit die Investition verzögert. Dies sei "zum Schaden der Stadt und des Investors", heißt es in der Erklärung der CSU. Die Stadt erhalte die Kaufpreiszahlung dadurch später. Für den Investor verzögere sich das Bauvorhaben und damit der Fertigstellungstermin. Zusätzliche Probleme könnten entstehen, wenn in der Folge der Bau nicht mehr rechtzeitig winterfest gemacht werden könne.

Mit der Entscheidung sei "erneut" eine von FLitZ angestrengte Einwändung abgeschmettert worden.

"Gestalten statt verwalten - investieren statt blockieren", müsse die Devise sein, so die CSU-Fraktion. Die Ingostädter Straße sei ein Eingangstor zur Stadt. Man freue sich, wenn hier mit einem Museum ein attraktives Bauwerk entstehe und gleichzeitig ein Industriedenkmal für Neumarkt erhalten werde.
03.12.06

Hilfe für Übungsleiter

NEUMARKT. MdB Alois Karl begrüßte die geplanten Reform des Gemeinnützigkeitsrechts im Bereich des Ehrenamts.

Mit seiner Ankündigung noch vor Weihnachten, Vorschläge für eine Reform des Gemeinnützigkeitsrechts vorzulegen, setzt der Bundesfinanzminister Peer Steinbrück endlich die von der CSU-Landesgruppe seit langem geforderten Änderungen im Bereich des Ehrenamts um, erklärte Karl."Es ist vernünftig die Höchstgrenzen für die steuerliche Abzugsfähigkeit von Spenden zu verbessern und die Freibeträge für die Übungsleiterpauschalen zu erhöhen". In den Maßnahmen drücke sich eine Wertschätzung des Staates für die Menschen aus, die bürgerschaftliches Engagement zeigen und so die Gesellschaft bereicherten. Zugleich würden andere motiviert, sich ebenfalls einzubringen.

Aus Sicht von Alois Karl ist besonders die Anhebung der so genannten Übungsleiterpauschale hervorzuheben. Bislang lässt der Staat bis zu 1848 Euro pro Jahr unangetastet, wenn jemand etwa als Jugendtrainer im Fußballverein arbeitet. Dieser Betrag soll nun angehoben werden. Zusätzlich soll dieser Freibetrag auch für andere nebenberufliche Tätigkeiten im gemeinnützigen Bereich erweitert werden.

Außerdem sollen die Höchstgrenzen für den Abzug von Spenden angehoben werden. Bisher dürfen für kirchliche, religiöse und gemeinnützige Zwecke fünf Prozent der Einkünfte steuermildernd abgezogen werden. Für mildtätige, wissenschaftliche und kulturelle Zwecke sind es zehn Prozent. Damit werde unter dem Motto "Hilfen für Helfer" endlich das freiwillige Helfen und damit das ehrenamtliche Engagement steuerlich stärker begünstigt.

Laut Konzept des Bundesfinanzministers sollen die Höchstgrenzen bei der Abzugsfähigkeit von Spenden darüber hinaus vereinheitlicht sowie die Steuerbelastungen bei nebenberuflichen Tätigkeiten im gemeinnützigen Bereich abgebaut werden.

Der Gesetzentwurf wird nach Ankündigungen des Bundesfinanzministers noch vor Weihnachten zur Abstimmung an die beteiligten Ressorts der Bundesregierung gegeben. Das Kabinett soll im Januar entscheiden. "Die CSU-Landesgruppe wird sich dafür einsetzen, dass dieser Zeitplan auch eingehalten wird", versicherte Alois Karl.
30.11.06


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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