Landwirtschaft
"Hohe Standards erfüllt"
NEUMARKT. Eine Lanze für die Europäische Landwirtschaft brach MdEP Albert Deß: sie diene Konsumenten, Produzenten und der Umwelt.
"Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) sichert die Erzeugung von hochwertigen Lebensmitteln für über 500 Millionen Verbraucher in Europa. Dabei erfüllt sie hohe Standards beim Umwelt- und Tierschutz. Gerade die bäuerliche Landwirtschaft garantiert darüber hinaus die Landschafts- und Artenvielfalt Europas und ist unverzichtbarer Arbeitgeber im ländlichen Raum", sagte der agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.
Die Europäischen Landwirte würden im Rahmen ihrer Tätigkeit vielfältige Leistungen für die Gesellschaft erbringen. Sie sorgten für eine nachhaltige Produktion und müßten zahlreiche Umwelt- und Tierschutzauflagen erfüllen, um die Direktzahlungen von der EU zu erhalten. "Die Erfüllung der so genannten Cross-Compliance-Verpflichtungen ist mit höheren Produktionskosten verbunden. Die Kosten einer nachhaltigen Landwirtschaft müssen gedeckt werden und die Leistungen für die Gesellschaft müssen honoriert werden - deswegen brauchen Landwirte einen finanziellen Ausgleich", sagte Albert Deß.
Nirgendwo auf der Welt sind die Umwelt- und Tierschutzstandards so hoch wie in Europa. Im Umwelt- und Tierschutz, bei Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit ist die Europäische Union Vorreiter im internationalen Vergleich und setzt seit langem auf hohe Standards in diesen Bereichen.
"Ohne die Gemeinsame Agrarpolitik würde die Europäische Union viel stärker von Importen abhängig sein, die weitgehend nicht zu unseren Standards produziert werden", so Albert Deß. "Der Agrarausschuss hat ein deutliches Zeichen gesetzt für eine weiterhin wettbewerbsfähige und nachhaltige Landwirtschaft in der Europäischen Union", so Deß abschließend.
01.02.13
"Ökolandbau verdoppeln"
NEUMARKT. Beim "Bioland-Forum" im Kloster Plankstetten werden die Pläne zur Verdopplung des Ökolandbaus in Bayern bis 2020 diskutiert.
Wie kommen wir zu mehr regionalen Bioprodukten in Bayern? Welche Entwicklungsschritte sind nötig? Diese Fragen sollen am Montag im Rahmen der Initiative "Bio-Regio Bayern 2020" im Gespräch mit Experten aus Verarbeitung, Handel, Bildung, Forschung und Beratung erörtert werden.
01.02.13
"Sag nicht ja..."

In Parsberg trafen sich die Bäuerinnen
NEUMARKT. Die Sparkasse veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten, dem Bauernverband, den Maschinenringen und dem Verband landwirtschaftlicher Fachbildung wieder den traditionellen Lichtmess-Bäuerinnentag in der Kleintierzüchterhalle in Parsberg.
Referentin war die Gymnasiallehrerin für Französisch und katholische Religionslehre Marianne Moosbuger, die sich für verschiedene Hilfsaktionen und ein Selbsthilfe-Projekt in Bolivien eingesetzt hat. Sie sprach zum Thema "Sag nicht ja, wenn du nein sagen willst".
Für Unterhaltung sorgte der Humorist und Gstanzlsänger Josef "Bäff" Piendl.
30.01.13
Weiterhin Beihilfen
NEUMARKT. Der Antrag von Albert Deß zur Beibehaltung der Hopfenbeihilfen wurde im Agrarausschuss des Europäischen Parlaments angenommen.
Der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion freut sich über das Votum des Agrarausschusses. "Für den Hopfenanbau in Bayern ist diese Entscheidung von großer Bedeutung. Damit können die Hopfen-Erzeugerorganisationen weiterhin gefördert werden, wenn Rat und Parlament diese Position übernehmen", so Deß.
Die Europäische Kommission hatte ursprünglich vorgeschlagen, die bestehenden Regelungen für Hopfenbeihilfen ab 2014 zu streichen.
"Mit der Entscheidung des Agrarausschusses wurde eine gute Voraussetzung geschaffen, dass bei den bevorstehenden Verhandlungen mit Rat und Kommission die Interessen der bayerischen Hopfenanbauer berücksichtigt werden", so Albert Deß.
24.01.13
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