Landwirtschaft

Gaumenfreuden vorgestellt


In Berg wurden Gaumenfreuden aus der Oberpfalz vorgestellt

NEUMARKT. Oberpfälzer Gaumenfreuden für die Nürnberger Bauernmarktmeile wurden am Donnerstag beim Bauernmarkt in Berg vorgestellt.

Rund ein Viertel der in der Noris geplanten 120 Bauernmarktstände kommt nämlich aus der Oberpfalz, viele davon auch aus dem Landkreis Neumarkt. BBV-Bezirkspräsident Franz Kustner zeigte sich in Berg stolz, dass so viele Direktvermarkter aus der Oberpfalz die regionalen Spezialitäten auf der Bauernmarktmeile in Nürnberg anbieten.

Bezirksbäuerin Stilla Klein – selbst Direktvermarkterin – stellt die breite Angebotspalette vor. Von Eiern bis Eierlikör, Ochsenbratwurst, fränkischen Süßkirschen und Kürbiskernöl, von Holundersirup bis hin zu Topfen-Aperitif. Sigmund Geier aus Bischberg ist als stellvertretender Bauernmarkt-Präsident ist der Hauptorganisator in Nürnberg.
20.06.13

"Maximal 15 Prozent"


Albert Deß im Gespräch mit Kommissar Joaquín Almunia
NEUMARKT. Der Europaabgeordnete Albert Deß machte sich bei der Sitzung des Ausschusses für regionale Entwicklung in Anwesenheit des zuständigen Kommissars Joaquín Almunia für höhere Regionalbeihilfen stark. "Ein Fördergefälle von bis zu 25 Prozent ist viel zu hoch. Für uns sind maximal 15 Prozent akzeptabel", sagte Deß.

Deß erläuterte Almunia dabei auch den Werdegang der Oberpfalz. In den 90er Jahren war diese ein Sorgenkind geprägt von extremem Strukturwandel, landwirtschaftlich benachteiligten Gebieten und einer hohen Arbeitslosigkeit. "Die Oberpfälzer haben jedoch in ihre Heimat investiert, die ansässigen Unternehmen nutzen die Chancen der EU-Osterweiterung und die Oberpfalz wird zu einem modernen Produktions- und Dienstleistungsstandort im Herzen Europas", sagte Deß.

Der CSU-Europaabgeordnete hob dabei den Stellenwert der Planungssicherheit in der Heimat hervor, wohl wissend, dass es zahlreiche Regionen in der EU gibt, die diese Unterstützung noch mehr benötigen. "Tschechien wird auch in der nächsten Förderperiode Höchstfördergebiet bleiben. Oberstes Ziel für mich in dieser Diskussion ist die Tatsache, dass sich die Oberpfalz auch in Zukunft so gut weiterentwickeln kann, wie sie es bisher getan hat. Ein Fördergefälle von mehr als 15 Prozent gilt es daher zu verhindern", resümierte Albert Deß abschließend.
30.05.13

"Debatte vom Tisch"

NEUMARKT. Die Olivenöl-Kännchen bleiben. Die Kommission hat den "unsinnigen Vorschlag" auf Druck von Abgeordneten des Europäischen Parlaments zurückgezogen. Zusammen mit weiteren CDU/CSU-Europaabgeordneten wandte sich Albert Deß in einem Brandbrief an Kommissionspräsident Jose-Manuel Barroso.

Die Kommission und Europa müssen sich auf die Punkte beschränken, die auf EU-Ebene geregelt werden müssen. "Wie Olivenöl in Restaurants angeboten werden darf ist einzig Sache der einzelnen Mitgliedsstaaten. Für die Zukunft ist eine klare Regelung der Zuständigkeiten zwischen den Mitgliedsstaaten und der Europäischen Union dringend erforderlich, um solche Fehlentscheidungen zu vermeiden", betont der Europaabgeordnete Albert Deß.
25.05.13

"Chancen nutzen"

NEUMARKT. Ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA bietet für beide Regionen große Chancen und wäre der mit Abstand größte Wirtschaftsraum der Welt. Ziel des Abkommens ist ein verbesserter gegenseitiger Marktzugang und der Abbau nichttarifärer Hemmnisse. Vorgesehen ist auch die Ausarbeitung gemeinsamer Vorschriften für den Welthandel.

Albert Deß, agrar- und handelspolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe, begrüßt diese Entwicklung. Er weist in diesem Zusammenhang aber auch darauf hin, dass bei Agrareinfuhren in die EU die europäischen Standards für Verbraucher-, Tier- und Umweltschutz sowie soziale Mindeststandards einzuhalten sind.

"Diesen Qualitätsaußenschutz hat das Europäische Parlament im Oktober 2010 mit großer Mehrheit bereits eingefordert und gilt auch für Handelsbeziehungen mit den USA", so Albert Deß.

Die Verhandlungen stehen erst am Anfang. Es gibt einige strittige Bereiche, wie etwa die Finanzdienstleistungen, den Datenschutz, Landwirtschaft, oder die Einstellung zu Rechten des geistigen Eigentums. Ein wichtiger Punkt sind auch kulturelle Dienstleistungen. Hier brauchen die Nationalstaaten vielfältigen Gestaltungsspielraum. Denn gerade bei der Kultur zeigt sich die Vielfalt Europas, die als eine der Stärken der EU uneingeschränkt erhalten bleiben muss, sagte Deß.

Die Kommission ist jetzt gefordert, ein faires Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa auszuhandeln, über das am Schluss das Europaparlament entscheiden wird.
23.05.13


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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